Meine Top 10 der weltweit schönsten Strände

Nachdem wir im Jahr 2006 das erste Mal gemeinsam in der Dominikanischen Republik im Urlaub waren, hat sie mich erwischt - die Fernweh! Vor allem haben es mir tropische Strände angetan. Von da an war ich jedes Jahr auf der Suche nach einem Reiseziel mit dem perfekten Strand. Mittlerweile bin ich etwas von den Karibikstränden abgekommen, da wir 2012 Afrika für uns entdeckt haben, aber wenn es uns mal nicht nach auf den schwarzen Kontinent verschlägt, dann meist wieder an einen Traumstrand. Seit 2006 haben wir viele wunderschöne Strände besucht und einige sind mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Diese möchte ich euch in diesem Blogpost gern vorstellen. 

 

Aber woran genau mache ICH eigentlich (m)einen Traumstrand fest?

Ganz einfach: am Wohlfühlfaktor! Manche sehen - wie ich vor einigen Jahren auch noch - in den typisch weißen Stränden mit türkisfarbenen Meer und Palmen ihren Traumstrand. Das sind - ohne Frage - auch wunderschöne Strände! Aber dann kam ich nach Costa Rica, Kapstadt, San Francisco, ... und habe festgestellt, dass es auch andere traumhafte Strände gibt, die eine besondere Anziehungskraft haben. Diese habe ich in meine Liste aufgenommen, wobei die Strände mit karibischem Flair nach wie vor in der Überzahl sind ;-)

 

Freut euch auf eine Mischung verschiedenster Strände, die allesamt wunderschön sind und unvergesslich bleiben werden - garantiert! 

1. Malediven - Kuramathi

Die Malediven sind ein Inselstaat im indischen Ozean und bestehen aus ca. 1200 Inseln - 87 davon sind für Touristen reserviert. Wir verbrachten im August 2011 unsere Flitterwochen im Kuramathi Island Resort – einer der größten Inseln der Malediven mit einer Länge von ca. 1,8 km & Breite von 500 m – zu Fuß in etwa 1,5 h zu umrunden.

Am westlichen Ende der Insel gibt es eine Sandbank, die wohl typischer die Malediven nicht widerspiegeln könnte. Je nach Ebbe oder Flut ist die Sandbank kürzer bzw. länger. Strahlend weißer und puderweicher Sand, in vielen Blau- und Türkistönen schimmerndes Meer und ein strahlend blauer Himmel machen diesen Strand zu einem echten Paradies auf Erden! 

Kuramathi ist auch ein Paradies für Schnorchler und Tauchen. Die bunte Unterwasserwelt machen den Aufenthalt perfekt und so kommt keine Langeweile auf der - für die Malediven verhältnismäßig großen Insel - auf. Die Sonnenuntergänge auf der Sandbank sind traumhaft und wer möchte, kann hier sogar ein romantisches Candle-Light-Dinner buchen. Zudem ist die Sandbank in den 2 Wochen, in denn wir auf Kuramthi waren nie überfüllt gewesen, ganz im Gegenteil! Einsamkeit pur - was will man mehr? 

 

Die Sandbank auf Kuramathi war ein eindeutig ein Highlight und einer der schönsten Strände, die wir auf unseren Reisen besucht haben! Hier findet ihr den kompletten Reisebericht und Bilder.


2. Seychellen - Anse Source d'Argent

Die Seychellen liegen im indischen Ozean und gehören topografisch zu Afrika. Sie bestehen aus ca. 115 Inseln. La Digue (10 km²) gehört zu den Inner Islands und hier befindet sich auch der meistfotografierte Stand der Welt: der Anse Source d'Argent.

Der Bilderbuchstrand mit seinem flachen, türkisblauen Meer, strahlend weißen Sandstrand,  Kokospalmen und eindrucksvollen Granitfelsen ist einer der berühmtesten auf der ganzen Welt - und das aus gutem Grund! Einmal angekommen, könnte man meinen, man ist im Paradies gelandet (vorausgesetzt man kommt sehr früh oder am späten Nachmittag, um möglichst wenigen Besuchern zu begegnen). Der Strand war nicht umsonst Ort für Filme wie „Emanuelle”, „Crusoe”, „Castaway” und die berühmte „Bacardi”-Werbung aus den 90ern. 

Man erreicht den Traumstrand für eine Eintrittsgebühr von 100 Rupien pro Person und Tag über den Park "L'Union Estate". Die meisten kommen mit dem Fahrrad, denn Autos gibt es auf La Digue so gut wie keine. Bereits die Anfahrt ist ein Erlebnis - vorbei an Riesenschildkröten, Kopramühlen, Vanilleplantagen und riesigen Kokospalmen bekommt man schon einen Vorgeschmack auf das kleine Paradies, was einen gleich erwartet. Die Fahrräder werden in der Nähe des Strandrestaurants "Lanbousier" geparkt und dann ist es nur noch ein kleiner Fußmarsch bis zur Anse.

Die Anse Source d'Argent ist ca. 1100 m lang und 20 m breit. Teilweise wird der Strand von der Flut bedeckt und bei Ebbe ist das Meer sehr flach. Beides macht seinen Reiz aus. Bei Flut kann man gut Schnorcheln und Schwimmen, bei Ebbe sind die Farben des Meeres noch spektakulärer und wenn man Kinder hat, haben die im flachen und ruhigen Wasser ihren Spaß. Das Meer ist durch ein vorgelagertes Riff immer sehr ruhig und somit ist die Anse generell sehr familienfreundlich. Die vielen Palmen und Takamakabäume bieten zudem genügend Schutz vor der Sonne. Wer Einsamkeit sucht, sollte früh morgens oder am späten Nachmittag kommen, denn aufgrund der Beliebtheit ist der Strand gut besucht. Montag bis Freitag ist er auch frequentierter - wir waren u.a. an einem Sonntag da, da war er nahezu menschenleer.

Für den Hunger zwischendurch gibt es ein Restaurant (Lanbusier) sowie zwei Strandbars, die frische Früchte und Säfte sowie Cocktails anbieten. Die Fruita Cabana Bar am hinteren Strandabschnitt ist perfekt für einen Sundowner - hier gibt es Schaukeln, Hängematten, gechillte Musik und nette Menschen - besser geht es nicht!

Und um den Ruf eines Traumstrandes perfekt zu machen, gibt es am Anse Source d'Argent unglaublich schöne Sonnenuntergänge zu bestaunen und das auch ganz ohne Gedränge, denn die Tagesgäste gehen schon gegen 16 Uhr und man hat den Strand zu diesem Spektakel fast ganz für sich allein! Die imposanten Wolkenformationen und bunten Farben des Himmels sowie die leuchtenden Granitfelsen im Hintergrund sind wirklich einmalig - hier gibt es die schönsten Sonnenuntergänge, die wir jemals gesehen haben! Unbedingt Mückenschutz und eine Taschenlampe für den Rückweg mitnehmen! 

Die einzigartige Mischung aus dem flachen, türkisfarbenen Meer, dem weißen Sandstrand, den atemberaubenden Granitfelsen und hohen Palmen machen die Anse Source d'Argent zu einem unserer absoluten Traumstrände!

 

Einen ausführlichen Reisebericht dazu gibt es hier und in der Galerie auch noch weitere Fotos.  


3. Seychellen - Anse Lazio

Und wo wir gerade bei den Seychellen sind: ein weiterer Bilderbuchstrand befindet sich auf Praslin, der zweitgrößten Insel der inneren Seychellen. Sie ist ca. 12 km lang und 5 km breit und hat - genau wie La Digue - einige wunderschöne Strände zu bieten. Mein absoluter Lieblingsstrand - und ich muss gestehen, dass ich ihn fast vor der Anse Source d'Argent eingeordnet hätte - ist die Anse Lazio im Nordwesten der Insel. Er gehört ebenso zu den schönsten Stränden weltweit. Meiner Meinung nach ist er direkt auf Augenhöhe mit der Anse Source d'Argent. Ich habe ihm den 3. Platz gegeben, da er kein vorgelagertes Korallenriff hat und deshalb etwas "wilder" ist, sobald die Flut kommt. Ich persönlich mag absolut flaches und ruhiges Meer einfach lieber.

Sobald man sein Auto geparkt hat (zu Fuß ist die Anse Lazio nur über einen langen und steilen Marsch zu erreichen) und sich den Weg durch die hohen Palmen bahnt, wird die Spannung immer größer. Man hört das Meer rauschen und sieht die hellblaue Farbe des Ozeans durch die Palmen und Takamakabäume leuchten. Endlich angekommen, verschlägt es einen sofort die Sprache - was für ein Anblick! Strahlend weißer Sand, hellblaues Meer, ein dichtes, grünes Hinterland und umrahmt von imposanten Granitfelsen - so perfekt und unglaublich beeindruckend präsentiert sich die Anse Lazio bei strahlend blauem Himmel! Hier bleiben wir (für immer ;-) )!

Eingerahmt wird die Bucht von eindrucksvollen Granitfelsen. Geht man nach links, vorbei am dicht bewachsenen Dschungel im Hinterland, gelangt man zu romantischen kleinen Buchten mit malerischen Granitfelsen und schattigen Plätzchen unter Kokospalmen. Wow - hier lässt es sich aushalten! 

 

Trotz der Beliebtheit ist der Traumstrand nie überlaufen. Es gibt genug natürliche Schattenplätze im feinen weichen Sand - ein Paradies für Kinder. Beim Baden sollte man vorsichtig sein, denn es gibt kein vorgelagertes Riff und die Strömungen können gefährlich werden. Kinder sollten also nie unbeaufsichtigt bleiben. Aber im flachen Wasser ist das Plantschen kein Problem.

