Big City Tour - USA 13 (NYC-Vegas-San Francisco-LA-Miami)


Vier Jahre ist es her, dass wir in den USA waren - es wurde also mal wieder Zeit :-) Die Entscheidung, wohin es gehen sollte, viel leicht - nur die Urlaubstage im Jahr sind leider begrenzt... Wir waren 2009 bereits an der Westküste, die uns wirklich sehr gut gefallen hat. Dann gibt es ja auch noch die tollen Südstaaten, Hawaii, New York und Florida, was uns alles sehr reizt... Schlussendlich grenzten wir die Rundreise in drei Gebiete ein - New York - Westküste - Florida. Die Südstaaten und Hawaii kann man zu einem späteren Zeitpunkt ggf. auch noch mal gut kombinieren - wir sind ja noch jung :-) Nun standen sie vor uns - drei Wochen Roadtrip U.S.A. at it´s best!

Wir buchten die Flüge komplett über Delta in einer Buchung (Multistopp). Der Flugplan sah so aus:

 

Fr., 19.04.13: Stuttgart - New York La Guardia --> 5 Tage New York

Mi., 24.04.13: New York JFK - Las Vegas & Abholung Mietwagen --> 9 Tage Westküstentour

Do., 02.05.13: Los Angeles - Miami & Abholung Mietwagen --> 8 Tage Chillen in Südflorida

Sa., 11.05.13: Miami - Stuttgart 

 

Neben den Flügen buchten wir in Deutschland noch die Mietwägen für die Westküste und Florida, da dies generell günstiger ist, als vor Ort in den USA zu buchen. Wir entschieden uns für Alamo, da wir dort zusätzlich spezielle Rabatte erhalten, aber mit dem Service waren wir nicht zufrieden. Der Preis ist ok und die Abwicklung verlief schnell und unkompliziert, aber an beiden Schaltern wollte man uns sinnlose Zusatzversicherungen aufschwatzen - was ja generell legitim ist und womit ich bereits aufgrund von Erfahrungsberichten gerechnet habe - aber nicht auf solch aggressive und unfreundliche Art und Weise. Dann zahlen wir beim nächsten Mal gern mehr, wenn uns das bei einem anderen Anbieter erspart bleibt.

Zudem buchten wir das Hotel in New York für 5 Nächte und die jeweils erste Nacht in Las Vegas und Miami vorab, da wir nicht nach den Flügen erst ein Hotel suchen wollten. Den Rest buchten wir vor Ort, um - wie immer - flexibel zu sein.

 

Reiseroute:

"Big City Tour" - USA 2013
StepMap "Big City Tour" - USA 2013



1. Tag - Freitag, 19.04.2013

 

Am Freitag, den 19.04.13 vormittags ging es los - wir flogen von Stuttgart nach New York / La Guardia mit Zwischenstopp in Atlanta. Es war unser erster Flug mit Delta. International auch empfehlenswert, innerhalb der USA eher weniger: international gab es ein großes Angebot an Filmen, einen eigenen Monitor im Sitz des Vordermanns (ein Muss), das Essen in ok, Getränke unbegrenzt, auch alkoholischer Art. Innerhalb der USA waren die Maschinen etwas älter, die Mahlzeiten kleiner und das Getränkeangebot nicht so üppig, bei 2 Stunden ok - bei 6 Stunden etwas schade, aber nicht dramatisch :-) In Atlanta mussten wir bis zum nächsten Flug flitzen, da wir die Koffer auschecken und durch die Sicherheitskontrolle mussten sowie wieder einchecken und erneut durch den Security Check - wer schon mal in den USA war, kennt das Prozedere... Aber Glück gehabt, wir haben es geschafft! Und in den Südstaaten waren wir auch - wenn auch nur kurz ;-) Ortszeit 19:00 Uhr und nach ca. 12 Stunden Reisezeit kamen wir endlich an: in New York - der Stadt, die niemals schläft.

Vom Flughafen zum Hotel dauert es mit der Metro ca. eine Stunde. Wir kauften uns eine 7-Tages MetroCart für 45€ (für zwei Personen), da wir fünf Tage in Manhattan geplant hatten. Die Investition dafür lohnt sich auf jeden Fall: man spart Zeit, da die Taxis in der Rush Hour auch nicht die schnellsten sind und die Bahnen fahren zudem regelmäßig und 24h.

 

Anbei einige Infos zur Subway in New York:

 

Subway:

  • Die U-Bahn NYC - kurz Subway - fährt 24 Std. täglich, in Hauptzeiten (7.00 – 20.00 Uhr) alle 3-5 Minuten, Nachts kann es auch schon mal bis zu 15 Min. dauern, bis die nächste Bahn eintrifft
  • Das Subwaynetz durchzieht ganz New York mit allen Stadtteilen
  • Es lohnt sich fast immer die Anschaffung einer MetroCard, auch wenn sich nur 3 Tage in NY aufhält:
    • 7-Day MetroCard - Preis: $29
    • gilt für Subway & Bus
    • beim Kauf der MetroCard am Automaten wird manchmal nach einem fünfstelligen ZIP-Code ( New Yorker Postleitzahl) gefragt. Hier den ZIP-Code des Hotels oder auch mit 10001 (passt immer) beantworten
    • nach Benutzung der MetroCard ist sie anschließend für 18 Minuten gesperrt
    • nicht zusammen mit dem Handy in eine Jackentasche stecken: es kann der Magnetstreifen der Karte beschädigt werden
  • Weitere Infos mit Fahrplan gibt es hier: http://www.mta.info/metrocard

Ich buchte vorab das Hotel "Wyndham Garden Manhattan View" in Long Island City. Ein rundum empfehlenswertes Hotel, wobei man sagen muss, dass der Zusatz "Manhattan View" nur für die obersten Stockwerke gilt. Die Zimmer sind sehr modern, etwas klein, aber absolut ausreichend, wenn man bedenkt, dass man ohnehin nur zum Schlafen vor Ort ist. 5 Übernachtungen bezahlen wir 545 €, aber im Vergleich zu anderen Hotels fast ein Schnäppchen. WLAN-Internetzugang ist hier kostenlos, Frühstück nicht im Preis inbegriffen, aber in New York geht man in die Stadt zum "Breakfast". Man ist zu Fuß schnell an der U-Bahn und nach ca. 10 Minuten in Manhattan drüben - super! Alles in allem eine gute Lage und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch in Ordnung - wir empfehlen es gern weiter: http://www.wyndham.com/hotels/new-york/long-island-city/wyndham-garden-long-island-city-manhattan-view/hotel-overview - gebucht über hotels.com. Nach dem CheckIn machten wir uns kurz frisch und gingen in ein Diner, um den ersten standesgemäßen "American Burger" zu bestellen - nach 4 Jahren endlich mal wieder - denn ich liebe American Fast Food :-) Wir spazierten zum Court Square Diner - das entdeckten wir bereits auf dem Hinweg zum Hotel - und wurden nicht enttäuscht! Die Burger waren saulecker :)

Mittlerweile war es bereits 23:00 Uhr und wir entschieden uns, schlafen zu gehen, um den nächsten Tag voll ausnutzen zu können - denn der sollte lang werden... Auf dem Rückweg liefen wir der Skyline von Manhattan entgegen - unsere Vorfreude auf diese Stadt war kaum noch auszuhalten!

2. Tag - Samstag, 20.04.2013

 

Manhattan! Endlich geht es los! Gegen 09:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Subway und waren nach ca. 20 Minuten (10 Minuten laufen und 10 Minuten Bahnfahrt) am Ziel. Wir stiegen am Times Square (Times Sq - 42nd St Station) aus und unser Blick wanderte erstmal - wie sicherlich bei jedem "Erstling" in New York - nach oben. Wow! So hatten wir uns das vorgestellt - riesige Wolkenkratzer, Reklametafeln und Menschenmassen sowie natürlich die Yellow Cabs. Der Times Square bildet die Kreuzung des bekannten Broadway und der 7. Avenue. Wer ein tolles Bild vom Times Square haben möchte, sollte bei Nacht noch mal herkommen, was wir auch an einem anderen Tag gemacht haben. Die riesigen Leuchtreklamen erleuchten bei Nacht den kompletten Times Square. Als erstes suchten wir uns ein Frühstücksdiner und fanden das Applebees. Eier, Speck, Bratkartoffeln und Pancakes - ein perfekter Start in den Tag! Der Kaffee ist - wie fast überall in den USA - schlecht! Wer einen einigermaßen genießbaren Kaffee möchte, geht zum Starbucks oder Dunkin Donuts, die sind günstig und besser als in den Schnellrestaurants, wo der Kaffee umsonst nachgeschenkt wird.

Der Times Square ist leider sehr touristisch, daher halten wir uns nicht lang dort auf. Nach dem ausgiebigen Frühstück starteten wir unsere erste Runde durch die Midtown. Wir sahen uns noch etwas auf dem Times Square um und fuhren mit der Subway Richtung Time Warner Center/Columbus Circle (59th St - Columbus Circle Station). Von dort aus liefen wir weiter - vorbei am Central Park (der steht an einem anderen Tag auf dem Plan) - Richtung Fifth Avenue. Die 5th Av. ist eine der bekanntesten und teuersten Straßen der Welt und ein reinstes Shopping-Paradies! Auf Reisen shoppe ich eigentlich ungern, aber hier hat irgendetwas in meinem Kopf ausgesetzt... Bereits am ersten Tag ging die Post ab: Michael Kors, Juicy Couture, Mac, Victoria's Secret... :-D Und das deutlich billiger als in Deutschland (nicht vergessen, die Steuer noch mit drauf zu rechnen).

Wenn man dann die Avenue hoch und/oder runter läuft kommt man an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten und Gebäuden vorbei: Apple Store, Trump Tower (das Atrium des Trump Tower kann kostenlos angeschaut werden), Empire State Building, Rockefeller Center, St. Thomas Church, Guggenheim Museum, Metropolitan Museum & St. Patrick’s Cathedral sowie Tiffany & Co. und das Kaufhaus Saks uvm.
Wir liefen die Straße runter und genossen des herrliche Wetter, shoppten uns durch die Geschäfte und schauten uns die bekannten Gebäude an. Wenn man links und rechts die Nebenstraßen entlanggeht, findet man zudem noch den Madison Square Garden - eine der bekanntesten Arenen für Konzerte und Sportveranstaltungen, die Radio City Music Hall, ein bekannter Konzertsaal (gehört zum Rockefeller Center) oder auch das Sony Building.

Das Rockefeller Center besteht aus 21 Hochhäusern und erstreckt sich über 3 Straßen. Das 259 Meter hohe GE Building ist das größte Gebäude des Rockefeller Center und zudem noch das zehnthöchste in NYC. Die Aussichtsplattform im 70. Stock ”Top of the Rock” ist definitiv sehenswert, aber dazu später mehr. Im Rockefeller Center befindet sich auch eine Filiale der berühmten Magnolia Bakery, bekannt aus Sex and the City. Unbedingt die Cupcakes dort probieren :)

An der Ecke 42. Straße und Park Avenue befindet sich die Grand Central Station, der größte Bahnhof der Welt, so sagt man. Ein Abstecher dorthin lohnt auf jeden Fall, zumal das Chrysler Building auch gleich nebenan ist.  Wasserspeier in Form von Kotflügeln, Radkappen und Kühlerfiguren schmücken die Fassade des Hochhauses. Die Lobby kann kostenlos angeschaut werden.