 

Es gibt ein Strandrestaurant "Bonbon Plume", was aber sehr teuer ist. Kommt man mit dem Auto, kann man auch etwas außerhalb im "Le Chevalier" essen, aber überwältigen ist das Essen nicht, trotz der hohen Preise. Am westlichen Ende der Anse gibt es eine Bar ohne Personal, die "Honesty Bar", wo sich jeder bedienen kann und das Geld dann einfach in die Kasse legt. 

Also, packt eure Koffer und los geht´s an einen der atemberaubendsten Strände überhaupt - und das ist nicht nur meine Meinung: so ist er nach Traveler´s Choice (CNN) auf Platz 4 der Top 10 Strände weltweit! Die Anse Lazio ist ein Muss bei jedem Praslin Besuch - hier ist ein perfekter Strandtag garantiert! 

 

Die Sonne geht übrigens auf der anderen Seite der Insel unter, was den Strand aber bei Sonnenuntergang nicht weniger schön macht. Die warmen Farben lassen die Anse Lazio in einem goldenen Licht scheinen - was für ein wunderbarer Abschied vom Bilderbuchstrand!

 

Mehr Infos gibt es im Reisebericht und weitere Bilder zum Träumen findet ihr hier.


4. Mexiko - Akumal Beach

Akumal liegt ca. 100 km südlich von Cancún und ca. 25 km südlich von Playa del Carmen in Richtung Tulum und ist ein kleines und beschauliches Dörfchen mit einem wunderschönen Sandstrand. Akumal bedeutet in der Sprache der Maya „Ort der Schildkröten“ - und das zu Recht: jedes Jahr zwischen Mai und September kommen mehrere Hundert Carey-Schildkröten hier her, um ihre Eier abzulegen. Und das ist auch der Grund, weshalb der Akumal Beach auf meiner Liste der schönsten Strände weltweit ist - denn ich liebe diese putzigen Tiere!

Der Strand ist karibisch schön mit puderweichem, weißen Sand, Palmen und strahlend blauem Meer. Das Highlight sind aber eindeutig die vielen Schildkröten, die hier an jedem Tag im Jahr zum Fressen in die Bucht kommen. Natürlich gibt es daneben auch einige bunte Fischarten und Rochen zu bestaunen. Es gibt geführte Schnorcheltouren oder man erkundet die Bucht auf eigene Faust, was absolut ausreichend ist. Wir haben allein 7 Schildkröten beobachten können, die am Meeresgrund gemütlich ihr Gras gefressen haben. Überlaufen war der Turtle Beach zu der Zeit nicht, nur ein paar wenige Schnorchler haben sich zu den Schildkröten gesellt, um diese beim Grasen zu beobachten. Aber das war im Jahr 2010. Bis heute hat sich einiges getan. So gibt es mehr Tourenanbieter und dementsprechend auch mehr Touristen, die den Strand bevölkern. Deshalb sollte man früh am Morgen oder späten Nachmittag kommen, um den Besucherstrom zu vermeiden. Und ganz wichtig: die Schnorchelausrüstung nicht vergessen!

Einmal im Meer, dauert es meist auch nicht lang, und die erste Schildkröte lässt sich blicken. Gemütlich frisst sie das Seegras vom Meeresboden und lässt sich dabei ganz und gar nicht stören. Und das sollte sie auch nicht müssen! Die anmutigen Tiere sind vom Aussterben bedroht und stehen unter strengem Artenschutz. Dass man die Schildkröten nicht anfasst oder in sonstiger Weise stört, sollte selbstverständlich sein. Man kann die Tiere auch in einem respektvollen Abstand immer noch wunderbar beobachten. Auch sollte man biologisch abbaubare Sonnencreme auftragen, um die Riffe und dort lebenden Tiere zu schützen. Viel Spaß beim Beobachten und Bestaunen dieser wundervollen Geschöpfe der Natur!  

Wenn ihr genug von den Schildkröten gesehen habt (was bei mir eigentlich nie der Fall ist ;-) ), könnt ihr euch am Strand entspannen oder in einem der Restaurants oder Strandbars stärken. Für uns war es ein wundervolles und unvergessliches Erlebnis, mit den Schildkröten schwerelos durch das kristallklare Meer zu schwimmen und sie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Leider ist Akumal schon lange kein Geheimtipp mehr und es ist fraglich, wie lang die gefährdeten Tiere dort noch in Ruhe zum Fressen in die Bucht kommen können, ohne dass sie von den Menschenmassen gestört werden. Bleibt zu hoffen, dass die Schnorchler respektvoll mit den Tieren umgehen und genügend Abstand halten oder die Regierung die Besucherzahlen reglementiert, dem Schutz der Tiere zuliebe - wie schade das auch sein mag... Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, die Schildkröten zu beobachten. Der Akumal Beach ist deshalb einer meiner absoluten Lieblingsstrände!


5. Costa Rica - Cahuita

Cahuita in Limón, der südöstlichsten Provinz Costa Ricas, ist ein kleines Dorf an der Karibikküste. Viele der Einwohner sind im vergangenen Jahrhundert aus Jamaica gekommen und haben die karibische Lebensart mitgebracht: hier ist alles etwas langsamer, die Atmosphäre ist von der afro-karibischen Kultur geprägt und die Küche kreolisch. Rastafarians mit ihrer typisch bunten Kleidung, langen Dreadlocks und Reggaemusik sind überall präsent und haben stets ein Lächeln auf den Lippen ;-) 

 

Cahuita bezeichnet aber nicht nur ein Dorf, sondern auch einen Nationalpark sowie einen Strand. 

 

Der Cahuita Nationalpark ist ein tropischer Regenwald mit wunderschönen Stränden, Lagunen und Mangroven. Hier findet man viele verschiedene Tierarten: bunte Schmetterlinge, Tukane, grüne Papageien, Schlangen, Spinnen, Leguane, Basilisken, Affen, Nasenbären und mit etwas Glück auch Faultiere. Es ist der zweitälteste Nationalpark des Landes mit einer Fläche von etwa 1068 Hektar. Überlaufen ist er nicht, oft begegnet man bei der Wanderung lange Zeit keiner Menschenseele und hat die Strände und Buchten ganz für sich allein! Es gibt zwei Parkeingänge, Cahuita und Puerto Vargas, die durch einen ca. 8 km langen Wanderweg miteinander verbunden sind. Die Wanderung führt immer am Strand entlang mit dem dichten Dschungel auf der anderen Seite. Ab und zu ein Sprung ins Meer zur Abkühlung und weiter geht die Erkundungstour. 

 

Der Playa Blanca liegt innerhalb des Nationalparks und ist ein wunderschöner weißer Sandstrand mit Kokospalmen, die für eine kleine Fotosession die perfekte Karibik-Pose machen ;-) Das Meer fällt flach ab und ist perfekt für Kinder. Am Korallenriff kann man beim Schnorchel viele bunte Fische und mit etwas Glück auch Haie oder Schildkröten entdecken. Man erreicht ihn am besten, wenn man den Eingang Cahuita benutzt.

 

Der Playa Puerto Vargas liegt an der anderen Seite der Punta Cahuita und ist über die Puerto Vargas Station schnell erreichbar oder aber über den Wanderweg von Cahuita aus kommend. Er ist, ebenso wie der Playa Blanca, karibisch schön und verzaubert mit Kokospalmen, weißem Sand und türkisfarbenen Meer. 

Das Gegenstück zu den Stränden im Nationalpark ist der Playa Negra am nordwestlichen Ende von Cahuita - ein Strand aus schwarzem vulkanischen Sand. Deswegen ist er aber nicht weniger schön - ganz im Gegenteil: im Hinterland türmt sich der dichte, in Nebelschwaden gehüllte Regenwald auf und verleiht dem Strand eine mystische Atmosphäre. Besonders bei einer guten Brise und ordentlichem Wellengang ist der Playa Negra sehr fotogen. 

Die beiden Strände Playa Blanca und Playa Negra spiegeln für mich die typischen Strände Costa Ricas wider: im Hinterland türmt sich dichter Regenwald auf, Kokospalmen am Strand, das - teils auch wilde - türkisfarbene Meer, die Geräuschkulisse der Dschungels (vor allem die Brüllaffen ;-) ) und die Einsamkeit machen die Strände Cahuitas für mich zu einem einmaligen Erlebnis! Ob weißer oder schwarzer Sand - ich liebe beide, denn jeder hat seinen eigenen Charme. Zusammen mit dem beschaulichen und bunten Örtchen Cahuita ein idealer Ort, die Seele baumeln zu lassen - Pura Vida ¡

 

Mehr Infos gibt es im Reisebericht und weitere Bilder für die Fernweh hier :)


6. Kapstadt - Camps Bay

Wow - die Anfahrt allein ist bereits spektakulär! Von Kapstadt aus kommend fährt man durch den noblen Stadtteil Clifton mit seinen imposanten Villen und teuren Wohnhäusern. In der Ferne kann man schon die 12 Apostel - die Seitenflanke des Tafelberges - erkennen. Hinter der letzten Kurve der schönen Panoramastraße verschlägt es einem dann regelrecht die Sprache! Die Kulisse ist einfach nur atemberaubend schön! 

Camps Bay ist eines der gefragtesten Wohnviertel des Landes und eines der teuersten von Afrika. Wo wir beim Punkt wären: Afrika ist hier sehr weit weg - zumindest in meinem Kopf. Denn mit dem Afrika, was ich bisher kenne gelernt habe, hat diese Teil des Landes wenig zu tun. Zu Zeiten der Apartheid waren für farbige Kapstädter die Strände von Camps Bay gesperrt, ausgenommen zwei felsige Abschnitte. Ein bitterer Beigeschmack macht sich breit.