Gegen 17:00 Uhr entschieden wir uns, den ersten spannenden und anstrengenden Tag mit einem Blick auf New York zu beenden und liefen zurück zum Empire State Building. Im 102. Stock des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform mit einer sagenhaften Aussicht über New York City. Die Karten dafür (und für "Top of the Rock") hatten wir vorab im Internet bestellt, um die Warteschlange an der Kasse zu umgehen. Das hat auch ganz gut geklappt, aber eine weitere (scheinbar endlose) Warteschlange an der bzw. den Sicherheitskontrolle(n) und vor dem Fahrstuhl hatten wir so nicht erwartet. Aber Zeit mit der Vorbestellung spart man trotzdem :) Empfehlen kann ich die Seite Attractiontickets, dort lief alles problemlos ab. Für das ESB und TOTR haben wir zusammen (zu zweit) 74 Euro bezahlt. 

 

Infos zum New York Pass:
Es gibt auch diverse Pässe, die man erwerben kann um Geld zu sparen. Dies lohnt meiner Meinung dann, wenn man gewillt ist, sich viel anzuschauen, genügend Zeit hat und zudem auch Museen besichtigen möchte. Wir entschieden uns vorab gegen die Museen, da wir das schöne Wetter und die Stadt genießen wollten, daher lohnten sich die Ausgaben für uns nicht. Ansonsten sind die Pässe sicherlich zu empfehlen, um Zeit und Kosten zu sparen.

 

Auf dem ESB angekommen, genossen wir den atemberaubenden Blick über diese riesige Stadt und blieben bis zum Sonnenuntergang. Das Wetter war perfekt! An einem sehr guten Tag kann man wohl ca. 130 Kilometer weit blicken. Empfehlenswert ist es, tagsüber das Rockefeller Center zu besuchen und abends das Empire State Building. Die untere Plattform auf dem ESB reicht zudem völlig aus.
Wir genossen die einzigartige Stimmung mit dem orangefarbenen Abendhimmel über New York und verarbeiteten unsere ersten Eindrücke, bevor wir zurück ins Hotel fuhren und in einen nahezu komatösen Schlaf fielen - meine Füße taten noch nie so sehr weh wie nach diesem Tag... Aber die Vorfreude auf den nächsten Tag ließ dies schnell vergessen :)

 

3. Tag - Sonntag, 21.04.2013

 

Heute wollen wir in den Central Park, schließlich ist Sonntag und das machen nun mal die New Yorker sonntags :) Also fuhren wir mit der Subway wieder zum Times Square um zu frühstücken und liefen dann den Broadway hoch zum Central Park. Der Broadway ist bekannt als Theaterviertel und mit 20 km die längste Straße in NYC und auch die einzige, die schräg zu allen anderen Straßen verläuft - alle anderen verlaufen im Kreuzmuster. Tipp: für Gratistickets für David Letterman anmelden: direkt im Ed Sullivan Theater, 1697 Broadway, ein Formular ausfüllen, mit etwas Glück klappt es,wir hatten leider keins... 
Am Central Park angekommen holten wir unser Fahrrad ab, wir hatten es am Vortag über das Internet reserviert: www.bikerentalcentralpark.com. Die Fläche des Central Park erstreckt sich auf einer Länge von 4 km und 800 m Breite. Man kann den Park hervorragend mit dem Fahrrad auf einer "Einbahnstraße" umrunden. 8 km lang ist der Spaß und auf der Strecke kann man immer wieder halt an diversen Plätzen machen, so zB am Boathouse Café, wo man gemütlich sitzen und essen kann oder auch den Jugendlichen beim Baseball zuschauen. Ein Hotdog, ein paar Dosenbier und jede Menge Eis später gaben wir gegen 15 Uhr unser Fahrrad ab und machten und auf den Weg Richtung Flatiron Building.

Das Flatiron Building ist eines der bekanntesten und meistfotografierten Gebäude in New York. Das Gebäude mit einer Höhe von 87 Meter wurde 1902 entworfen und ist einer der ältesten Wolkenkratzer in New York. Es befindet sich an der Kreuzung 5th Avenue und Broadway, zwischen 22. und 23. Straße. Wir genossen den Anblick, bevor wir uns - nach einem kurzen Abstecher ins "Macy´s" - auf den Weg zum Hafen machten, um uns die "Lady of Liberty" endlich anzuschauen.

Die “Lady of Liberty” wie die Freiheitsstatue auch genannt wird, ist Das Symbol für die Freiheit und Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Sie ist ca. 93 Meter hoch und somit die zwölfthöchste Statue der Welt.

 

Die Freiheitsstatue selbst ist nur mit einem Boot erreichbar. Die Fähren legen an der Südspitze Manhattans ab und ein Ticket kann man im Battery Park kaufen. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Tagestickets. Wir wollten nicht direkt zu Freiheitsstatue, aber natürlich möglichst nah an sie ran. Dazu nutzten wir die Staten Island Ferry.

Die Staten Island Ferry ist eine kostenlose Fährverbindung zwischen Manhattan und Staten Island. Sie legt am Battery Park in Manhattan am Saint George Ferry Terminal ab (U-Bahn: South Ferry Station (nur die ersten 5 Wagen am Zuganfang) und fährt Tag und Nacht zu Stoßzeiten alle 15 Minuten und nach 23 Uhr stündlich. Eine Überfahrt dauert zwischen 20 und 30 Minuten. In Staten Island angekommen, muss man mittlerweile umsteigen, um wieder Richtung Manhattan zu fahren.

 

Neben der Freiheitsstatue, an die man für einen super Blick und tolle Fotos nah genug herankommt, ist der einzigartige Blick auf die Südspitze von Manhattan weiterhin ein Highlight dieser Fahrt. Tipp: anfangs gleich rechts gehen, um auf der Weite der Freiheitsstatue zu stehen und zurück zu nach vorn, um den Blick auf Manhattan zu haben. Ein MUSS jeder New York Reise.

 

Eine weitere - kostenpflichtige -  Bootsrundfahrt um Manhattan, zum Beispiel über www.circleline42.com, erübrigte sich für uns; dieser Blick genügt völlig, schließlich will man in nur 4 Tagen in New York auch mal etwas entspannen und die Eindrücke genießen! Wer mehr Zeit hat, sollte das aber in Betracht ziehen - es gibt auch Angebote bei Sonnenuntergang, was sicherlich auch sehr schön ist.

Nach der Fahrt mit der Fähre liefen wir zum Ground Zero. Vorab muss man ein Ticket kaufen und wer mag, kann noch etwas Spenden. Das neue World Trade Center ist schon im Bau. Die Gedenkstätte ist überwältigend - endlos viele Namen der Opfer wurden in die Denkmäler verewigt - ein Besuch bei einer New York Reise sollte bei jedem ins Pflichtprogramm aufgenommen werden.

Nach diesen bleibenden Eindrücken machten wir uns auf den Weg auf die anderen Seite des Flusses, um die Skyline von Manhattan von der Brooklyn Bridge aus zu genießen. Auf einem Fußweg auf der Brücke kann man direkt auf Manhattan zulaufen. Bei Sonnenuntergang hat man eine wunderschöne Aussicht, nur zu empfehlen!

Wir liefen zurück bis nach Manhattan und fuhren dann nochmal zum Times Square, um das Lichterspektakel der Reklametafeln noch mal bei Nacht zu bewundern. Mit den Yellow Cabs ist diese Kulisse eine der typischen New York-Eindrücke! Nach einen gemütlichen BBQ (die Portionen sind wirklich nicht normal, ich habe nicht mal die Hälfte geschafft und esse normalerweise nicht wenig ;-) ) fuhren wir zurück zum Hotel und fielen, wie bereits gestern, sofort ins Bett...

4. Tag - Montag, 22.04.2013

 

Heute fuhren wir noch einmal mit der Fähre nach Staten Island, um die Freiheitsstatue erneut - diesmal bei besserem Licht - anzuschauen. Da wir von gestern schon wussten, was auf uns zukommen, konnten wir heute die Fahrt entspannt genießen.

Da wir nun ohnehin schon in Lower Manhattan waren, schauten wir uns im Anschluss gleich die Wall Street und den berühmten Bullen (er steht als Zeichen für den Optimismus der Börse) an. Auf der Wall Street befinden sich unter anderem die größte Börse der Welt und zahlreiche Banken. Sie ist das Zentrum des New Yorker Financial District, aber relativ unspektakulär, wie wir fanden. Wir spazierten noch ein wenig durch Lower Manhattan bevor wir uns auf zur nächsten Station machten.

Weiter geht es mit der U-Bahn nach Chinatown (Haltestelle Canal St Station). Dort spazierten wir gemütlich durch die Gassen und bummelten durch die kleinen Geschäfte, was wir aber auch relativ unspektakulär fanden. Bis auf die Freiheitsstatue war Lower Manhattan für uns eher weniger interessant.

Abends fuhren wir zum Fulton Ferry State Park nach Brooklyn, denn vor dort aus hat man einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan - und ein wenig Romantik schadet ja auch nicht ;-) Der Park ist sehr schön angelegt und der Blick auf Brücke und Skyline ist einer der besten in New York.

Den Abend ließen wir in der Skybar auf der Dachterrasse des 230 Fifth (Midtown, 5th Av.) ausklingen. Zu der Jahreszeit war es abends schon etwas kühl, aber es liegen Decken aus und Heizwärmer gibt es auch. So konnten wir unsere Cocktails mit tollem Blick auf Manhattan und das Empire State Building genießen! Die Preise sind etwas teurer als normal, aber für die Lage absolut in Ordnung.
Dann hieß es wieder zurück ins Hotel - morgen steht unser letzter Tag in New York bevor :-(

5. Tag - Dienstag, 23.04.2013

 

Unser letzter Tag in der Stadt, die niemals schläft :-(
Heute wollen wir uns zum Abschluss die Stadt noch mal von oben anschauen, also war der Vormittag für die Aussichtsplattform "Top of the Rock" des Rockefeller Centers reserviert. Der Unterschied zum ESB ist im Endeffekt der, dass man das ESB selbst sieht :-) Leider war das Wetter etwas trüb, so dass die Sicht nicht ganz so gut war wie am ersten Tag, aber dennoch hat es sich gelohnt!

Im Anschluss wollten wir uns die Stadtteile Soho und Greenwich Village anschauen. Wir fuhren mit U-Bahn bis nach Greenwich Village, aßen gemütlich zu Mittag und liefen dann die schönen Straßen Richtung Soho ab. In den beiden Künstler- und Szenevierteln mit seinen vielen Cafés, Bars und Restaurants sind die typischen New Yorker Häuser mit Feuertreppe zu finden - ein Traum für jeden (Hobby-)Fotografen! Soho ist zudem als Shopping Paradies neben der Fifth Avenue bekannt, aber ich war vom ersten Tag noch bedient ;-)

Den New York Besuch ließen wir mit einem Baseballspiel der New York Mets im Citi Field ausklingen. Wir hatten schon von Deutschland aus Karten über StubHub für 19:00 Uhr bestellt - Gegner waren die Los Angeles Dodgers. Für die Karten, die wir online ausdrucken konnten, zahlten wir nur 32$ gesamt, aber was wir nicht wussten war, dass die Preise der Getränke und des Essens so extrem teuer waren! Für 2 Bier, 2 Hotdogs und Pommes zahlten wir um die 45$... Naja, wann ist man schon mal bei einem echten Baseballspiel! Ansonsten kann ich die Bestellung über StubHub sehr empfehlen, man kann sich u.a. die möglichen Plätze direkt online anzeigen lassen mit Aufnahmen vom Original-Blickfeld usw. Der Fanshop ist auch klasse - ich kaufte mir ein Dodgers Hemd und eine Mütze, weiß jetzt nur nicht, wann ich das anziehen soll :-D
Mit den Spielregeln machten wir uns in Deutschland bereits vertraut, aber es ging uns weniger um das Spiel an sich, sondern eher um die Atmosphäre im Stadion. Wer kennt aus Filmen nicht die typischen Schaumstofffinger, Hotdogverkäufer und Fanfaren zwischen den Innings - wir fanden es klasse! Leider mussten wir sehr zeitig aufstehen, so dass wir noch vor Spielende (es war mittlerweile schon nach 22:00 Uhr) zurück ins Hotel mussten, um zu packen - morgen geht es weiter nach Vegas.