 

Dennoch ist die Schönheit dieses Ortes einzigartig! Die kilometerlange palmengesäumte Promenade mit seinen schicken Cafés, Bars, Restaurants und Clubs auf der Einen und dem breiten, weißen Sandstrand und blauen Ozean auf der anderen Seite sowie den majestätischen, knapp 1000 m hohen, 12 Apostel im Hintergrund und den Lions Head linker Hand machen Camps Bay zu einem ganz besonderen und unbedingt sehenswerten Ort.

Leider gibt es keinen Schatten am Strand. Miet-Sonnenschirme sind teuer, daher mach es Sinn einen eigenen Sonnenschirm mitzubringen, gerade, wenn man mit Kindern hier ist. Denn die Sonne kann aufgrund des weißen Sandes ziemlich blenden und es wird sehr heiß. Außerdem bringt der Atlantik mächtig kaltes Wasser aus der Antarktis. So steigen die Wassertemperaturen auf maximal 17 Grad im Hochsommer - Baden also nur für Hartgesottene ;-) Wen man deutlich häufiger sieht als Badende sind Surfer, die sich in den Wellen austoben.

 

Überfüllt ist der Strand nicht, dafür ist er zu weitläufig. Die Kapstädter sind kontaktfreudig, so haben wir ein nettes junges Paar kennengelernt, dass - wie wir - auf den Sonnenuntergang wartete. Wir kamen schnell ins Gespräch und uns wurde gleich ein Becher mit Südafrikanischem Wein angeboten :)

 

Der perfekte Strandtag am Camps Bay sollte mit einem Sundowner abschließen, entweder direkt am Strand oder in einem der vielen Bars auf der Promenade. Mein Favorit ist immer noch (m)eine Büchse Bier am Strand, wie auf fast jeder Reise ;-) Hier war es aber diesmal ein Saft, denn ich war im 3. Monat schwanger, als ich diesen tollen Ort entdecken durfte ^^

Der weiße Sand, das tiefblaue Meer, die atemberaubende Landschaft im Hintergrund, sowie die moderne Architektur der Umgebung machen Camps Bay zu einem echten Highlight eines jeden Kapstadt-Besuchs! Der Charme dieser Bucht ist einfach unbeschreiblich, auch wenn das Badevergnügen durch das kühle Wasser eventuell nicht ganz so prickelnd ist - oder vielleicht gerade deshalb ;-)

 

Weiter Bilder sowie einen Reisebericht findet ihr hier.


7. Kenia - Diani Beach

Der Diani Beach ist ein 10 km langer Strand an der Küste Kenias, ca. 35 km südlich von Mombasa. Der Diani Beach ist der wohl bekannteste Strand Afrikas und ebenso einer der schönsten der Welt. Der feine, weiße Sand strahlt in der Sonne so hell, dass eine Sonnenbrille unabdingbar ist. Das angenehm warme Meer leuchtet in verschiedensten Blautönen und das Wasser ist kristallklar. Im Hintergrund stehen Kokospalmen sowie dichte Bäume und Sträucher, die auch die Hotelresorts - welche meist etwas zurückversetzt liegen - geschickt verdecken. Karibu in Kenia - ein echtes, tropisches Paradies!

Aber nicht nur die Kulisse ist einmalig! Neben zahlreichen Hotels gibt es sehr schöne Strandrestaurants und Beachbars sowie verschiedene Arten von Wassersport und auch die Möglichkeit, zu Tauchen oder Schnorcheln. Diani Beach ist ein atemberaubendes Tauchgebiet mit unterschiedlichen Riffen und jeder Menge bunte Fische. Mit etwas Glück begegnet man Delfinen und Meeresschildkröten.

 

Von hier aus kann man hervorragend Tagesausflüge nach Wasini Island, die Shimba Hills oder Mombasa unternehmen. Wem das nicht reicht, der kann endlos lange Strandspaziergänge machen oder einfach nur Entspannen und den traumhaften Blick auf den Ozean genießen. Überfüllt ist der kilometerlange Diani Beach zu keiner Zeit. Einsame Strandspaziergänge sind somit garantiert...

Bei Ebbe zieht sich das Wasser zurück und Schwimmen ist nicht mehr möglich ist. Stattdessen kann man weit hinaus laufen - bis zu den vorgelagerten Sandbänken und frei liegenden Riffen. Bei Flut wiederum wird ein guter Teil des breiten Strandes überspült, was das Baden auch erschwert. Die besten Zeiten, ins Meer zu springen, sind die Stunden vor und nach der Flut.

 

Dazwischen kann man sich in einem der Restaurants oder in einer chilligen Beachbar, wie die "Forty Thieves Beach Bar" oder das "Nomad Restaurant", mit Blick auf das Meer und den Strand entspannen und das Treiben beobachten. Im "Ali Barbour's Cave Restaurant" kann man in einer Tropfsteinhöhle essen - traumhaft schön! Wer gern feiert, kann sich bei Livemusik und einem kühlen Bier am Strand in der legeren Bar "Kim4Love" vergnügen :)

 Am Diani Beach sind sogenannten “Beach Boys“ allgegenwärtig und bieten ihre Dienstleistungen und Produkte an. Leider können sie sehr hartnäckig sein. Sie sind freundlich und man kann sich wunderbar mit ihnen unterhalten und viel über Land und Leute erfahren, aber zum Schluss läuft es immer auf das finanzielle Interesse heraus. Zwei bis drei klare "Nein" reichen in der Regel aus, damit sie weiterziehen. Möchte man etwas kaufen, ist Handeln Pflicht! Im Hinterkopf sollte man dabei aber immer behalten, dass Kenia ein wirklich sehr armes Land ist und die Männer so auf ehrliche Weise ihre Familien ernähren. 

 

Der Diani Beach ist definitiv einer der schönsten Strände, die ich je besucht habe. Ein breiter und kilometerlanger Sandstrand, strahlend weißer Sand, türkisblaues Meer und Kokospalmen - was will man mehr!? Zudem besteht die Möglichkeit, von hier aus eine der unvergesslichen Safaris in Kenia zu unternehmen, wie etwa in die traumhafte Masai Mara. Das alles macht den Diani Beach zu einem perfekten und abwechslungsreichen Reiseort. Und sobald man nach ein paar Tagen gelernt hat, mit den "Beach Boys" umzugehen, sind diese auch kein großes "Problem" mehr ;-)

 

Ausführlichere Infos gibt es im Reisebericht von 2012 und weitere Bilder hier.


8. San Francisco - Baker Beach

Der Baker Beschien San Francisco liegt am Ufer des Pazifischen Ozeans im Nordwesten der Stadt. Er ist ca. 800 m lang und auf der einen Seite von den Pinienbäumen des Presidio Nationalparks und auf der anderen Seite von den Hügeln den Marin Headlands umgeben. Er ist zudem einer der wenigen (offiziellen) Nacktbadestrände in den USA. Das eigentliche Highlight, das den Baker Beach für mich unbedingt sehenswert macht, ist aber der einmalige Blick auf die Golden Gate Bridge.

Über einige Treppenstufen erreicht man den Strand und hat auf der rechten Seite sofort die wunderschöne Golden Gate Bridge im Blick. Der Baker Beach hat Bereiche zum Grillen, Picknicktische und Toiletten am südlichen Ende der Bucht. Er ist auch der Geburtsort vom Burning Man Festival, was heute aufgrund seiner Größe im Black Rock Desert in Nevada stattfindet. 

 

Baden ist grundsätzlich möglich, aber bei maximal 15 Grad Wassertemperatur im Sommer nicht wirklich angenehm. Man kann vom Baker Beach aus an der Küste entlang der Klippen wandern und das herrliche Panorama genießen.

 

Wer sich tagsüber San Francisco angeschaut hat, kann sich am Nachmittag hier niederlassen und den Tag mit einem Picknick am Strand ausklingen lassen - und hat dabei das Wahrzeichen der Stadt stets im Blick.

Das beste Licht hat man früh morgens oder am späten Nachmittag und Abend, wenn die Sonne untergeht und die Bucht in warme Goldtöne hüllt. Die Brücke leuchtet dann besonders magisch und der von Kliffen umsäumte Strand bietet eine wunderbare Kulisse für unvergessliche Fotoaufnahmen.

 

Wer in San Francisco ist, sollte den Baker Beach mit seinem einmaligen Blick auf die Golden Gate Bridge auf keinen Fall verpassen!


9. Thailand - Koh Ngai

Die thailändische Insel Koh Ngai (auch Ko Hai) liegt in der Andamanensee im Süden der Provinz Krabi. Auf der etwa fünf km² großen Insel gibt es weder Straßen noch Geschäfte. Nur eine Handvoll Resorts sind hier ansässig. Was man aber findet, sind von Palmen gesäumte Strände, türkisfarbenes, kristallklares Wasser und dicht bewachsener Dschungel – ein kleines und einsames Paradies mit einer ruhigen und entspannten Atmosphäre!

Der am nächsten gelegene Festlandshafen ist Pak Meng in der Provinz Trang. Von dem kleinen Pier verkehren die Longtail-Boote täglich nach Koh Ngai. Die Überfahrt dauert ca. 30 - 40 Minuten. Bereits die Anfahrt der Insel ist aufregend: das mit dichtem Dschungel bewachsene Inland mit den Palmenstränden im Vordergrund und dem türkisfarbenen Meer lassen direkt Robinson Crusoe Feeling aufkommen. Hält das Boot einmal an, springt man direkt ins Meer und watet ein paar Schritte durchs Wasser bis zum Strand, da die Boote aufgrund des Korallengesteins nicht ganz heranfahren können.

Es gibt nur zwei Strände auf Koh Ngai sowie eine kleine Bucht. Die Westküste eignet sich aufgrund von Felsen nicht zum Baden. Beide Strände sind durch einen kleinen und holprigen Dschungelpfad verbunden. Wunderschön ist der etwa zwei Kilometer lange Strand im Osten der Insel mit seinem klaren, türkisfarbenen Wasser und hellem Sandstrand. Am Horizont kann man viele kleine Felsinseln entdecken. Hier gibt es nur wenige Korallen, die das Badevergnügen stören könnten.

Am Hauptstrand an der Ostküste gibt es mit etwa 8 Unterkünften die meisten Übernachtungsmöglichkeiten. An der Südküste gibt es ein weiteres Resort. Die meisten der kleinen und geschmackvollen Unterkünfte sind im Bungalow-Stil gehalten und fügen sich perfekt in die natürliche Umgebung der Insel ein – vom Meer aus sind ihre palmengedeckten Dächer nahezu nicht zu erkennen. Zudem sind sie für jedes Budget erschwinglich. So gibt es süße Strandhütten ohne Klimaanlage sowie ohne besonderem Service zu kleinen Preisen, aber auch Luxusresorts, die keine Wünsche offenlassen.

 

Sehr empfehlen kann ich das Thapwarin Resort am nördlichen Ende des Hauptstrands – hier übernachtet man in romantischen Bungalows aus Bambus eingebettet im Palmenwald direkt am Meer – traumhaft!

Koh Ngai ist vor allem eine Bade- und Taucherinsel und eignet sich für einen ca. 3-tägigen Zwischenstopp beispielsweise auf einer Inselhopping-Tour. Auf der kleinen und idyllischen Insel gibt es, außer am Strand zu liegen oder Schnorcheln und Tauchen, nicht wirklich viel zu tun. Romantische Strandspaziergänge am langen Hauptstrand, ein Abstecher in eine der kleinen Bambus-Strandbars und eine Wanderung zur kleinen Bucht an der Südseite Koh Ngais runden den entspannten Aufenthalt im Paradies ab.

 

Mir hat die kleine und einsame Trauminsel außerordentlich gut gefallen - ein perfekter Ort, um zwischendurch auf einer anstrengenden Rundreise durch Thailand einmal zu entspannen und runter zu kommen!

 

Mehr Infos dazu gibt es im Reisebericht von 2012 und noch mehr Bilder findet ihr hier.


10. Dominikanische Republik - Cayo Levantado

Cayo Levantado im Nordwesten der Dominikanischen Republik ist eine Trauminsel wie aus dem Bilderbuch. Sie liegt ca. 15 Minuten mit dem Boot von der Stadt Santa Barbara de Samaná auf der Halbinsel Samaná entfernt und ist mit zwei Kilometern Länge und ca. 500 Metern Breite überschaubar. Sie wird auch Bacardi-Insel genannt. Die Dominikaner sind überzeugt davon, dass der berühmte Werbespot aus den 90ern dort gedreht wurde. Wundern würde es mich nicht - die kleine Insel ist ein wahres Paradies!

Aber nicht nur aufgrund des wunderbar türkisblauen Meeres, den traumhaft weißen Korallensandstränden und der hohen Kokospalmen ist Cayo Levantado für mich ein besonderer Ort. Hier fing 2006 meine Reiselust an, denn die Dominikanische Republik war das erste Ziel, was Jens und ich gemeinsam ansteuerten. Über 10 Jahre ist das bereits her! Der Ausflug zur Cayo Levantado war prägend – noch nie hatte ich so einen traumhaften Strand gesehen!

 

Auf der Insel gibt es verschiedene Wege, die man erkunden kann. Leider wurde im Jahr 2006 auch ein Luxushotel gebaut, was das Aussehen der wunderschönen Insel sehr beeinträchtigt und auch die Nutzung für Besucher einschränkt. So sind einige Teile nur für die Hotelgäste erreichbar. Das ist sehr schade und auch ein Stück weit erstaunlich, da Cayo Levantado eigentlich unter Naturschutz steht. Hier kann man sehen, wie lückenhaft das Gesetz ist.

 

Am Strand selbst findet man mittlerweile viele kleine Buden, an denen Essen verkauft wird. Souvenirverkäufer versuchen, ihre Ware an die Touristen zu bringen und das oftmals sehr aufdringlich. Die einst ruhige und entspannte Atmosphäre von 2006 existiert lange nicht mehr – sehr schade! Am besten ist es sicher, wenn man früh morgens beziehungsweise spät nachmittags anreist.

Von Januar bis Mitte März kommen ca. 2000-3000 gewaltigen Buckelwale in die warme karibische Bucht von Samaná, um ihre Jungtiere aufzuziehen. Bei einer Bootstour lässt sich das Spektakel wunderbar beobachten. Die Touranbieter müssen sich dabei an gewisse Regeln halten, um den Tieren nicht zu nahe zu kommen und sie zu stören. Das gilt allerdings nicht für die Wale ;-) Die Schnorchelbrille solltet ihr auch nicht vergessen, denn einige bunte Fische kann man unter Wasser auch betrachten :)

 

Cayo Levantado ist für mich immer noch ein Traumziel und Bacardi-Feeling kommt bei dem paradiesischen Strand garantiert bei jedem auf! Ich werde sicher bald einmal wieder hier herkommen – hier, wo alles begann...

 

Hier findet ihr den kompletten Reisebericht dazu und weitere Bilder.


What's next?

Ich hoffe, ich konnte euch den ein oder anderen Traumstrand schmackhaft machen :) Die Liste wird nach jeder Reise aktualisiert. Ich freue mich, noch viele weitere wunderschöne und paradiesische Strände zu erkunden und hoffe, dass irgendwann einmal mein Reisen-"Endboss" Französisch-Polynesien auf dieser Liste stehen wird... Ich bin gespannt, welchen Platz er dann einnehmen wird ;-)


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10 Tipps zu Fernreisen mit Baby´s & Kleinkindern


1. Das Wichtigste vorab!

 

Reisen mit Babys und Kleinkindern ist durchaus etwas stressig! Natürlich ist es das! Das kann man nicht verneinen. Es fängt schon beim Packen an - so viele Dinge, die mit müssen. Mamas und Papas Kram passt mittlerweile zusammen in einen Rucksack. Ein paar Turnschuhe und Flip Flops lösen die acht High Heels ab und die 30kg Wickeltasche die hübsche Clutch von Michael Kors. Kein gechilltes Film gucken und Bier trinken im Flugzeug - da ist Kinder bespaßen angesagt. Der coole Ford Mustang ist nun ein Minivan. Und dann die Kosten! Teure Flüge, ein größerer Mietwagen, ein kleines Hotelzimmer tut es meist auch nicht mehr, Eintrittsgebühren, Essen... da kommt einiges zusammen. Aber hält uns das von unseren (Fern)reisen ab? NEIN! Reisen mit Baby´s und Kleinkindern IST anders als nur allein oder zu zweit - aber anders schön! Nämlich WUNDERSCHÖN! Warum? Man nimmt sich mehr Zeit, verweilt länger an einem Ort und kann dadurch mehr genießen & innehalten. Und genau darum geht es doch beim Reisen, oder? Kinder sehen die Welt mit anderen Augen und wenn man dies aufmerksam betrachtet und versucht, diesen Moment ebenso zu verinnerlichen, dann bleibt die Zeit stehen und du erinnerst dich später daran, wie du mit deinem Liebsten diese wunderbaren Minuten oder Stunden gemeinsam erlebt hast. Und das ist viel mehr wert, als von A nach B zu hetzen, um alles irgendwie mitzunehmen. Man lernt noch mehr Menschen kennen, denn Kinder sind kontaktfreudig. Und das sind nur ein paar Vorteile... Ich möchte meine Knirpse auf unseren Reisen nicht mehr missen. Ich will ihnen die Möglichkeit geben, die Welt kennen zu lernen. Und da nehme ich gern die ein oder andere stressige Situation auf mich. Denn was bleibt sind nicht die paar Stressmomente, sondern die wunderschönen Erinnerungen - gemeinsam mit meiner kleinen Familie.

 

Dessen muss man sich bewusst sein und hinterfragen: will ich das? Oder tut es der Center Parks nebenan auch? Gerade kleinen Kindern ist es egal, wo sie ihren Urlaub verbringen, Hauptsache Mama und Papa sind dabei. Und wenn die cool bleiben, steht einer Fernreise eigentlich nicht im Wege. Wenn ihr aber wisst, dass ihr bereits die Krise bekommt, wenn am Flughafen die Schlange am Check in Schalter zu lang ist und euer Knirps / eure Knirpse bereits hier drängeln, dann ist vielleicht eine Reise ins Allgäu die bessere Alternative. Seid ihr nervös und unsicher, sind es eure Kinder auch. Ihr kennt euch am besten, also entscheidet selbst, ob ihr euch und euren Liebsten das zutraut oder lieber noch ein paar Jahre wartet. Solltet ihr euch FÜR das Familienabenteuer entscheiden, helfen euch vielleicht meine Tipps, die ihr weiter unten findet. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß, ob im Center Parks oder in der Südsee :) 

 

P.S.: Wir waren mit Nora bereits auf einer Rundreise in Costa Rica, als sie fünf Monate alt war, an der Côte d’Azur als sie ein Jahr alt war und in Namibia als sie 15 Monate alt war. Timo (und Nora selbstverständlich ;-) ) war bisher mit zwei Monaten in Kroatien, mit 5 Monaten in Dubai und auf den Seychellen sowie mit 16 Monaten auf Hawai'i (am Reisebericht wird aktuell gearbeitet).