 

Goodbye New York :-( - Hello Las Vegas :-)


Sonstige Tipps:

 

Sehenswerte Museen:

  • Museum of Modern Art: Das Museum of Modern Art ist eines der bekanntesten Museen auf der Welt und befindet sich im Bezirk Midtown in Manhattan. Der Spitzname des Museums ist kurz MoMA. Es ist sehr groß und erstreckt sich fast einen ganzen Block entlang von der 53rd bis zu 54th Street.
  • Guggenheim Museum: beliebtes Museum in New York für Modern Kunst. Das Gebäude ist sehr spektakulär und sieht aus wie ein auf den Kopf gestelltes Schneckenhaus. Im Gebäude befindet sich eine 400 Meter lange spiralförmige Rampe wo die Besucher entlang laufen können bis zum 4. Stock.
  • American Museum of Natural History: Es ist das größte Naturkundemuseum der Welt und befindet sich an der westlichen Seite des Central Parks. Hier kann man sich die komplette Geschichte der Menschheit anschauen. Von der Steinzeit bis zum Weltraumzeitalter kann man sich auf fünf Stockwerken die Objekte anschauen.

 

Skylines:

  • Fulton Ferry Landing/Empire Fulton Ferry State Park: super Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan
  • Robert Wagner Jr. Park: Fotos bei Nacht von der Freiheitsstatue
  • Von der Brooklyn Bridge aus
  • Fähre nach Staten Island

 

Essen/Bars:

  • Skybars: Dachterrasse des 230 Fifth (Midtown, 5th Av.) oder Rooftop Bar „Press“ auf Dach des Ink48
  • Bar „Apotheke“ in Chinatown: Absinth wird in weißen Kitteln serviert
  • Biggayicecreamtruck - super originelle Eissorten: East Village
125 East 7th Street oder West Village
61 Grove Street
  • Fette Sau - leckeres BBQ, Leo di Caprio speist hier auch gern :-) (354 Metropolitan Av.)

 

Shopping:

  • Fifth Avenue
  • Macy´s
  • Bloomingdales
  • Saks
  • Stadtteile Greenwich Village und Soho
  • Canal Street in Chinatown

 

Trinkgeld:

Grundsätzlich ist "Tip" Pflicht, außer, wenn in der Rechnung "Gratuity" vermerkt ist, dann ist es bereits mit eingerechnet. Dies findet man relativ häufig in NY bzw. in Touristengebieten der USA, da die Touris meist nicht wissen, dass das Trinkgeld ein wichtiger Bestandteil deren Einkommen ist. Wir haben meist um die 15-20% gegeben.

 

Gebiete mit hoher Kriminalität:

  • Brooklyn: East NY, Bedstuy, Flatbush, Brownsville, Bushwick, Wohnviertel Coney Island, Benson Hurst, Canarsie
  • Bronx: Huntspoint, Gegens um Parkchester Melrose, Westfarms, Longwood
  • Manhattan: Harlem, East Harlem, Hamilton Hights bis in den Norden nach Innwood, Lower Eastside
  • Queens: Hunters Point, Lindenwood, Glenndale, Woodhaven, Ozone Park, Ridgewood, Queensbridge
  • Public Housing Projects
  • Central Park ab Dämmerung

Wir müssen dazu sagen, dass wir uns nicht einmal unwohl gefühlt haben, wobei wir aufgrund von Zeitgründen meist nur in Manhattan waren. Die Freundlichkeit der New Yorker war überwältigend, nirgends habe ich bisher so viel Hilfsbereitschaft und Sympathie erlebt! Man muss nur den Stadtplan rausholen und 10 Sekunden später hilft dir jemand ungefragt. Und damit meine ich nicht die übertriebene und oberflächliche Höflichkeit der Amerikaner - die New Yorker haben mich wirklich überrascht! :-)


Zusammenfassung 5 Tage New York:

 

  • Tag 1, Freitag, 19.4.: Ankunft gegen 22:00 Uhr im Hotel
  • Tag 2, Samstag, 20.4.:
    • Times Square
    • Fifth Avenue
    • Empire State Building zum Sonnenuntergang
  • Tag 3, Sonntag, 21.4.:
    • Fahrradtour Central Park
    • Flatiron Building
    • Lower Manhattan:
      • Staten Island Ferry zur Freiheitsstatue
      • Ground Zero
    • Brooklyn Bridge
    • Times Square
  • Tag 4, Montag, 22.4.:
    • Staten Island Ferry
    • Wallstreet
    • Chinatown
    • Fulton Ferry Ausblick
    • Rooftopbar
  • Tag 5, Dienstag, 23.4.:
    • TOTR
    • Soho & Greenwich Village
    • Baseballspiel: Los Angeles Dodgers vs. New York Mets

Fazit New York:

New York ist eine tolle und eindrucksvolle Stadt! Aufgrund von Zeitgründen konnten wir uns leider nur Manhattan anschauen, aber selbst dazu sind 4 Tage sehr sportlich. Mit etwas "Teamgeist" und sofern man kein Langschläfer ist, ist alles Wichtige zu schaffen und sogar noch etwas Entspannung zwischendurch möglich, aber die Entfernungen bitte nicht unterschätzen. Wer zusätzlich Museen anschauen will und noch auf Ellis Island und die Freiheitsstatue möchte, sollte 1-2 Tage mehr einplanen. Das nächste Mal - und das wird es mit Sicherheit geben - bleiben wir eine Woche, um die Stadt noch etwas mehr zu genießen!


Was war das Beste? Das Empire State Building, die Fähre zur Freiheitsstatue und der Times Square sind "Pflichtprogramm", aber am schönsten ist es, vormittags eine entspannte Fahrradtour mit Picknick im Central Park zu machen, anschließend ein Einkaufsbummel auf der Fifth Avenue Richtung Empire State Building und dort auf der Aussichtsplattform den Sonnenuntergang über NY zu genießen sowie ein gemütlicher Ausklang des Tages im Stadtteil Soho oder Greenwich Village in einem der kleinen Restaurants oder Bars - perfekt! Was uns persönlich auch sehr gut gefallen hat, war das Baseballspiel, nicht aufgrund des Spiels an sich, vielmehr aber, um die Mentalität der New Yorker hautnah mit zu erleben und die Atmosphäre, die sicher die meisten aus Film und Fernsehen kennen, einmal live zu erleben - super! Wer Zeit hat, sollte sich so etwas nicht entgehen lassen!


6. Tag - Mittwoch, 24.4.2013 - Vegas Baby!

 

Heute geht es weiter nach Las Vegas. Abflug war vormittags vom JFK - eine U-Bahn fährt, mit einmal umsteigen, weiter zum Flughafen (AirTrain). Nach ca. 6 Stunden Flugzeit kamen wir  Ortszeit 13 Uhr in Vegas an. Den Mietwagen für den Westküsten Roadtrip hatten wir günstiger bereits in Deutschland reserviert (wir bekommen Rabatt bei Alamo), wobei wir in Las Vegas wie auch in Miami sehr unzufrieden mit der Abwicklung waren! Ich hatte mich bereits in Deutschland bezüglich Tipps und schneller Abwicklung am Flughafen belesen und wusste auch von vorangegangenen Buchungen, dass einem weitere unnötige Versicherungen "aufgequatscht" werden, aber in so einer Intensität und Unverschämtheit habe ich das noch nie erlebt! Leider macht das der günstigste Preis trotzdem wett und so hieß es: abwimmeln, Auto schnappen und weg! Ansonsten verlief alles schnell und sehr unkompliziert.

Das Hotel für die ersten beiden Nächte an der Westküste buchte ich bereits von Deutschland, die restlichen 6 Tage buchten wir spontan von dort aus, wo wir eben gerade waren. Die Strecken sind nicht zu unterschätzen, wie wir 2009 schon feststellten, so wollten wir so unabhängig wie möglich bleiben, was aber in den USA überhaupt kein Problem darstellt! Wir buchten fast jedes Mal über Wlan bei Booking (App) und das funktionierte auch wunderbar!

 

Ich buchte das Hotel Tuscany Suites & Casino für 2 Nächte, da es vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut ist (77€ gesamt) und der Las Vegas Strip ist nach ca. 7-10 Minuten Fußweg schnell erreicht. Wlan in den öffentlichen Bereichen ist kostenfrei und Parken kann man direkt beim Zimmer. Die Zimmer sind auch sehr groß - alles in allem ein empfehlenswertes Hotel, auch für einen längeren Aufenthalt. Wir fuhren ins Hotel und freuten uns, nach fast genau 4 Jahren wieder in Vegas zu sein - das hatte uns schon damals sehr gut gefallen. Nach dem schnellen Check in knallten wir uns erst mal an den Pool und genossen ein Bier und eine Pizza! Endlich Sonne und Chillen :-D Dann machten wir uns frisch und liefen am späten nachmittg zum Strip, den wir bis in die späten Abendstunden mit unserer Anwesenheit beglückten ;-)

 

Wir liefen den Strip hoch und runter und genossen, wieder auf dem größten Spielplatz für Erwachsene zu sein :-) Wir schauten uns den "Eiffelturm" am Hotel Paris an, das New York New York - wobei wir ja gerade von New York kamen, also hielten wir diese Besichtigung relativ kurz ;-D - und liefen dann zum Bellagio, um uns die Wassershow zu geben. Danach gingen wir ins erste Casino.

Tipp: in bisher jedem Casino, in dem wir waren (Venetian, Bellagio, Caesar´s Palace, Tropicana, MGM Grand...), servieren einem die Damen kostenfrei fast jedes Getränk, so lange man zockt - natürlich nur, mit einem gewissen Trinkgeld - sonst kommen sie verständlicherweise nur ein mal. Bei Bier etc. geben wir immer 1$ und bei Cocktails jeweils 2$ pro Person, das rentiert sich allemal (ohne das Geld, was man bei Zocken verliert ;-) ) 

 

Den restlichen Abend verbrachten wir im Casino vom Bellagio - dafür waren wir ja schließlich hier :)

7.Tag - Donnerstag, 25.04.2013

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel schauten wir uns heute den restlichen Strip an. Ein kurzer Abstecher ins Outlet war auch drin, aber wir haben in New York genug geshoppt und hielten uns daher nicht lange auf. Aber wer in Vegas einkaufen möchte, kann sich hier in den Outlets aber zur Genüge austoben!

Bevor wir das Auto zurück ins Hotel brachten, um uns an die Cocktails zu machen, stoppten wir noch am Vegas Sign für ein "Fotoshooting"... Man findet es am südlichen Ende des Vegas Strips in der Nähe des Mandalay Bay Hotels. Es gibt einen kleinen Parkplatz, wo man seinen Mietwagen hinstellen kann. Noch einen erfrischenden Sprung in den Hotelpool, schick gemacht und zurück auf den Spielplatz :-D

Wir schauten uns das Luxor an, das Mandalay Bay, den Caesar´s Palace, die Wassershow vorm Bellagio bei Tag und das Hotel an sich von innen, was saisongemäß immer sehr schön dekoriert ist, das Tropicana und schließlich noch das Venetian, bevor wir dort den Tao Beach Club ansteuerten. Der TAO Beach Club gehört wohl zu den Top Beach Clubs in Las Vegas. Man muss erst die große Pool Anlage des Venetian Resorts durchqueren und sich dann links halten. Dort finden regelmäßig Beachpartys statt; Einlass ist ab 21 Jahren. Der Tao Beach ist einer der wenigen Clubs, wo European Style erlaubt ist, also oben ohne. Wir genossen ein paar Cocktails, bevor wir weiter zogen.

Den letzten Abend verbrachten wir in den Casinos vom Tropicana, Caesar´s Palace und Venetian, vorher sahen wir uns aber noch die Treasure Island Seeschlacht und den Mirage Vulkanausbruch an. Die Zeit in den Casinos vergeht unglaublich schnell - nach wenigen gefühlten Minuten war es 2 Uhr Nachts und wir mussten leider zurück ins Hotel - morgen früh geht es weiter ins Death Valley.  


Übersicht Hotels und Sehenswürdigkeiten Las Vegas

 

Anbei eine Übersicht interessanter Hotels und Sehenswertem ohne Anspruch auf Vollständigkeit; unsere Meinung und Anmerkungen anbei.

  • Vegas Sign: am südlichen Ende des Las Vegas Strips in der Nähe des Mandalay Bay Hotels. Es gibt einen kleinen Parkplatz wo man seinen Mietwagen hinstellen kann.
  • Venetian: Tao Beach (& wer mag Gondelfahrt, kostenpflichtig)
  • Treasure Island: Seeschlacht vor dem Hotel, kostenfrei 
  • Mirage: Vulkanausbruch bei Nacht vorm Hotel, kostenfrei
  • Caesar´s Palace: Hotel an sich sehenswert, zudem Kulisse von Hangover 3
  • Bellagio
    • Fontänenshow: Montag bis Freitag jede halbe Stunde ab 15:00 bis 20:00 Uhr und von 20:00 bis 24:00 Uhr jede 15 Minuten, kostenfrei
    • Innendeko anschauen und Konditor (leckere Törtchen!)
  • Luxor (Hotel in Pyramidenform)
  • Tropicana (leckere Cocktails, tropischer Garten)
  • Mandalay Bay (wer mag, schaut sich das Shark Reef an, kostenpflichtig)
  • Paris (Eiffelturm besichtigen: mit Coupon (z. B. vom Couponheft Vegas 2 go), sonst Eintritt: 9:30 - 19:15 10$ & ab 19:30 15$)
  • New York New York: Achterbahn 14$ (auch hier gibt es Coupons)
  • MGM Grand: Löwen im Glaskäfig; sehr traurig, wir sind keine Fans davon :-(
  • Excalibur: Castle Walk
  • Circus Circus: Vergnügungspark Adventuredome 28$
  • Stratosphere Tower: Fahrgeschäfte und Aussicht auf Las Vegas
    • The Big Shot und X-Scream lohnen, Insanity ist auch nett, aber kein Adrenalin
    • jedes Fahrgeschäft kostet einzeln 15$, die Aussichtsplattform allein 18$
    • Packages:
      • Aussichtsplattform + 1 Fahrattraktion: 23$
      • Aussichtsplattform + 2 Fahrattraktionen: 28$
      • Aussichtsplattform + 3 Fahrattraktionen: 33$
      • Aussichtsplattform + unbegrenzte Fahrattraktionen: 34$
    • mittlerweile gibt es auch den SkyJump (ca. 110$), aber mein Mann hat mir verboten, aus dem 108. Stock zu springen...
  • Freemont Street: "alter" Strip; teilweise mit einer Leinwand überdachte Straße mit Lasershow – Fremont Street Experience

 

Fazit Las Vegas:

Las Vegas 2009 hat uns absolut begeistert, weshalb wir auch wieder kamen. Nach wie vor hat das Spielerparadies eine magische Anziehungskraft für uns, denn hier kann man einfach mal abschalten und genießen sowie die verrückten Amerikanern erleben, ohne von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hasten - ein perfekter 2-3 Tages-Zwischenstopp während eines Westküstenroadtrips.


8. Tag - Freitag, 26.4.2013 - Death Valley

 

Heute fuhren wir sehr früh weiter Richtung Death Valley - 192 km standen vor uns.

 

Dabei machten wir einen kurzen Umweg durch den Scenic Loop des Red Rock Canyon. Dies ist eine 21 Kilometer lange Panoramastraße (“Scenic Drive”) durch den Canyon, kurz hinter Vegas auf dem Weg zum Death Valley liegt und kostet pro Auto 7$. Je nach Interesse und Dauer der Stopps an den Aussichtspunkten dauert der Scenic Drive ca. eine Stunde bis einen ganzen Tag. Beim Visitor Center am Eingang gibt es Karten auf denen die verschiedenen Aussichtspunkte, Picknickplätze und Wanderwege ausgeschildert sind. Wir haben an einigen interessanten Punkten Halt gemacht und ca. eine Stunde benötigt - sehr schöne rote Felsformationen und Landschaften, ein Abstecher lohnt sich.

Dann ging es weiter ins Death Valley. Kurzer Stopp zum Lunch bei Denny´s und bald passierten wir das Eingangsschild. Das Death Valley ist die heißeste und trockenste Region Nordamerikas. Hier wurden bereits Temperaturen von 56° C gemessen. Der Eintritt kostet normalerweise 20$ pro Auto, war aber diesmal frei.

Zuerst fuhren wir zum Dante's View, einem 1.667 Meter hoch gelegenen Aussichtpunkt mit phantastischem Blick auf das langgestreckte, von schimmernden weißen Salzflächen überzogene Tal und auf die gegenüberliegende Gebirgskette der Panamint Mountains. Allradantrieb ist hier von Vorteil :)

Weiter ging es zum Devils Golf Course - einer bizarren Landschaft/Salzkraterwüste, durchsetzt mit vielen kreisrunden Löchern. Es war mittlerweile bereits Mittagszeit und sehr heiß, daher hielten wir uns hier nicht lange auf :-)

 

Vorher fuhren wir noch den Artist's Drive entlang - eine 9 Meilen lange Nebenstrecke durch eine hügelige Canyonlandschaft aus grünen, braunen, ockerfarbenen und rosa Sandsteinfelsen. Die Rundfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und ist im klimatisierten Auto sehr angenehm...

Als nächster Punkt stand der Zabriskie Point auf dem Plan, ein phantastischer 
Aussichtspunkt auf eine geschwungene Kette farbiger Sandsteinhügel etwas oberhalb des Tals, wieder vor der Silhouette der Panamint Mountains. Die Hügel leuchten sehr schön in verschiedenen gelben und orangenen Tönen.

Als vorletzter Punkt auf unserer "To-Do-Liste" im Death Valley stand Badwater, der tiefste Punkt der Vereinigten Staaten mit einer Höhe von 85,5 m unter dem Meeresspiegel. In einem Becker sammelt sich Regenwasser, das nach und nach wieder verdunstet und einen flachen Salzsee bildet - so entstehen die typischen sechseckige Strukturen. Hier ist es mittlerweile auch extrem heiß, also machten wir uns auf den Weg Richtung Yosemite Nationalpark mit einem letzten Stopp bei den Sand Dunes, die auf der Strecke liegen.

Die bis zu 25 Meter hohe Sanddünen kann man von den Parkbuchten aus querfeldein bewandern. Die beste Zeit für Fotos ist der späte Nachmittag - das hatten wir "ganz zufällig" hervorragend abgepasst ;-)

 Nach diesem tollen, aber auch anstrengenden Tag im Death Valley mit vielen beeindruckenden Naturschauspielen machten wir uns auf in Richtung Yosemite Park, der von hier noch ca. 700km entfernt ist. Natürlich schafften wir die Strecke nicht komplett, so fuhren wir bis nach Fresno und übernachteten im "Valley Inn Fresno", Kosten: $35 pro Nacht und völlig in Ordnung für eine warme Dusche und ein Bett. Es war mittlerweile schon fast 23 Uhr. Wir bestellten uns noch eine Pizza und besorgten uns im Supermarkt (die haben in den USA entspannterweise unendlich lang offen - was ich für Deutschland auch eine klasse Idee fände...) Proviant für den nächsten Tag und genossen den Abend bei einer RIESEN-Pizza und einem "Feierabendbier" :) 


Übersicht Sehenswürdigkeiten Death Valley

 

Anbei eine Übersicht interessanter Punkte im Death Valley, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Badwater Basin
  • Dante’s View
  • Devil’s Golf Course
  • Artist’s Palette
  • Mesquite Sand Dunes
  • Zabriskie Point

Diese haben wir an einem Tag ohne Hektik geschafft.

 

Weiterhin laut diverser Reiseführer interessante, von uns aber nicht besuchte Orte:

  • Furnace Creek Ranch
  • Scotty 's Castle
  • Ubehebe Crater
  • Father Crowley Vista

Fazit Death Valley:
Auf jeden Fall einen Abstecher wert und Pflicht, bei einer Westküstentour! Ein Tag hat uns persönlich gereicht, man kann aber auch gut 3 Tage dort verbringen, wenn man zusätzlich den Norden anschauen möchte. Auto volltanken, denn die Tankstelle im Furnace Creek Besucherzentrum (die einzige im Death Valley) ist sehr teuer. Klimaanlage an, genug Wasser einpacken und man ist bereit für das "Tal des Todes".


9. Tag - Samstag, 27.4.2013 - Yosemite NP

 

Heute fuhren wir morgens weiter zum Yosemite Nationalpark. Eigentlich wollten wir den Westeingang bei Oakhurst nehmen, der nur noch 75 km entfernt war, aber den haben wir irgendwie verpasst... Anstelle dessen benutzen wir dann den Highway 140 und gelangten über den Arch Rock-Eingang in den Park. Eintritt pro Auto sind 20$ und ist an den Eingängen zu zahlen; einen Übersichtsplan erhält man dort ebenfalls. Wir fuhren erst einmal zum Yosemite Village und zum Visitor Center, um uns einen Überblick zu verschaffen und den Tag zu planen. Ein erster Zwischenstopp an einem riesigen Wasserfall, dem Bridail Veil Fall (15-20m breit, 189 m tief), verschaffte und schon mal einen ersten tollen Eindruck von dem, was uns hier erwartet. Den Namen hat der Wasserfall aufgrund seines Aussehens - wie ein Brautschleier liegt er über dem Felsen.

 

Der Yosemite-Nationalpark mit seiner Größe von etwa 3000 km² und Höhenunterschieden von 400 bis 4000 Meter verfügt über ein Netz von insgesamt 1100 km Wanderwegen. Wichtig ist, das Auto vorher auszutanken, da es im Park selbst keine Tankstellen gibt.

Aufgrund von Zeitgründen haben wir uns einen Tag für den Yosemite NP eingeplant. Mittlerweile war es bereits Mittagszeit. Wir machten uns einen Plan für den Nachmittag, um die wichtigsten und schönsten Punkte des Parks zu besuchen. Die meisten Hauptsehenswürdigkeiten sind von der Straße, die zum Yosemite Village und zum Visitor Center führt, aus zu sehen. Bei der Einfahrt in das Tal hatten wir bereits einen tollen Blick auf den 2307 m hohen Felsblock El Capitàn. Seine über 1000 m senkrechte Felswand ist beliebt bei Kletterern.

 

Das Yosemite Village ist Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Spazierwege unterschiedlicher Schwierigkeit und Länge erschließen die schönsten Stellen des Parks. Typisch amerikanisch: man kann auch mit den kostenlosen Shuttle-Bussen auf bequeme Art zu den Sehenswürdigkeiten gelangen ;-)

 

Wir suchten uns eine Wanderung aus, die bis zum späten Nachmittag zu schaffen war und entschieden uns für den Mist-Trail (teilweise recht steil, Granitstufen) zu den Vernal Fall (97 m hoch) und Nevada Fall (181 m hoch), bei dem man immer wieder schöne Ausblicke genießen kann. Snacks waren gepackt, ein Eis noch als Wegstärkung gekauft und los ging es. Die Wanderung dauerte insgesamt ca. 4 Stunden und führte uns nah zu den schönen Wasserfällen heran (Regencape sinnvoll :-) ) Wir waren natürlich nicht allein, so gab es manchmal etwas Stau...

Als wir wieder am Yosemite Village waren, liefen wir noch zu den nahe gelegenen Yosemite Falls, die sich in drei Absätzen insgesamt 739 m in die Tiefe stürzen. Es sind die höchsten Wasserfälle Nordamerikas.   