2. Die Wahl des Reiseziels

 

Ihr wollt nicht in den Center Parks nach Holland oder mit gefühlten 10.000 anderen Familien um die begehrten Liegenplätze am Strand von Italien oder Spanien streiten? Ihr wollt fremde Kulturen kennen lernen und einsame Orte erkunden? Exotisch soll es auch sein und vielleicht sogar etwas abenteuerlich? Dann ist eine Fernreise unumgänglich. Natürlich kann man auch in Europa fernab der Touristenströme schöne Orte entdecken - keine Frage. Aber uns zieht es meist in die Ferne - unter 10 Flugstunden suche ich erst gar nicht nach neuen Reiseideen ;-) Und oftmals ist es, gerade in der heutigen Zeit, gar nicht so einfach, ein "perfektes" Reiseziel für die ganze Familie zu finden. Es kommt dabei auch auf viele verschiedene Punkte an:

  • Reisezeit: Welcher Reisemonat soll es sein und wie ist das Wetter vor Ort?
  • Reisedauer: wie lange wollt oder könnt ihr unterwegs sein?
  • Gesundheit: Gibt es vor Ort Krankheiten (wie zum Beispiel Malaria), die das Reisen mit Kindern erschweren oder sind spezielle Impfungen vorgesehen, die Ihr euren Kindern nicht zumuten möchtet?
  • Sicherheit: Wie ist die aktuelle Sicherheitslage vor Ort und gibt es eventuell Reisewarnungen? (Auswärtiges Amt)
  • Flüge: Wie sind die Flugverbindungen/Flugzeiten?
  • Interessen: Welche Aktivitäten habt ihr geplant und sind diese mit euren Kindern aktuell machbar (Safaris, Tauchen/Schnorcheln, Bootstouren, Trekking...)

Habt ihr alle für euch relevanten Punkte abgehakt, bleiben vielleicht gar nicht mehr so viele Länder übrig.

 

Meine Top 3 der perfekten Fernreiseziele für Familien:

  1. Namibia 
    • für Kleinkinder ab 1 Jahr, aber auch schon früher, geeignet
    • abwechslungsreiche Rundreise (Dünen, Meer, Safari)
    • Safari als Selbstfahrer mit vielen Tiersichtungen
    • kinderfreundlich
    • kaum Zeitverschiebung
    • Direktflüge möglich
    • keine Malaria (bis auf den Nordosten) & keine Impfungen
  2. Seychellen
    • auch für die Kleinsten geeignet
    • Baden, Fahrrad und Boot fahren oder Riesenschildkröten anschauen macht auch den Knirpsen Spaß 
    • kurze Entfernungen zwischen und auf den Inseln
    • keine Malaria, giftigen Tiere oder sonstige tropische Krankheiten
    • nur 2/3 Stunden Zeitverschiebung
    • Stopover, z. B. in Dubai, möglich
  3. Costa Rica
    • auch für die Kleinsten geeignet
    • extrem kinderfreundlich
    • sehr geringes Malariarisiko in nur wenigen Gebieten
    • abwechslungsreiche Rundreise (Regenwald, Strand, Vulkane, Wasserfälle, Tiere)

Braucht ihr immer noch Hilfe bei der Entscheidung? Dann empfehle ich euch dieses Buch: "Urlaubsreif? 100 Länder, 5000 Ideen", von National Geographic Deutschland.


3. Ganz wichtig: die ärztliche Versorgung vor Ort!

 

Ihr kennt das sicherlich: hinfallen, einklemmen, ausrutschen, in irgendetwas reintreten, etwas verschlucken und und und. Meist geht es glimpflich aus und es reichen Mamas Schmuseeinheiten, pusten und ein buntes Pflaster. Aber was, wenn das nicht der Fall ist und ihr benötigt ärztliche Hilfe? Dann sollte diese in nächster Nähe sein. Und am besten noch auf europäischem, am allerliebsten natürlich deutschem Standart. Das ist nicht immer der Fall. Deshalb gilt vor jeder Reise: eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen! Die gibt es als Familienversicherung sehr günstig. Ich kann die HUK Coburg empfehlen, die hat uns immer und ohne Probleme sehr geholfen. Ansonsten ist es wichtig, dass ihr euch vor Ort die Notfallnummern am besten schon ins Handy einspeichert und die Adressen der Krankenhäuser sowie Notfallkliniken/Ambulanzen notiert und euch über den Standard vor Ort informiert. Im Ernstfall erstattet die Krankenversicherung dabei meist die Kosten in voller Höhe. Oftmals gibt es auch Privatkliniken, die über eine bessere Ausstattung verfügen. Dies kostet natürlich etwas mehr, aber wenn es um die kleinen Schätze geht, sollte das kein Thema sein. 


4. Rundreise oder an einem Ort bleiben?

 

Je nach Reiseziel stellt sich die Frage, ob ihr lieber an einem Ort bleiben wollt, oder eine Rundreise machen möchtet. Wir persönlich bevorzugen Rundreisen, organisiert auf eigene Faust. So bleiben wir flexibel und können uns anschauen, was wir wollen und das auch so lange wir wollen. Und wir sitzen nicht mit 20 anderen Touristen in einem Reisebus zusammengequetscht mit Fotostopps an den angeblich wichtigsten Sehenswürdigkeiten und das zu den besten Stoßzeiten, an denen alle anderen Touris ebenso aus den Bussen stolpern - und das noch mit Kindern! Der Horror!

 

Die Entscheidung liegt bei euch; hier gebe ich euch ein paar Tipps für eure Überlegungen:

 

Vorteile einer Rundreise mit Kindern:

  • ihr seht mehr vom Land und lernt die Einheimischen kennen
  • es kommt kein Langeweile auf
  • auf den Autofahrten haben gerade Kleinkinder & Babys die Möglichkeit zu schlafen
  • sollte eine Unterkunft doch mal nicht euren Vorstellungen entsprechen, ist ein Wechsel absehbar

Nachteile einer Rundreise:

  • das häufige Ein- und Auspacken der vielen Sachen (wer schon mal mit Kindern auf reisen war, weiß was das bedeutet)
  • die Entspannung bleibt dabei ein wenig auf der Strecke
  • die Vorplanung zu Hause (Gerade mit Kindern sollte man einiges im Voraus buchen und das kostet Zeit. Bei kurzfristigen Buchungen kann das ein Problem sein.)

Tipp: am Ende der Reise vier oder mehr zusammenhängende Nächte in einer schönen Unterkunft buchen, dann bleibt auch die Entspannung nicht auf der Strecke.


5. Was muss mit, was darf zu Hause bleiben? 

 

Der Horror aller Eltern vor einer Reise: das Packen! Die Sachen der Eltern passen dabei meist zusammen in einen Rucksack während der Kram für die Kleinen drei Riesenkoffer einnimmt. Buggy, Autositz und Reisebett noch nicht eingeschlossen. Wichtig ist dabei zu beachten: was schreibt die Fluggesellschaft vor. Bei Flügen mit Kindern ist zusätzliches Gepäck oft kein Problem, gerade bei Fernreisen. Eine extra Tasche als Handgepäck, Buggy und Kindersitz sind fast immer kostenfrei zugelassen. Fragt da aber immer nochmal bei eurer Fluggesellschaft nach.

Für Kinder ab 2 Jahren muss ein eigener Sitzplatz gebucht werden, deshalb haben sie auch Anspruch auf das selbe Gepäck wie wir - nur Tragen können sie es natürlich nicht, das sollte man bedenken! Kommt noch ein Buggy und sogar eine Babyschale für den Mietwagen mit hinzu, wird es schnell schwierig. Also heißt es, genau überlegen, was wirklich mit muss. Anbei ein paar Vorschläge:

 

Packliste für die Kleinkinder & Babys (für warme Reiseländer):

 

  • Unterlagen: Reisepässe (Kopien, Handyfotos), Buchungsunterlagen ausgedruckt und auf dem Handy, Versicherungsnummern, wenn nötig Impfpässe
  • Baby-Equipment:
    • Reisebett: in der Unterkunft nachfragen, ob diese über ein Babybett verfügt (Moskitonetz mitnehmen)
    • Babyschale: oft gibt es vor Ort leider nur Kindersitze und keine Babyschalen für den Mietwagen. Sicherheit geht hierbei vor, daher nehmen wir den Maxi Cosi immer mit. Vorher fragen lohnt aber dennoch, dann kann er ggf. doch zu Hause bleiben.
    • Hochstuhl: in den Unterkünften erfragen, gibt es in den Restaurants fast überall vor Ort. Empfehlung: der Roba Boostersitz
    • Tragetuch anstelle von Buggy/Kinderwagen 
    • Windeln & Feuchttücher für die ersten Tage (fast überall gibt es die bekannte Marke vor Ort zu kaufen)
    • Schwimmwindeln: ein paar (für den Pool ja, für das Meer unnötig)
    • Babyfon
    • Decken (Meist gibt es auch welche im Flugzeug. Im Sommerurlaub reicht eine dünne Decke aus.)
    • 1 Schlafsack, falls die Klimaanlage doch über Nacht abbleiben muss (Achtung: in manchen Ländern, wie Namibia oder Südafrika, aber auch in den höheren Lagen Costa Ricas, wird es nachts empfindlich kalt!)
    • Pflegeprodukte: Wundschutzcreme, Zahnpasta, Zahnbürste, Sonnencreme, After Sun, Kamm, Haarschmuck
  • Reiseapotheke: Zahnschmerzmittel, Fiebermittel, Fieberthermometer, Abschwellende Nasentropfen/Meersalz-Nasentropfen, Pflaster, Mullbinden, Schere, (Zecken)Pinzette, Hautdesinfektionsmittel, Elektrolyte, Kühlende Salben/Kühlkissen, Mückenschutz & ggf. weitere spezielle Medikament
  • Klamotten: weniger ist mehr, besser ab und zu waschen! Wichtig: Sonnenhüte, Sneaker und Sandalen, Badeschuhe, Socken, Bodys/Unterwäsche, kurze & lange Shirts, kurze & lange Hosen, Kleidchen, Pyjamas
  • Spielzeug: fast unnötig, Kinder finden immer etwas zum Spielen. Wichtig: Lieblingskuscheltier, etwas Neues für den Flug zur Beschäftigung (z. B. Reise-Magna Doodle, Puzzle...) ggf. Sandspielzeug & Schwimmflügel, wenn nötig 2-3 Schnuller
  • Essen: nur für den Flug und ggf. etwas Bekanntes von daheim, bis man einen passenden Shop gefunden hat (z. B. Lieblingskekse, Müsli- und/oder Fruchtriegel)
  • Nützliches: Reisewaschmittel (anstelle von vielen Wechselklamotten), handliche PicknickdeckeMicrofaserhandtuch, kompakte Strandmuschel, Strandtasche, (Sonnen)Schirm

Auf Fläschchen, Milchpulver oder Babybrei haben wir immer verzichtet, da unsere Knirpse entweder noch voll gestillt wurden (das ist natürlich am praktischsten auf Reisen) oder bereits bei uns mit gegessen haben. Milchpulver oder Fertigbrei haben sie nie bekommen. Solltet ihr dies aber benötigen, dann gibt es vor Ort in fast jedem Supermarkt Babynahrung zu kaufen.

 

Stillkissen, Kindergeschirr- und Besteck, 10 Decken & Mulltücher, Windeln & Spielzeug oder sogar 1-2 "Outfits" pro Tag... schleppt euch nicht unnötig mit diesem Zeug ab. Waschen kann man überall, Windeln gibt es fast immer zu kaufen und auch alles andere, sollte euch doch mal etwas fehlen, lässt sich auftreiben - schließlich gibt es in jedem Reiseland auch Kinder, die dort aufwachsen :) Also: entspannt bleiben - weniger ist mehr (außer bei der Sicherheit eurer Schätze und der Reiseapotheke).


6. Wie "übersteht" man den Flug?

 

Wir früher zu zweit: mit Kopfhörern auf den Ohren, einem guten Film und ner Flasche Wein oder Dose Bier und nach der Pasta oder dem Hühnchen ein Nickerchen mit Oropax und Augenmaske sowie Vorfreude auf das was noch kommt oder auf dem Heimflug etwas mehr Wein zur leicht wehmütigen Stimmung, bald wieder in den Alltag einzutauchen.

Wir heute zu viert: mit einem Kind auf dem Schoß und einem auf dem Mittelsitz, viel zu wenig Platz für alle Tabletts mit den Mahlzeiten, Windelwechseln auf dem viel zu kleinen Klo und dem Suchen nach allerlei Krimskrams und den drei riesigen Taschen über, unter und neben einem. Und dabei habe ich die meiste Zeit über meine Brüste zum Stillen draußen ;-) 

Zugegebenermaßen klingt das wenig entspannend, aber mit der Anzahl der Flüge (und Anzahl der Kinder ;-) ) kommen die Erfahrungen, die ich hier gerne weitergebe:

  • Vorab:
    • Fluggesellschaft: Auch wenn es oft etwas mehr kostet - ich fliege lieber mit einer kinderfreundlichen Airline, als mit einer Fluggesellschaft, wo ich von vornherein schon weiß, dass die nächsten 10 Stunden eine halbe Katastrophe werden. Delta Airlines ist leider so ein Kandidat, wie ich im Reisebericht Costa Rica auch etwas ausführlicher beschrieben habe. Top Airline für das Reisen mit Kindern: Emirates! Extrem kinderfreundlich mit bevorzugter Behandlung bereits am Flughafen, nach Möglichkeit bekommt man einen Platz in der erste Reihe mit super viel Beinfreiheit, die Kleinen bekommen jede Menge Spielsachen, Decken, Windeln und Feuchttücher und Kindermenüs (bereits einige Minuten vor den Eltern, was sehr praktisch ist) und es wird ein (peinliches aber witziges) Familienfoto von einem gemacht, wenn man das möchte :-). Die beste Airline, mit der ich jemals geflogen  bin, mit oder ohne Kids. Im Reisebericht Seychellen (in Bearbeitung) werde ich demnächst noch ausführlicher berichten.
    • Flug- und Umsteigezeiten: Wir haben schon einige Konstellationen ausprobiert, Nachtflüge, Tagflüge, Stopover oder Direktflüge und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Tagflüge sind für uns aktuell die beste Variante und ein Stopover bei langen Flügen ist für alle am angenehmsten. Unsere Knirpse sind im Moment 2,5 Jahre und 5 Monate alt - das da einer auf dem Nachtflug nicht schläft, ist nicht unwahrscheinlich und wir nehmen lieber Rücksicht auf die anderen Fluggäste, sofern das machbar ist. Viele Reisende, die wir getroffen haben, bevorzugen mit den Kleinen Nachtflüge. Das muss jeder für sich entscheiden, ihr kennt eure Kinder am besten. 
    • Stopover möglich und sinnvoll? Ist der Flug sehr lang, kann man oftmals einen Stoppver für ein oder mehrere Nächte einlegen. Wir haben 3 Nächte in Dubai übernachtet, als wir auf die Seychellen geflogen sind. Das war eine prima Idee und Dubai ist zudem noch sehr sehenswert und ein tolles Ziel für die Kleinen. Auf der Rückreise hat uns eine Nacht gereicht. Schaut im Internet nach, ob und welche Stopover-Möglichkeiten es für euer Reiseziel gibt.
    • Sitzplätze: Kinder unter 2 Jahren benötigen noch keinen eigene Sitzplatz und können auf dem Schoß mit fliegen. Ihr könnt ggf. (je nach Gewicht des Kindes) ein Babybett, also ein sogenanntes Bassinet, bei der Airline anfragen. Die meisten Fluggesellschaften bieten das an. Voraussetzung dafür ist ein Platz in der ersten Reihe vor einer Wand, an der das Bassinet befestigt wird. Oftmals kann man diese Reihe nicht online buchen, daher ist ein Anruf bei der Airline sinnvoll, um sich das Babybett bestätigen zu lassen. Folgendes Problem gibt es aber oft: das Flugzeug wechselt und ihr habt zwar euer Babybett bestätigt, aber nicht mehr die dafür erforderlichen Plätze. Dann müsst ihr beim Check In oder im Flugzeug Glück haben, das euch das Bordpersonal auf die richtigen Plätze setzt. Sind die vergeben und möchte der andere Fluggast nicht tauschen, bleibt nichts anderes übrig, als euren Schatz auf den Schoß zu nehmen. Bei Flügen, die nicht ausgebucht sind, setzen euch die Stewardessen meist in eine freie Platzreihe, so dass euer Knirps/eure Knirpse einen eigenen Platz hat/haben. 
    • Gepäckrichtlinien: Hat euer Knirps einen eigenen Sitzplatz, gelten sie selben Richtlinien wie für euch. Sitzt das Kind auf dem Schoß, gelten andere Regeln (oft darf dann ein zusätzliches Gepäckstück bis 10 kg mitgenommen werden, aber da vorher bitte nachlesen. Ein Buggy, (flugtauglicher) Kindersitz sowie eine extra Tasche darf meist auch kostenlos mit an Bord. Auch muss beim Reisen mit kleinen Kindern nicht alles in diese kleinen durchsichtigen Beutel verpackt werden (was auch niemals funktionieren würde). Babynahrung und Medizin darf ganz normal mit ins Handgepäck. Normalerweise sind die Airlines beim Reisen mit den Kleinen ziemlich kulant. Macht euch aber bitte bei eurer Airline vor der Reise mit den Richtlinien vertraut. 
    • Sicherheit: Ein Baby auf dem Schoß wird meist mit einem zusätzlichen Gurt am Gurt des Erwachsenen gesichert. Habt ihr einen extra Sitzplatz gebucht und einen flugtauglichen Auto-Kindersitz könnt ihr euren Schatz auch dort anschnallen, was wahrscheinlich am sichersten ist. Für ein Kleinkind ab 2 muss ein eigener Sitzplatz gebucht werden und dort muss es auch bei Start und Landung sowie bei Turbulenzen sitzen.
    • Nochmal nachhaken: Vor jeder Reise gilt: kurz vorher die Airline noch mal anrufen und sich ggf. Flugänderungen und auch das Babybett noch mal bestätigen lassen. So weiß man, was auf einen zukommt, sollte sich doch mal das Flugzeug ändern. 
  • Am Flughafen:
    • Check in planen, ggf. vorher am Abflugort übernachten? Am praktischsten ist es natürlich, in der Nähe des Heimatortes abzufliegen. Das geht aber nicht immer. Wenn der Flug sehr zeitig geht, übernachten wir gern in Flughafennähe, um nicht allzu zeitig aufstehen zu müssen. So startet die Reise mit den Kleinen deutlich entspannter, als sie nachts im 3 wecken zu müssen. Eventuell könnt ihr vorher bereits am Flughafen ein paar eurer Gepäckstücke einchecken, so habt ihr am Abflugtag nicht alles zu schleppen. Alles, was ihr an Daten vorher online eingeben könnt, solltet ihr auch tun, denn das spart Zeit im Flughafen (Passdaten etc.). Das selbe gilt für den Online-Check-In. 
    • Parkplätze am Flughafen: Wir fahren gern mit dem eigenen Auto, so bleiben wir flexibel und müssen - neben unseren 2 kleinen Kindern - nicht noch die gefühlten 10 Koffer in den Zug quetschen. Verlockend ist es natürlich, wenn die Fluggesellschaften kostenlos ein Zug-zum-Flug-Ticket anbieten, aber wir bevorzugen mittlerweile doch die bequemere Variante. Wenn man sich rechtzeitig um einen Parkplatz am Flughafen kümmert, gibt es oft Frühbucherrabatte. Man muss auch nicht direkt gegenüber parken, oft gibt es kostenfreie Shuttles von und zu den Urlauberparkplätzen. Falls ihr in einem Flughafenhotel übernachtet, gibt es oftmals Angebote für Park and Ride. Tipp: mit dem Gepäck und Kindern am Flughafen absetzen lassen und den Partner parken lassen, so erspart man sich die Schlepperei und hat schon einen Kaffee Vorsprung ;-)
    • Genug Zeit einplanen: Ihr kennt das: das muss die Große UNBEDINGT noch eine Brezel haben und den Kofferkuli austesten und der Kleine macht nochmal ordentlich in die Windel, am besten gleich noch in den Body und die Hose. Die ein oder andere Panne und Verspätung ist mit Kindern meist vorprogrammiert, daher solltest ihr genügend Zeit am Flughafen einplanen, damit es zum Schluss nicht stressig wird. Aber zu früh da sein, ist auch zermürbend, daher ist Planung da A und O für eine entspannten Start in den wohlverdienten Urlaub. Wir sind - bei einer Fernreise - meist 2 Stunden vorher da - Online Check In vorausgesetzt. 
    • Vorteile mit Kindern in Anspruch nehmen: Mit Kindern genießt man bei einigen Fluggesellschaften spezielle Vorteile, wie bevorzugte Behandlung beim Check In oder bei der Sicherheits- und Passkontrolle. Oft kommt schon jemand auf euch zu und zeigt euch den Weg zur kürzesten Schlange oder lässt euch direkt vor. Im Ausland häufiger als in Deutschland, aber Deutschland ist ja bekanntlich nicht das kinderfreundlichste Land... Manche Airlines leihen am Flughafen zudem kostenlos Buggys aus. 
  • An Bord:
    • Kindermenüs: Gibt es bei allen größeren Fluggesellschaften und kann man vorher buchen. Meist bekommt man die Menüs bereits vor dem eigenen Essen, was sehr praktisch ist. So kann man erst den Nachwuchs verpflegen und sich dann um den eigenen Hunger kümmern. Wir nehmen auf Reisen immer noch etwas bekanntes von daheim mit, sollte es doch mal nicht schmecken. Eine Brezel vom Flughafen, ein Frucht-Quetschi und Müsliriegel sowie Knabberbrezeln oder Kekse bieten sich an. Wird eurer Knirps noch gestillt oder bekommt Flaschenmilch, wird diese gern vom Bordpersonal für euch erwärmt. 
    • Entertainment für die Kleinsten: Babys brauchen nicht viel, ein Greifling und eine (leise) Rassel reichen aus, es gibt an Bord oder in Mamas Tasche genug zu entdecken. Ist der Knirps nicht mehr so leicht zu befriedigen ist es von Vorteil, man kauft vorher etwas neues, was erstmal eine Weile erforscht werden muss. Unsere Tochter ist 2,5 und liebt Bücher oder ihre Maltafel. Die Maltafeln gibt es auch in klein für unterwegs. Ein Buch vom Flughafen ist für die Kleinen natürlich sehr interessant - Nora hat es ständig angeschaut und mit ihren Erlebnissen am Flughafen und im Flugzeug verglichen. Ansonsten gibt es an  Bord bei manchen Fluggesellschaften Spielsachen, die natürlich erstmal interessant sind. Und das Highlight sind natürlich die Kinderfilme und Spiele auf dem eigenen Monitor, den es ja mittlerweile in fast allen Airlines gibt. Nora hat sich in "Findet Dorie" verliebt :) 
      Weiter tolle und platzsparende Ideen: Minipuppe zum An- und Umziehen, ein Mini-Spiel für unterwegs oder ein Puzzlebuch. Und natürlich darf das Lieblingskuscheltier nicht fehlen :)
    • Zusätzliche Decken & Kissen: Gibt es genug im Flugzeug, sonst auch auf Nachfrage. So spart man sich einiges an Gepäck. Ich liebe die Mulltücher von Aden & Anais in der praktischen Mini-Tasche. Perfekt für unterwegs und praktisch als dünne Decke, Sonnenschutz oder zum Kuscheln. Die reicht uns meist aus. 
    • Weniger ist mehr: Früher haben wir so viel Kram für alle Eventualitäten mitgenommen, heute sind wir entspannter. Es ist sehr nervig, in 3 Beuteln die grade dringend benötigten Sachen im engen Flieger zu suchen. Zum Schluss braucht ihr ohnehin nur einen Bruchteil davon. Wichtig ist ggf. benötigte Medizin und Lebensmittel, Windeln und Feuchttücher (Wickeltasche für unterwegs), etwas Spielzeug und das Lieblingskuscheltier, Wechselsachen, falls mal ein kleiner "Unfall" passiert, falls benötigt ein Schnuller und natürlich die eigenen Sachen sowie Reiseunterlagen und Pässe. 