 

Weiterhin sehenswert, aber nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, ist der Mirror Lake, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Ein fünf km langer Wanderweg führt zum Mirror Lake, den wir aufgrund von Zeitgründen aber leider nicht mehr besuchen konnten.

 

Ein wohl toller Aussichtspunkt ist der Glacier Point (2199 m hoch). Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf das Tal und die Vernal Falls. 

Der Aussichtspunkt ist über die Glacier Point Road mit dem Auto zu erreichen, die aber etwa von Oktober bis Anfang Mai geschlossen ist. Man kann ihn aber auch auf dem 4-Mile-Trail zu Fuß erreichen. Dauer: 3-5 Stunden/Schwierigkeitsgrad: anstrengend. Leider für uns an diesem Tag auch nicht mehr machbar, da wir uns für die Wasserfall-Wanderung entschieden hatten und die Straße zu dieser Jahreszeit gesperrt war.

Eine tolle Entschädigung war aber der Tunelview-Overlook - die wohl am meisten fotografierte Aussicht der Welt (laut National Geographic). Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf El Capitan, den Half Dome und den Bridalveil Fall - ein absolutes MUSS beim Besuch des Yosemite Nationalparks! Wir genossen die Aussicht, bevor wir uns auf den Weg zum Mariposa Grove machten.

Der Mariposa Grove liegt in der Nähe des südlichen Eingangs des Nationalparks und ist über die Wawona Road vom Yosemite Valley aus leicht zu erreichen.

 

Dort findet man auf einem ein Quadratkilometer großen Waldstück rund 500 ausgewachsene Riesenmammutbäume, welche bis zu 3000 Jahre alt werden können. Es sind die größten Organismen der Welt und wirklich sehr beeindruckend! Wir kamen am späten Nachmittag an - die perfekte Zeit kurz vor Sonnenuntergang - die Stimmung und das Licht sind grandios!  

Im unteren Teil des Mariposa Grove steht der Grizzly Giant, ein 2700 Jahre alter und 64 Meter hoher Baum mit einem Umfang von 30 Meter. Ich bin auf dem Foto vor dem Baumriesen kaum zu sehen ;-)

 

Bevor es dunkel wurde, fuhren wir weiter nach San Francisco - 170 km standen noch vor uns und wir waren sehr gespannt auf die wohl schönste Stadt der Welt!


Übersichtskarte Yosemite NP:

Yosemite Nationalpark
StepMap Yosemite Nationalpark


Übersicht Sehenswürdigkeiten Yosemite NP

 

  • Yosemite Village - Besucherzentrum; Mittel- und Sammelpunkt für Besucher des Yosemite-Nationalparks; Ausgangspunkt für Wanderungen
  • Wasserfälle:
    • Bridail Veil Fall
    • Vernal Fall
    • Nevada Fall
    • Upper und Lower Yosemite Falls: Nordamerikas höchster Wasserfall
  • Mirror Lake: saisonaler See, in dem sich die umliegende Bergwelt spiegelt
  • Aussichtspunkte:
    • Glacier Point
    • Tunnelview Overlook: laut National Geographic die am meisten fotografierte Aussicht der Welt
  • Mariposa Grove: Waldstück mit Riesenmammutbäumen

 

Fazit Yosemite NP:

Der Yosemite Nationalpark ist wunderschön - schade, dass wir nur einen Tag Zeit hatten. Man kann dort wunderbar wandern, campen, picknicken, klettern ... Die Wasserfälle, Landschaften und Aussichtspunkte sind atemberaubend schön und wer die Natur liebt, wird dort voll auf seine Kosten kommen! Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Bereich des Yosemite Village. Der Mariposa Grove liegt etwas entfernt Richtung Wawona, aber wer sich für die Baumriesen interessiert und den Sequoia- u./o. Kings-Canyon Nationalpark nicht kennt und gesehen hat, sollte den Abstecher auf jeden Fall wagen! Wenn man aus dem Süden Richtung Yosemite fährt und den South Entrance nimmt, kommt man ohnehin am Mariposa Grove vorbei - es verfährt sich ja nicht jeder so wie wir ;-) Beim nächsten Westküsten-Roadtrip planen wir mindestens 2-3 Tage für den Park ein.


Nach dem wir sehr spät in San Francisco ankamen und in unser Motel eingecheckt haben, ging nicht mehr wirklich viel - außer Schlafen... Ich hatte vorab das "Motel Capri" gebucht, was sehr gute Bewertungen auf Tripadvisor hat und auch zentral liegt. Dort waren die ohnehin schon seltenen Parkplätze in San Francisco auch noch kostenfrei, was schon mal viel wert ist! Im Preis inbegriffen ist Frühstück und WLAN. 2 Nächte hatte ich vorgebucht für insgesamt 175 € - kein Schnäppchen, aber für San Francisco noch günstig und empfehlen können wir es auf jeden Fall! Es war eins der besten Motels auf unserer Tour: leise, sauber, modern eingerichtet und kostenfreies Parken - wenn das WLAN nun noch ein wenig schneller gewesen wäre und der Preis etwas günstiger, wäre es perfekt gewesen! Die Lage ist zudem super - man kann das meiste zu Fuß erkunden. Ein Auto benötigt man in San Francisco auch nur dann, wenn man über die Golden Gate Bridge auf die andere Seite in die Marin Headlands zu den Aussichtspunkten fahren möchte. Oder auch zum Abfahren des 49 Mile Scenic Drive, was wir selbst aber nicht gemacht haben. Alles andere ist hervorragend zu Fuß zu erkunden. 

Die nächtliche Fahrt durch San Franciscos Straßen zum Hotel gab uns schon einen Vorgeschmack auf das, was uns am nächsten Tag erwarten sollte. Die Straßen und Häuser sahen schon mal viel versprechend aus. Schnell noch einen Snack und ab ins gemütliche Bett, der nächste Tag wird - mal wieder - anstrengend...

 

10. Tag - Sonntag, 28.4.2013 - San Francisco

 

Am Morgen darauf machten wir uns einen groben Plan, was wir heute anschauen wollen. Am Vor- und frühen Nachmittag erkundeten wir zu Fuß die City und am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Auto zur Golden Gate Bridge - auf die freute ich mich schon lange...

 

Unser ca. 3 stündiger Spaziergang führte uns zuerst Richtung Hafen. Von dort aus liefen wir durch schön angelegte Parks und Wanderwege zum Ghirardelli Square, einer ehemaligen Schokoladenfabrik. Vom Hafen aus hatten wir einen tollen Blick auf Alcatraz. Von einer Tour sahen wir aber ab, da wir zur Entspannung mal die Stadt mit seinen Eindrücken genießen, und nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit springen wollten. Denn dafür ist San Francisco - mit seinen schönen Spazierwegen und Vierteln - bekannt und beliebt.

Am Ghirardelli Square frühstückten wir und gemütlich im "Lori's Diner", einem authentischen amerikanischen Diner mit Flair der 50er Jahre - klasse :-) Es gibt davon mehrere Restaurant in SF:  

  • 336 Mason Street
  • 900 North Point Street
  • 500 Sutter Street

Es lohnt sich, auf der Homepage nach Coupons zu schauen, ausdrucken und mitbringen, so spart man 20%: http://lorisdiner.com/images/coupon2012.html

 

Nach dem Frühstück liefen wir weiter Richtung Fishermans Wharf und sahen endlich unser erstes Cable Car, die Powell-Hyde-Linie (Linie 60).

 

Insgesamt gibt es 3 verschiedene Routen:

  • Powell & Hyde - Linie (sehr schöne Strecke)
    • Kreuzung Powell und Market nach Norden am Union Square vorbei
    • China Town
    • Lombard Street
    • dann steil aufwärts auf den Nob Hill
  • Powell & Mason - Linie
    • Kreuzung Powell und Market nach Norde
    • fährt nur bis zur Bay Street, Ecke Mason Street
  • California - Linie
    • Start: Market Street/Ecke Drumm Street (Financial District)
    • Chinatown
    • Nob Hill
    • bis zur Van Ness Av.

 

Eine einzelne Fahrt kostet 6 US$, eine Tageskarte 14 US$ und ein 3 Tagesticket 21 US$. Wer kein Ticket besitzt, kann dies auch beim Einstieg direkt beim Fahrer kaufen, auch zwischen den Endhaltestellen.

Wir stiegen vorerst nicht ein und begnügten uns erst einmal mit Foto´s :-)

Wir liefen weiter zum Coit Tower auf dem Telegraph Hill für einen Rundumblick auf die Stadt, die Bucht und den Hafen. Weiter ging es Richtung Financial District mit seinem bekannten Gebäude, der Transamerica Pyramid, welche wohl erdbebensicher sein soll. In direkter Nähe steht auch ein älteres, sehr schönes Gebäude, der spitzzulaufende grüne Columbus Tower. 

Über China Town gelangten wir zur berühmten Lombard Street., die wir hochliefen... Vom Telegraph Hill konnten wir bereits tolle Fotos schießen, aber vom nahen ist die "kurvenreichste Straße der Welt" auch ziemlich spektakulär anzuschauen!

Die berühmte Straße verläuft vom Presidio bis zum Telegraph Hill quer durch San Francisco, aber der berühmte und schön gestaltete Teil der Straße liegt auf dem Russian Hill zwischen Hyde Street und Leavenworth Street. Das Gefälle von 27 Prozent ist nicht einfach zu "erklimmen", ob für Fußgänger oder Autofahrer ;-)

Fotostopp oben, Fotostopp unten mit Anstellen und Ausprobieren diverser Blickwinkel stand in der nächsten halben Stunde auf der Agenda :)

Im Anschluss fuhren wir zum Union Square und genossen in Loris Diner einen Milchshake. Wir bummelten etwas durch die Geschäfte und fuhren dann mit der Cable Car - Linie Powell & Hyde zurück und stiegen in der Hyde Street aus, um ein Foto des spektakulären Blicks auf Alcatraz mit einem Cable Car im Vordergrund zu schießen - eines meiner Lieblingsfotos vom  gesamten USA Urlaub!

Wir liefen zurück zum Motel, machten uns frisch, packten ein paar Bier und Proviant ein und fuhren mit dem Auto zum Baker Beach, von dem man einen super Blick auf die Golden Gate Bridge - was ich nur bestätigen kann. Dort genossen wir den traumhaften Sonnenuntergang und ließen den ersten Tag in San Francisco perfekt ausklingen.

11. Tag - Montag, 29.4.2013

 

Heute erkundeten wir mit dem Auto die restlichen, für uns interessanten, Winkel von San Francisco. Wir checkten aus, denn es soll am späten Nachmittag bereits weiter gehen. Zum Frühstücken fuhren wir direkt zum Fishermans Wharf ans Pier 39. Der ehemalige Fischmarkt von San Francisco ist heute ein beliebter Treffpunkt für Touristen, was auch das Stichwort ist: sehr touristisch und teuer, aber schön. Es gibt dort auch die bekannten Corn Dogs - Würstchen von einer Maisteighülle umhüllt und in heißem Öl frittiert - EKELHAFT oder es war eine schlechter Imbissstand, also nichts für mich und ich liebe eigentlich Junk Food... Aber probieren muss sein. Wir sahen uns die Seelöwen am Hafen an und genossen noch einmal den Blick auf Alcatraz, bevor wir weiter in die Marin Headlands fuhren.

 

Die Marin Headlands liegen stadtauswärts unmittelbar hinter der Golden Gate Bridge. Von dort aus hat man eine einzigartige Aussicht auf die Golden Gate Bridge und San Francisco. Entlang der Coastal Road kann man immer wieder tolle Fotostopps einlegen und die Aussicht genießen. Vom Hawk Hill hat man den besten Blick, das ist der am höchsten gelegene Punkt der Headlands. Man erreicht ihn über die Conzelman Road.

Tipp: „Willys" Bank

Die Bank steht am oberen Aussichtspunkt an der Conzelmann Road genau unterhalb des Hawk Hills und bietet, im Gegensatz zum Hawk Hill, Sitzgelegenheiten - das hat eine Bank so an sich ;-) Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Willy, der mir mit seiner super ausführlichen Homepage bei der San Francisco Planung eine tolle Hilfe war!

Wir genossen die Aussicht bei einem kleinen Picknick, bevor wir uns wieder auf den Weg Richtung San Francisco machten. 

Den Nachmittag verbrachten wir damit, die Architektur von San Francisco innerhalb der verschiedenen Stadtteile mit dem Auto anzuschauen. Die schönste Stadtteile unserer Meinung nach sind die Pacific Heights, Nob Hill/Russian Hill und Haight-Ashbury mit dem Alamo Sqaure und seinen "Painted Ladies", die vor der Skyline von San Francisco "posen".

Die sehr gut erhaltenen und wunderschönen alten viktorianischen Häuser sind beeindruckend, ständig halten an, um sie uns genauer anzuschauen. Tipp: irgendwo Parken (sofern man einen Parkplatz findet) und durch die Straßen bummeln, einen Café trinken und die tolle Atmosphäre der hügeligen Straßen von San Francisco genießen.

 

Als wir uns genug "satt gesehen" hatten, fuhren wir gegen 17 Uhr über den Highway Nr. 1 weiter Richtung Los Angeles - 930km lagen vor uns, aber wir hatten einige Zwischenstopps eingeplant. Dennoch war Plan, in 2 Tagen anzukommen...
Ich hatte in Deutschland bereits eine Whale Watching Tour in Monterey vorgebucht, was auch zu raten ist, wenn man diese an einem bestimmten Tag machen möchte und nicht viel Zeit hat. Am nächsten Morgen um 9 Uhr sollte es losgehen. Wir fuhren bis Monterey (200km, ca. 1,5-2 Std.) und übernachteten im Motel Ramada Limited Monterey, was vom Preis-Leistung-Verhältnis zu empfehlen ist. Wir zahlten 40€ für die Nacht und hatten einen kostenlosen Parkplatz und Wlan. Zum Essen gingen wir ins Taco Bell in der Nähe, das wollte ich schon immer einmal ausprobieren - aber selbst für meinen Fast-Food erprobten Magen waren ein bzw. zwei Hackfleisch-Käse Taco doch etwas zu fettig, aber lecker ;-)

 

Übersicht  Sehenswürdigkeiten San Francisco

  • Alcatraz
  • Cable Cars
  • Fishermans Wharf, Pier 39
  • Coit Tower
  • Transamerica Pyramid
  • Golden Gate Bridge
  • Lombard Street
  • San Francisco Zoo (von uns nicht besucht)
  • 49-Mile Scenic Drive: Auto-Route entlang vieler Sehenswürdigkeiten und Gebäude der Stadt (von uns nicht gemacht)

Architektur & Stadtteile von SF:

  • Pacific Heights
  • Nob Hill / Russian Hill
  • Haight/Ashbury, Alamo Square - "Painted Ladies"
  • Chinatown
  • Fishermans Wharf

Aussichtspunkte:

  • Marin Headlands, Hawk Hill, Willy´s Bank
  • Baker Beach
  • Twin Peaks (von uns nicht besucht, da der Blick von den Marin Headlands absolut ausreichend war)

 

Generell ist San Francisco keine Stadt, in der man die wichtigsten Punkte und Sehenswürdigkeiten "abklappert" - hierher kommt man hauptsächlich aufgrund des Flairs der City, der viktorianischen Häuser und schönen Viertel, steilen Straßen und herrlichen Panoramas. Für uns waren die 2 Tage absolut ausreichend, wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten und das ohne Stress und Hektik. Wer zusätzlich einen Ausflug nach Alcatraz machen und eventuell noch den Zoo besuchen will sowie den 49-Mile Scenic Drive abfahren möchte, der sollte aber mind. 3-4 Tage einplanen. Mein Tipp: Ein oder zwei Spaziergänge - je nach Zeit - raussuchen sowie einen Abstecher zur Golden Gate und in die Marin Headlands machen, eventuell Alcatraz und/oder den Zoo besuchen und den Abend am Baker Beach bei Sonnenuntergang ausklingen lassen - perfekt!
San Francisco ist eine schöne und für Amerika leicht untypische Stadt mit einem ganz besonderen Flair. Wir haben die Tage dort sehr genossen kommen das nächste Mal mit etwas mehr Zeit für Alcatraz und den 49-Mile Scenic Drive wieder!


12. Tag - Dienstag, 30.04.2013 - Whale Watching, oder so...

 

Heute Morgen hieß es, zeitig raus aus den Federn, die Wale warten! Wir packten unsere Klamotten ein, holten uns einen Kaffee und einen kleinen Snack und fuhren zum Fisherman's Wharf Monterey zum Monterey Bay Whale Watch Bootshaus. 09:00 Uhr sollte es losgehen, halb 9 war Treffpunkt. Wir waren natürlich nicht die einzigen auf dem Boot, aber die Gruppengröße war überschaubar und in Ordnung. Ich buchte bei Monterey Bay Whale Watch aufgrund der guten Erfahrungsberichte und Sichtungen, was aber leider nicht ganz so stimmte, aber dazu später mehr... Die Dauer des Trips war auf ca. 4-5 Stunden angesetzt. Der Trip kostete 100US$ für 2 Personen.
Laut Homepage, Facebook und Tripadvisor (ich informiere mich immer sehr genau ;-) ) sieht man auf diesem Trip Buckelwale, Blau- und Grauwale, Killerwale und Delfine - wir waren schon sehr gespannt! Delfine hab ich schon oft gesehen, einen Wal noch nie - die Vorfreude war groß, vor allem nach den Bildern, welche auf der Facebook Seite des Veranstalters zu sehen sind. Dort wird auch täglich nach jedem Vor- und Nachmittags-Trip gepostet, was gesehen wurde - und das war seit den letzten Wochen sehr viel versprechend! Wir fuhren ca. 1,5 Stunden raus auf´s offene Meer und sahen auch schon ein paar Delfine und Seelöwen. Es war recht kühl und über meine Jacke war ich froh. Tipp: wer seekrank ist, sollte vorher eine Tablette nehmen, es geht schon ziemlich auf und ab auf dem Boot, aber uns hat das noch nie etwas ausgemacht, im Gegenteil :-)

Wir fuhren ein ganzes Stück raus und irgendwann stoppten wir. Ein Buckelwal war wohl in der Nähe. Wir versuchten, in der nächsten Stunde mehr von dem Tier zu sehen, aber der machte seinem Namen alle Ehre und zeigte uns nur ab und zu seinen Buckel, prustete vor sich hin und machte sich irgendwann vom Acker - nix mit in die Luft springen, auftauchen oder wenigstens mal die Flosse zeigen :-( Leider war die Zeit auch um und wir fuhren enttäuscht zurück in den Hafen, wo wir gehen 13.00 Uhr ankamen. Da hatte ich aufgrund der vielen positiven Bericht und Bilder mehr erwartet und das Gefühl machte sich breit, dass vieles auf Tripadvisor und facebook nicht ganz "real" war/ist. Oder wir hatten den schlechtesten Ausflug seit Monaten... Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Hotel, um unsere Sachen zu holen und fuhren erst mal ordentlich "frühstücken".

Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den nun noch ca. 550 km langen Weg Richtung Los Angeles. Der Highway 1 hat viele schöne Etappenziele auf der Strecke.  Wer sich für die entspannte Variante der 740 km langen Strecke von San Francisco nach Los Angeles entscheidet, sollte 1-2 Übernachtungen einplanen. Ich empfehle, die Strecke von Nord nach Süd zu fahren, so hat man - oder zumindest der Beifahrer - einen schönen Blick zur Meerseite. Zudem kann man zum Fotografieren einfacher mal rechts ranfahren, was auch oft vorkommen wird... 

Die schönsten Zwischenstopps auf dem Pacific Coast Highway von San Francisco nach Los Angeles, die wir alle mitgenommen haben, sind hier aufgeführt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Monterey
    • Ausgangspunkt für Whale Watching-Touren (frühzeitig buchen)
    • Größte Meerwasseraquarium der USA (von uns nicht besucht)
    • 17-Miles-Drive: eine direkt am Pacific vorbeiführenden Privatstraße (kostenpflichtig: ca. 10$ pro Auto), schöne Aussichtspunkte, Seelöwenkolonien und Buchten mit starken Brandungen
    • Der 17-Miles-Drive endet am Künstlerstädtchen Carmel: Clint Eastwood war hier 2 Jahre Bürgermeister. Süßes Städtchen, durchfahren lohnt sich!
  • Big Sur
    • Schönster Abschnitt des Highway 1. Man fährt durch Eukalyptushaine und zahlreichen Kurven, über Brücken direkt an der wilden Steilküste vorbei.
  • Bixby Creek Bridge
    • Spektakuläre 86 m hohe Bogenbrücke
    • Höchste Einzelbogenbrücke der Welt
    • Hurricane Point: Aussichtsstelle ca. 1,5 km südlich der Brück
  • Pfeiffer Beach
    • Ca. 7 Meilen hinter dem Postamt von Big Sur geht rechts eine Straße ab: Sycamore Canyon Rd. Nach ca. 2 Meilen findet man einen Parkplatz, von dort aus führt ein kurzer Weg zum Strand.
    • Das Besondere: wenn man zum Sonnenuntergang da ist, kann man die Sonne direkt durch ein, in einem Felsen befindliches Loch, im Ozean untergehen sehen. Leider waren wir zu früh da, da wir noch zum Julia Pfeiffer Burns State Park wollten. So etwas reizt mich ja eigentlich schon... Wer es mal schaffen sollte: bitte Fotos :-)
  • Julia Pfeiffer Burns State Park
    • Sehr schöne Bucht mit einem ca. 25 Meter hohen Wasserfall.
    • Der Strand ist leider nicht zugänglich, aber tolle Bilder sind auch von oben möglich.
    • 12 Meilen südlich von Pfeiffer Beach & 37 Meilen südl. von Carmel direkt am Highway 1.
    • Bitte Vorsicht!!! Die Absperrungen an den Klippen sind nicht aus Spaß angebracht, was sich leider genau an dem Tag zeigte: ein Paar überquerte verbotenerweise das Geländer und die Frau stürzte in die Tiefe auf die Felsen und ins tosende Meer. Nach einem langen Kampf gegen die Strömung und Wellen kam leider jede Hilfe zu spät - unser tiefstes Beileid nochmal an dieser Stelle für die Hinterbliebenen. 

Diese Küstenstrecke ist traumhaft und sehr empfehlenswert! Den Sonnenuntergang im Rücken genossen wir die traumhaften Ausblicke auf den Ozean und die Klippenlandschaften; teilweise sah es aus wie auf einer hawaiianischen Insel :-) Ein Zwischenstopp ist zu empfehlen, Motels findet man in den größeren Orten überall. Wir waren gegen Mitternacht in Los Angeles und zufrieden mit unserer Zeitplanung, wobei die letzten Kilometer sehr anstrengend waren. Es empfiehlt sich eventuell noch ein Stopp in Santa Barbara, wenn man einen Tage mehr Zeit hat, ansonsten ist die Strecke ab Julia Pfeiffer Burns State Park nach L.A. nicht sonderlich spannend, was die Zwischenstopps angeht. Wir checkten im Hotel "The Hotel Hollywood", 125 Euro für 2 Nächte, ein, was sehr günstig direkt in Hollywood liegt und fielen tot ins Bett, am nächsten Tag wartet die Stadt der Engel auf uns - endlich, nach so langer Zeit wieder in L.A. :-)

13. Tag - Mittwoch, 01.05.2013 - Los Angeles - Die Stadt der Engel

 

Heute steht unser erster Tag in Los Angeles an. Mir hat es 2009 bereits sehr gut hier gefallen, so war die Vorfreude umso größer! Zum Frühstücken fuhren wir direkt zum Venice Beach und aßen am Strand einen leckeren Tacco beim Mexikaner, denn mittlerweile war es schon mittags - Ausschlafen muss auch mal sein ;-) Dann spazierten wir die berühmte Strandpromenade vom Venice Beach entlang, liefen zum Meer hinunter und genossen die Sonne. Venice Beach ist geprägt von schrägen Alleinunterhaltern, Musikern und Künstlern aller Art - die Begegnungen sind gewöhnungsbedürftig und längst hat die schillernde Promenade mit den Rollerblade-Girls ihren einstigen Charme verloren, daher bleiben wir hier nicht lang. Das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung, aber es gibt ja noch weitere Ecken in L.A.