Zum Schluss: Immer freundlich und ruhig bleiben! Das Boden- und Bordpersonal kann euch besser Plätze geben, muss es aber nicht. Daher ist es natürlich von Vorteil, wenn man von Anfang an einen guten Start zusammen hat. Und schließlich geht es ins Familienabenteuer - da sollte man ohnehin mit besonders guter Laune und einem Lachen im Gesicht unterwegs sein :-) Und je entspannter ihr seid, umso entspannter und eure Schätze. 

 

Guten Flug! 

 


7. Der Mietwagencheck

 

Auf Rundreisen ist er unerlässlich - der Mietwagen. War es sonst vielleicht der kleine günstige Flitzer oder auch ein sexy Ford Mustang ist es nun sicher die Mittelklasselimo oder der Minivan, denn andernfalls ist es nahezu unmöglich, mit den Kleinen und all dem Gepäck von A nach B zu kommen. 

Am besten ihr mietet das Auto bereits von Deutschland aus, das ist in den meisten Fällen am günstigsten. Oftmals kann man auch kostenfrei bis 24h vor Anmietung stornieren.

 

Mit Kindern sollte man bei der Anmietung ein paar Sachen - neben den üblichen Dingen, wie Selbstbehalt, Versicherung, Tankregelung, Zusatzfahrer, Navi etc. - beachten:

  • Ist die Größe des Autos ausreichend für euer Gepäck?
  • Gibt es vor Ort Kindersitze und/oder Babyschalen? Es fallen meist Extrakosten an.
  • Gibt es in dem angemieteten Auto überhaupt Gurte für die Kindersitze?
  • Auf Safari: ist das Auto hoch genug, dass auch die Kleinsten etwas sehen können?
  • Bei Bergtouren: reicht die Leistung des Motors aus? Blöd, wenn man zu zweit stecken bleibt, noch blöder mit den Knirpsen an Bord.
  • Habt ihr an Sonnenschutz (Blenden, Rollos) gedacht? Die Autos vor Ort sind damit nicht ausgerüstet.
  • Habt ihr Beschäftigung für die Kleinen dabei, falls der Ausblick mal nicht so interessant sein sollte? Kleine Bücher, Magna-Doodle für die Reise (Vorsicht bei Anfälligkeit für Reisekrankheit/Übelkeit) oder auch ein Hörbuch sind hier ganz hilfreich und nehmen nicht viel Platz ein.

Vor Ort sollte das Auto, neben dem Check auf vorhandenen Schäden (sind diese bereits protokolliert?), in jedem Fall auf Sicherheit überprüft werden. Gurte, Reifendruck, Kindersitze... - hier darf man keine Abstriche machen! Notfalls besteht auf einen anderen Mietwagen. Klärt auch ab, wie ihr euch bei einem Unfall oder einer Reifenpanne verhalten sollt. Dann seid ihr im Ernstfall vorbereitet und könnt schnell handeln. 

 

Ist alles abgeklärt heißt es endlich: auf ins Abenteuer :-)


8. Die perfekte Unterkunft

 

Je kleiner die Kinder sind, umso tiefer schlafen sie. Man kann mit ihnen in einem Zimmer sein und nebenher fernsehen oder sich normal unterhalten, ohne dass sie gestört werden. Bei Nora war das bis zum 5./6. Monat kein Problem, bei Timo bis zum 4./5. Monat. Da reicht die Buchung eines Zimmers völlig aus. Danach wird es schon schwieriger, eine geeignete Unterkunft zu finden, denn alle vier in einem Zimmer heißt für uns, spätestens um 19:30/20:00 Uhr mit den Knirpsen ins Bett zu gehen. Natürlich kann man auch mit den Kindern bis spät abends unterwegs sein und oder im Zimmer den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Wir persönlich halten aber Ihren Schlafrhythmus auch im Urlaub - bis auf wenige Ausnahmen -  ein. So sind die Kinder entspannter und haben ihre Routine, die sie brauchen und lieben. Deshalb suchen wir nur Unterkünfte mit zwei Schlafzimmern. Bei kurzen Aufenthalten funktioniert es auch mal in einem Zimmer oder in warmen Urlaubsregionen tut es auch die Terrasse oder der Balkon am Abend. Aber angenehmer ist ein eigenes Zimmer für die Kleinen. Dies ist auf den Seiten der Hotelportale teuer und schwer zu finden. Meist gibt es nur Familienzimmer, also größere Räume oder man muss zwei Doppelzimmer buchen. Deshalb suche ich am liebsten Unterkünfte über Airbnb. Dort findet man öfters passende Appartements und hat auch noch die Chance, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und mehr über Land und Leute zu erfahren. Alternativ gibt es oftmals auch Ferienhäuser oder Bungalows über booking.com zu mieten. Weiterhin wichtig für uns ist eine ausgestattete Küche oder zumindest kleine Küchenzeile und ein Balkon oder Veranda für die Abendstunden zu zweit. Frühstück sollte es geben (ich hasse es, im Urlaub Frühstück zuzubereiten...) und eine Bar sowie ein kleiner Pool sind perfekt für uns! Dann sind wir höchst zufrieden. Natürlich sind wir nicht sauer, wenn es für die Knirpse Annehmlichkeiten wie einen Kinderpool oder eine Schaukel bzw. Spielzeug gibt, aber das ist kein Muss. Ein Parkplatz - möglichst kostenfrei - ist auch wichtig, wenn man nicht mehrmals am Tag mit zwei Kindern und Gepäck zum Auto in der Seitengasse 2 km entfernt laufen möchte. Von Vorteil sind auch Kinderstühle und Babybetten, das lässt sich vorher erfragen. Nicht selten verlangen sie aber eine Gebühr für das Babybett. Eine Klimaanlage ist Fluch und Segen zugleich, da sie für eine willkommene Abkühlung sorgt, man sich aber auch schnell erkälten kann. Wir benutzen sie mit Kindern kaum noch. Was von großem Vorteil ist sind Strandbadetücher. Diese nehmen im Gepäck oft viel zu viel Platz weg. Viele Strandhotels haben sie ohnehin, aber gerade Unterkünfte, die weiter im Inland liegen oder über Airbnb bei Privatleuten gebucht wurden, haben keine Strandtücher. Fragen kostet nichts und so hat man wieder ein paar Kilo weniger zu schleppen. Das gleiche gilt für Fön oder Duschbad + Shampoo. Wichtig ist auch eine Grundausstattung an Sicherheitsartikeln dabei zu haben: wie z. B. Steckdosen- und Kanten-/Eckenschutz.