Danach fuhren wir zum Santa Monica Pier mit seinem bekannten 300 Meter langen Steg mit Riesenrad und der Kinderachterbahn. Dort geht es schon etwas "gediegener" zu :-) Das Parken in L.A. am Strand versucht man am besten über die Münzautomaten, preislich sind die in Ordnung und man findet meist etwas in der Nähe. Im Anschluss fuhren wir nach Malibu, das hatten wir 2009 nicht geschafft. Malibu mit seinen Stelzenhäusern und Filmkulissen ist einer der Wohnorte der "Reichen und Schönen". Wir fuhren den Pacific Coast Highway entlang und machten einen Abstecher zum Strand, was nicht so einfach ist, denn die Häuserfronten lassen keinen Weg frei. Irgendwann finden wir einen öffentlichen Strand uns sahen uns bei einem Spaziergang die Häuser von vorn an. Der Spaziergang war leider nur kurz, denn nach wenigen Schritten trat ich in eine Biene, die mir direkt in die Fußsohle stach. Eine Biene! Am Strand! Es tat höllisch weh, aber der Schmerz ging relativ schnell vorbei, so wie es aussah, war ich auch nicht allergisch.

Danach fuhren wir den Mullholland Drive ab. Der Mullholland Drive ist eine ca. 35 km Straße und führt u.a. durch die Hollywood Hills. An einigen Stellen hat man tolle Aussichten auf das Hollywood Sign, Downtown L.A. und die zahlreichen Villen der Stars und Sternchen. Tipp: Am Walk of Fame kann man Celebrities Homes Maps aus Automaten ziehen (ca. 5 $) und dann selbst auf die Suche nach den Stars gehen, aber meines Erachtens nach sind diese Karten teilweise Fake und/oder veraltet. Ich liebe Klatsch und Tratsch und kaufte mir eine, aber geloht hat es sich nicht. Man kann auch ohne Karte die schönen Häuser und Wohngegenden bestaunen - eventuell sieht man so sogar auch mal ein bekanntes Gesicht, ohne immer auf die Karte zu glotzen ;-)

Ein wichtiges Ziel hatte ich mir gesetzt: ich wollte das Hollywood Sign so nah wie möglich sehen! Willy sei Dank gibt es eine super Beschreibung auf seiner Homepage, die mir schon bei San Francisco sehr geholfen hat. Diese nahmen wir uns zu Rate und kamen so relativ nah ans das Zeichen heran, was aber nicht erlaubt ist und auch bei Missachten von der Polizei bestraft wird, aber wo bleibt denn sonst der Spaß ;-) Wir fuhren, wie angegeben durch eine kleine Wohnsiedlung und kamen an eine Schild: "No Access to the Hollywood Sign", was auch stimmt, direkten Zugang hat man nicht, aber man kommt relativ nah heran... Wir fuhren weiter und parkten das Auto - ein Pärchen vor uns hatte auch schon die Idee und machte sich zwinkernd vom Acker. Dann stiegen wir den Hügel hinauf, bis wir nah genug dran waren, um mein heiß ersehntes Foto zu bekommen - und schnell wieder weg :-) Tipp: einfach unauffällig sein und die Anwohner nicht stören, dann kann man in Ruhe sein Bild schießen.

Es gibt noch weitere Aussichtspunkte für tolle Bilder: vom Griffith Park aus oder direkt am Mulholland Drive konnten wir schöne Bilder vom Hollywood Sign machen.

Im Anschluss fuhren wir zum Griffith Observatory, um den Sonnenuntergang über L.A. zu sehen. Das Observatory bietet einen perfekten Blick auf die ganze Region zwischen dem Zentrum von L. A.s bis zur Bucht von Santa Monica und dem Pazifischen Ozean. Ihr findet es auf der Südseite des Mount Hollywood im Griffith Park, wenn man rechtzeitig vor Sonnenuntergang da ist, findet man auch noch relativ weit oben einen Parkplatz, ansonsten muss man einen kleinen Fußmarsch in Kauf nehmen. Ein Planetarium befindet sich auch in dem Gebäude, von dessen Terrasse aus man einen sagenhaften Blick auf diese riesige Stadt hat - das Hollywoodzeichen inbegriffen. Definitiv ein MUSS eines jeden L.A. Besuchs!

Wir schossen ein paar Bilder der verschiedenen Blickwinkel und von uns in diversen dämlichen Posen, besuchten zwischenzeitlich das kostenfreie Planetarium (machen Bereiche sind kostenpflichtig) und gingen, sobald es völlig dunkel war, nochmal zur Aussichtsplattform, um die beleuchtete Stadt bei Nacht zu sehen.

Danach machten wir uns kurz frisch im Hotel und liegen nach Hollywood, um im "Hooters" etwas zu essen - das Hooters in L.A. ist von den Damen her nochmal etwas spezieller als in anderen Städten ;-) Danach spazierten wir den Walk of Fame entlang, der uns aber 2009 schon nicht begeisterte - eine mit Souvenirshops überladene Straße in der sich viele Freaks und verkleidete Leute aufhalten, die dir etwas verkaufen möchten und sei es nur ein Foto von Ihnen. Hier ist nichts mehr vom einstigen Glamour der Filmstadt übrig geblieben... Dort steht auch das Mann´s Chinese Theater, in dem die Filmstars geehrt werden. Vor dem Theater sind über 150 Fuß sowie Hand-Abdrücke der Stars in Beton eingelassen. Zurück im Hotel zogen wir unser erstes Resümee: L.A. war uns von 2009 irgendwie besser in Erinnerung, oder es ist in den letzten 4 Jahren noch mehr "heruntergekommen". Die Ecke Hollywood und Walk of Fame ist und bleibt zwar ein Muss eines jeden L.A. Besuchs, aber man sollte sich dabei nicht zu viel erhoffen. Da gibt es definitiv schönere Ecken, wie zum Beispiel der Griffith Park oder Beverly Hills.

14. Tag - Donnerstag, 02.05.2013

 
Letzter Tag in L.A. - wir packten unsere Sachen und deponierten sie im Hotel, denn heute Abend geht es mit dem Flieger weiter nach Miami. Zuerst fuhren wir zum Farmers Market, dort waren wir 2009 nicht. Hier kann man wunderbar bummeln gehen und sein Frühstück oder Mittag genießen und wenn man Glück hat, trifft man hier den einen oder anderen Star, was bei uns jetzt nicht zutraf :-)

Danach fuhren wir nach Beverly Hills, schließlich hatte ich ja noch meine 5$ Star-Map ;-) Wir schauten uns die Luxusvillen und Häuser der "Reichen und Schönen", "Stars und Sternchen" oder wie auch immer an und genossen die Fahrt durch die mit Palmen gesäumten schönen Alleen - das ist das richtige L.A.-Feeling :-) Ein Foto vom Beverly Hills Schild ist mal wieder Pflicht, zum Beispiel am Santa Monica Blvd / Ecke Doheny Dr.

Bevor wir  Richtung Flughafen düsen - unser Flug geht 20:00 Uhr - wollte ich unbedingt noch im "Toi On Sunset" (7505 W. Sunset Blvd.) essen gehen. Ich habe gelesen, dass Quentin Tarantino dort wohl öfters seine Drehbücher schreibt. Gut - mir ist schon klar, dass wir Ihn dort nicht treffen werden, aber gespannt war ich trotzdem, wo er seine Inspiration herholt. Es ist ein Thailändisches Restaurant; das Essen war lecker und Poster fanden wir auch, unterschrieben von Tarantino. Die Atmosphäre passt zu Ihm, sehr locker und eher rockig - und hat es sehr dort gefallen, nur danach ging es mir gar nicht gut auf dem Magen (ich hatte Chicken-Curry)... 3 Tage hatte ich Magenproblemen zu kämpfen - Hut ab Tarantino für deinen Magen ;-) Scherz beiseite, ich vertrage sehr gut scharfes Essen, aber ich denke, das Huhn war nicht mehr so vertrauenswürdig Richtung Salmonellen, sehr schade... 

Wir fuhren zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen - wieder sehr unkompliziert - ab und warteten auf unseren Nachtflug nach Miami, der 22:20 Uhr ging. Ein entspannter letzter Tag in L.A.

 

Übersicht Sehenswürdigkeiten Los Angeles:

 

  • Hollywood & Hollywood Hills
  • Hollywood Sign
  • Mullholland Drive
  • Beverly Hills
  • Rodeo Drive in Beverly Hills
  • Bel Air
  • Mann´s Chinese Theater
  • Kodak Theatre
  • Farmers Market
  • Griffith Observatory
  • Universal Studios Hollywood (2009 besucht, empfehlenswert)
  • Little Tokio & Chinatown
  • Downtown L.A.
  • Queen Mary, Long Beach
  • Die drei wichtigsten Strände: Santa Monica Pier, Malibu & Venice Beach

Fazit L.A.

 

Seit 2009 hat sich einiges getan - entweder in meinem Kopf oder in L.A. Die Stadt kam mir damals angenehmer vor, was aber auch daran liegen kann, dass es mein erstes Mal in den USA und L.A. an sich war. Neben den Pflichtelementen Hollywood und Venice Beach hat L.A. aber weitaus mehr zu bieten. Beverly Hills und der Griffith Park sind hierbei die Höhepunkte und sehr sehenswert. Ein Abstecher zum Santa Monica Pier und auf den Farmers Market runden einen entspannten Tag in der riesigen Stadt ab.

 

Ich empfehle 1-2 Tage in L.A. zu verbringen, Hollywood schnell abzuhaken und sich den schönen Ecken der Stadt - Beverly Hills, dem Mullholland Drive, Bel Air und Griffith Park mit der grandiosen Aussicht am Abend -  zu widmen. An einem weiteren Tag geht man im Farmers Market frühstücken, besucht die Universal Studios und lässt den Abend beim Sonnenuntergang am Strand in Malibu oder Santa Monica ausklingen.


15. Tag - Freitag, 03.05.2013

 

Wir landeten um 6:12 in Miami - OMG! Schlafen konnten wir in den 5-6 Stunden Flugzeit recht gut und dank der Zeitverschiebung hatten wir nun noch einen vollen Tag vor uns. Leider lag mir der Essen vom Thailänder in L.A. noch schwer im Magen und mir ging es immer noch nicht besser, so dass ich kaum etwas essen konnte. Zudem kam noch, dass sich mein Bienenstich immer mehr bemerkbar machte - mein Fuß war ziemlich angeschwollen...

 

Wir holten unseren in Deutschland vorab gebuchten Mietwagen - nach einer erneuten Prozedur von angebotenen Zusatzversicherungsangeboten, die wir nicht benötigten - ab und fuhren los. Der Flughafen ist relativ groß, bzw. der Weg zum Car Rental weit. Überall sieht man "MIA Mover" Zeichen - diesen einfach folgen und schon wird man korrekt zum Mietwagenstation geführt. Den kleinen SUV hatten wir nun für 8 Tage.