Achtung: oftmals gibt es Adults only Hotels, die keine Kinder akzeptieren. In Costa Rica war das oft der Fall. Nicht selten steht das ziemlich weit unten in der Hotelbeschreibung, daher heißt es hier aufpassen. Anfragen kann man immer, hat bei uns aber leider nichts gebracht. Grund ist entweder die Beschaffenheit der Anlage (zu gefährlich, steile Abgründe etc.) oder einfach, weil man keine Kinder dort haben möchte. 

Was für uns nicht in Frage kommt, sind Familien- oder Clubhotels! Da sind mir eindeutig zu viele Kinder :-P und das Überangebot für die Kleinen bewirkt meist das Gegenteil von Urlaub: vom Pool zur Abenteuerspielplatz, schnell weiter zum Streichelzoo und dann noch einen Abstecher in den Kinderclub - nein danke. Die Kinder sind abends überdreht und kommen nicht runter, das ist nicht unser Ding. 


9. Essen mit den Kleinsten

 

Am einfachsten mit Baby(s) und/oder Kleinkind(ern) auf Reisen zu gehen ist während der Stillzeit oder nach der Breizeit, wenn sie schon normal mitessen. So hat man quasi gar nichts mitzunehmen. So haben wir es immer gemacht und machen es auch heute mit unserem Zweitgeborenen wieder so. Sollte dies bei euch nicht möglich sein, müsst ihr an einiges denken: Milchpulver, Flaschen, Flaschenreiniger, Flaschenwärmer und was man noch alles für ein "Flaschenkind" so benötigt. Während der Breizeit wird es noch schwieriger, daher solltet ihr euch erstmal folgende Frage stellen: Gläschen oder selber kochen? Wenn ihr Gläschen mitnehmt, wie viele müssen das sein und wie schwer wird das ganze oder gibt es vor Ort welche zu kaufen? Kocht ihr selber müsst ihr einen Pürierstab mitnehmen und benötigt eine Unterkunft mit einer ausgestatteten Küche. Dann müsst ihr vor Ort einkaufen und kochen. Besser ist es daher eventuell, in der Zeit auf Fertiggläschen zurück zu greifen, auch wenn man - wie ich z. B. - kein Fan davon ist. Aber man selbst möchte ja auch etwas Freizeit haben und nicht nur im Supermarkt und vor dem Herd stehen. Aber ob euer Schatz das dann auch mag, wenn er eure gute Hausmannskost gewohnt ist, ist fraglich. Daher am besten schon vor der Reise ab und zu mal probieren und daran gewöhnen. Dann stellt sich die Frage, ob ihr den Brei hier kauft und mitnehmt (Platz- und Gewichtsprobleme auf dem Flug) oder vor Ort kauft (gibt es dort Brei, wie teuer ist er, eventuell Sprachprobleme...). Das Erwärmen ist eigentlich nie ein Problem. Ob im Flugzeug, Hotel oder Restaurant: einfach fragen und ihr bekommt Babys Essen/Milch schnell aufgewärmt. Vorher aber bitte noch mal die Temperatur prüfen. Auf dem Flug dürft ihr die benötigte Nahrung für eure kleinen Lieblinge ohne Probleme mitnehmen. Wenn die Knirpse dann irgendwann normal essen, ist es wieder einfacher, aber auch nicht einfach ;-) Denn vor Ort schmeckt es anders und das kommt nicht immer gut an. Aber Nudeln, Pommes oder Reis sind bei fast all unseren kleinen Gourmets beliebt und das gibt es auch überall in Kinderportionen zu bestellen. Für den Flug und ab und zu für zwischendurch nehme ich aber immer noch mal ein paar alt bekannte Schleckereien mit: Fruchtriegel, Kekse, Cracker, Gummibärchen oder Knabberbrezeln bieten sich da an. Ich selbst habe keine persönlichen Erfahrungswerte mit Flaschennahrung oder Brei auf Reisen, daher kann ich euch hier leider keine besseren Tipps geben. Versucht zu fliegen, solange ihr noch voll stillt oder sobald die Breizeit wieder vorbei ist. Dann ist das große und nervige Thema "wie machen wir es mit dem Essen" vom Tisch!


10. Und ganz zum Schluss...

 

Macht euch nicht verrückt! Je entspannter ihr seid, umso entspannter sind eure Knirpse. Lasst euch von niemanden reinreden und ignoriert überflüssige Kommentare wie "Ob das so gut ist für eure Kinder?", "Sind die nicht zu klein dafür?" oder "Da haben die doch noch nichts davon." Diese überflüssigen "Weisheiten" kommen meist von Leuten, die bisher zwischen dem Bauernhof im Allgäu und der Ostsee unterwegs waren und überhaupt keinen Plan von Fernreisen haben. Habt kein schlechtes Gewissen! Euren Kindern geht es gut, solange es euch gut geht und ihr euch mit ihnen beschäftigt. Dabei ist es egal, ob das auf dem Bauernhof nebenan oder auf Hawaii ist. Natürlich ist der Flug stressig, aber meist nur für euch und nicht so sehr für die Kleinen. Ob sie nun 8 Stunden im Auto Richtung Ostsee im Stau stehen und genervt sind, oder sich im Flieger 10 Stunden langweilen ist Ihnen egal - die Anreise ist immer ätzend. Sofern ihr gut vorbereitet seid und euch um die Sicherheit und Gesundheitsvorsorge gekümmert habt, kann kaum noch etwas schief gehen. Auf Fernreisen hatten wir bisher nie Probleme. Aber in Kroatien einen bösen Unfall mit Krankenhaus und 9 Stichen :-( Das kann überall passieren, daher ist die medizinische Versorgung vor Ort wichtig. Wenn ihr aber Bauchschmerzen bei dem Gedanken, mit eurem Baby in ein fernes Land zu fliegen habt, dann lasst es lieber vorerst bleiben. Ihr tut euch uns eurem Schatz damit nicht Gutes, denn die Kleinen merken sofort, wenn Mama und Papa nervös sind und werden dann selbst unruhig. Habt ihr euch für einen Abenteuertrip entschieden, wünsche ich euch viel Spaß und genießt die Zeit mit euren kleinen Weltenbummlern! Es ist so unglaublich spannend und wundervoll mit anzusehen, wie die kleinen Mäuse ihre kleine (und große) Welt erkunden und sie werden sie euch auch nochmal mit ganz anderen Augen sehen lassen :-)

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps helfen und eventuell bestehende Befürchtungen und Ängste mindern! Falls ihr noch Fragen habt, hinterlasst gern einen Kommentar oder schreibt mir eine Nachricht.

 

P.S.: Auch wenn ich hier etwas negativ von Center Parks, Bauernhöfen oder der Ostsee geschrieben habe: ich möchte niemanden damit angreifen, es handelt sich hierbei nur um Beispiele von Reisezielen für unseren Jahresurlaub, die ich mir im Moment nicht für unsere Familie vorstellen kann. Das heißt nicht, dass diese Ziele nicht schön oder sehenswert sind, nur eben aktuell keine Option für uns. Aber ich würde mich freuen, wenn man mich vom Gegenteil überzeugt :-)  

 

Eure Ivette :)


2 Kommentare

Ja, ich habe nun auch einen Blog :-)

Nach jeder Reise schreibe ich einen Bericht über das täglich Erlebte, gebe Vorschläge und Tipps und fasse schließlich alles ordentlich zusammen. Und damit hat sich das Thema erst einmal erledigt. Aber immer wieder stelle ich fest, dass mir im Nachhinein, manchmal auch erst Jahre später, besondere Erlebnisse, spezielle Unterkünfte oder weitere interessante Tipps einfallen, die ich gern weitergeben möchte und dafür ist ein Blog perfekt! Ich freue mich, euch hier bald das ein oder andere Thema vorstellen zu können. Meinen ersten Beitrag zum Thema "Reisen mit Babys und Kleinkindern" habe ich bereits begonnen und werde diesen hoffentlich auch bald online stellen können - sofern meine Kinder mich lassen ;-)

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