 

Da wir im gebuchten Hotel erst nachmittags einchecken können, fuhren wir erst einmal nach Fort Lauderdale in die größte Outlet Mall der Welt: Sawgrass Mills Malls (12801 West Sunrise Blvd / Sunrise, FL 33323, Fort Lauderdale). Ich bin ja im Urlaub kein Shopping-Freund, aber sehen wollte ich die Mall definitiv, so haken wir das jetzt ab, so wir ohnehin zu müde für eine andere Tour sind. Apropos müde: auf dem Parkplatz vor der Mall ratzten wir erst mal eine Stunde im Auto ;-)

Leider wurde mein Fuß in der Zeit schlimmer. Mein Mann machte sich Sorgen, ich konnte kaum laufen. Also fuhren wir in ein nahe gelegenes Krankenhaus - ins Westside Regional Medical Center. Die Prozedur in den USA ist witzig. Erst klären, ob man versichert ist und ob die Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Dazu muss die Bestätigung der Krankenkasse vor Behandlung per Fax kommen (die würden einen sonst auch verrecken lassen, hatte ich das Gefühl). Wir hielten Rücksprache mit unserer Versicherung und das hat dann problemlos funktioniert (ich kann die HUK Coburg Reisekrankenversicherung dazu wärmstens empfehlen, da hatten wir noch nie Probleme - und ich hab bei fast jeder Reise einen Notfall...). Dort wurde dann eine Entzündung des Fußes festgestellt. Ich bekam Schmermittel und Entzündungshemmer, die ich gegen Rezept in der nächsten Apotheke (die gibt es dort im Supermarkt) abholen konnte. Ich nahm gleich die Medikamente und wir fuhren wieder zurück zur Mall. Dort humpelte ich erst einmal zu Michael Kors, da hatte ich mich bereits in New York verliebt. Leider hielt mein Shoppingrausch nicht lange an, denn im Laden wurde mir speiübel und ich bekam extreme Bauchkrämpfe. Ich ging raus und legte mich auf eine Bank und dann ging es richtig los: ich musste mich übergeben und dachte, mein Bauch bringt mich um - die Schmerzen waren unerträglich (ich hatte während meines Studiums Gallensteine und öfters Koliken, ich kenne starke Schmerzen, aber das übertraf alles bisher da gewesene!). Ich muss wohl ziemlich laut gewesen sein - ein Polizist rief auch gleich den Krankenwagen und ab ging es zurück ins Krankenhaus. Dort bekam ich Morphium und konnte mich beruhigen. Einige Schübe hatte ich noch, aber nach 1-2 Stunden war es vorbei. Ich hatte wohl eine Medikamentenunverträglichkeit und daraufhin eine sehr starke Reaktion. Naja, wenigsten bin ich in den USA mal mit einem Krankenwagen gefahren und schwebte mit dem Morphium auf Wolke 7 ;-D

Die Mall ließen wir erst mal sausen und fuhren ins Hotel - es war ohnehin Zeit, einzuchecken.

In Deutschland hatte ich für die erste Nacht in Miami das Hotel "Tropics Hotel" am Miami Beach vorgebucht. Es lag zentral am Strand, aber das war auch der einzige Vorteil: es war mit Abstand das schlechteste Hotel der gesamten Reise! Laute und schmutzige Zimmer, eine Klimaanlage, die sich nach einer Helikopterlandung anhörte und ein Publikum, vor dem man im Dunkeln lieber flüchtet. Und das ganze für geschlagene 77 Euro - verlängern kam hier für uns nicht in Frage. Leider sind die Preise in Miami aber nun mal so hoch. Ich legte mich erst mal für ein paar Minuten ins Bett und ließ meinem Magen Zeit, sich zu beruhigen. In der Zwischenzeit buchte beim Mann über Priceline ein anderes Hotel und da es mir so schlecht ging, wollte er mir etwas Gutes tun und bot für ein 4-5 Sterne Hotel in Miami Beach.

 

Tipp: Priceline

Auf Priceline.com kann man auf Hotelzimmer bieten (Ebay) nur ohne Mitbieter. Priceline ist nur für US-Bürger, aber mit einer Kreditkarte und mogeln beim Zip-Code auch für Nicht-Amis möglich:

Folgende Eingaben solltest du bei der Adresse machen:

  • ZIP-Code: deutsche Postleitzahl
  • State: Delaware (Abkürzung DE wie Deutschland ;-) )
  • Telefonnummer aufteilen, dass sie passt.
  • Hinter die Stadt "GERMANY" angeben

Wie bietet man?

  • Ort und  Datum + Anzahl der Zimmer wählen
  • Zone aussuchen (z.B. Miami Beach, Miami Coconut Grove und Miami Art Deco District)
  • Sterne Kategorie wählen, die man möchte
  • In das freie Feld bei “Name Your Own Price” Gebot abgeben (bitte beachten: es kommen später noch ca. 15% Steuern & Gebühren hinzu)
  • Auf der Folgeseite wird der Gesamtpreis angezeigt; wenn der für sich passt, wird dein Gebot gecheckt
  • Wenn das Gebot akzeptiert wird, wird die Kreditkarte sofort belastet, eine Stornierung und Umbuchung ist nicht möglich; dein Hotel wird dir angezeigt
  • Wenn das Gebot nicht akzeptiert wird, wird die Kreditkarte auch nicht belastet, aber man ist auch erst einmal für 24 Stunden gesperrt
  • Man kann die Sperrung umgehen, indem man die Sternekategorie oder Zone ändert

Was ist zu beachten?

  • Niedrig anfangen zu bieten und in kleinen Schritten erhöhen bis der braune Balken verschwindet, in dem steht: "Based on recent data, your price has almost no chance of being accepted."
  • Je höher man bietet, desto größer sind die Chancen auf ein Hotel
  • Wenn Priceline ablehnt und anbietet, beim Gebot von X $ mehr ein Zimmer zu erhalten, nicht den angegebenen Betrag, sondern weniger bieten
  • Mit weniger Zonen anfangen und erhöhen, dasselbe gibt mit der Sternekategorie, so hat man mehrere Chancen zu bieten und muss nicht 24h warten

Definitiv eine sehr gute (und spannende) Methode, viel Geld zu sparen und ein nettes Hotel zu bekommen  - wir haben das auf der gesamten restlichen Florida Tour so gemacht und hatten immer Glück :-)

 

So ergatterte mein Mann das Mondrian South Beach für 320 Euro die nächsten 2 Nächte, teuer, aber das Hotel kann sich sehen lassen :-)

Die Vorfreude auf das Luxus Hotel am nächsten Tag ließ meinen Magen gleich etwas entspannen und so machten wir uns auf den Weg, Miami zu erkunden. Wir fuhren mit dem Auto zuerst zum Coco Walk und durch die Stadtteile Coconut Grove und Coral Gables. Hier wohnt die Elite von Miami - teure Villen und wunderschöne Alleen prägen das Stadtbild. Lange aufhalten wollen wir uns hier nicht. Schön, mal gesehen zu haben, aber dann reicht es auch. Insgesamt wollen wir nicht lang in Miami bleiben bzw. nur in Miami Beach an dem 3 Tagen. Zurück Richtung Miami Beach entlang des Mac Arthur Causeway kann man die Skyline von Miami sehen sowie riesige Kreuzfahrtschiffe, die am Port of Miami vor Anker liegen.

Zurück in Miami Beach machten wir uns "strandfertig" und liefen zum South Beach. Der Art Deco District in Miami Beach besteht aus schönen pastellfarbenen Häusern an der Ocean Front, welche vor dem weißen Strand und den Palmen sehr schön aussehen. Am Ocean Drive, der Flaniermeile Miamis schlechthin, bekommen wir einen Eindruck dieser verrückten Stadt. Wir haben bereits viel gesehen und sind einiges gewöhnt, aber was wir hier sehen, schießt den Vogel ab! Absolut durchgeknallte, partywütige Menschen, lautes und volles Gedränge, die fettesten Autos und ausgefallensten Styles. Wir kämpften uns zum Strand und suchten erst mal ein "ruhes" Plätzchen - die Stadt wird wohl nix für mich, das merke ich schon jetzt - dafür bin ich mit meinen 31 deutlich zu alt ;-) Mit einer Gruppe oder einen Junggesellenabschied oder auch zu Silvester kann ich mir das gut vorstellen, aber wir wollen uns in Florida von unserem 2wöchigem Roadtrip nochmal etwas entspannen bevor es zurück nach Deutschland geht - das wird in Miami Beach aber nix...

Wir legen uns an den Strand, der auch maximal voll ist und versuchen, den Nachmittag zu genießen. Der Strand von Miami gefällt uns nicht: überfüllt, laut, teil dreckig und kaum Palmen am Strand. Das mehr ist rau und der Sand auch ziemlich steinig, so dass ich mich eher unsexy ins Wasser quäle ;-)

Mit etwas Bier und ein paar Snacks verbringen wir den späten Nachmittag in Miami Beach, bevor wir uns zum Abendessen - mittlerweile signalisierte mein Magen: Hunger - eine Pizza reinzogen, die mehr als nur groß war... Zum Party machen auf dem Ocean Drive war mir nicht zumute, dafür ging es mir noch zu schlecht.

16. + 17. Tag - Samstag & Sonntag 04./05.05.2013

 

Heute hieß es: raus aus dem Schmuddel-Hotel, rein ins Luxus-Vergnügen. Die meiste Zeit an der Westküste verbrachten wir in Motels, in Florida lassen wir uns mal verwöhnen und mit Priceline sogar günstiger als Gedacht. Wir schliefen aus und fuhren zu Mondrian Hotel, wo wir dann auch hauptsächlich die nächsten beiden Tage verbrachten. Das Hotel, die Zimmer und die Poolarea waren super und da uns Miami und der Strand ohnehin nicht so zusagte, genossen wir ausnahmsweise mal das Hotel und dessen Pool. Normalerweise buchen wir Hotels zum Schlafen und schauen uns auf unseren Reisen Land und Leute an, aber hier können wir das ohne Bedenken mal sein lassen :-)

Vom Pool aus hat man auch noch einen tollen Blick auf die Skyline von Miami und vom Zimmer aus auf das Meer. Wir genießen Cocktails am Pool und chillen eigentlich fast die ganzen beiden Tage hier. Noch ein paar kurze Abstecher zum Strand, zum Coco Walk zum Essen und zum Shoppen und schon war das Wochenende vorbei. Tipp: im Coco Walk gibt es die Cheesecake Factory (Penny hatte leider an diesem Wochenende frei ;-) ) mit einer WAHNSINNS-Auswahl an verschiedensten Käsekuchen und vielen anderen tollen Sachen - super lecker!! Schade, dass es das nicht in Deutschland gibt :-(

Fazit Miami

Teuer, unfreundlich, verrückt - das ist der bleibende Eindruck von Miami (Beach). Absolut nicht vergleichbar mit den wahnsinnig freundlichen Menschen in New York. Arrogante Botox-Unfälle, aufgeblasene Machos mit Goldzähnen in Ihren Lowrider-Kisten die mit Geldscheinen um sich wedeln, Tussis auf der Rückbank, die von Kleidung noch nicht vielgehört haben und  überdrehte Urlauber und Partygäste, die sich mit den Plus-Sized-Margarita-Gläser den letzten Verstand weggesoffen haben - teilweise kam ich mir vor, wie in einem Rap-Video... Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, was oder wer uns da alles über den Weg gelaufen ist und wir kamen uns irgendwie vor, wie prüde 60jährige Pauschalurlauber ;-) 

Der Strand gibt leider auch nicht viel her; die Preise hier sind exorbitant - ob für Essen, Getränke, Hotels und Parken. Miami sehen wir leider wohl so schnell nicht wieder, da waren wir uns einig. Oder man fährt gleich absolut zugedröht hin, dann ist es eventuell sogar lustig :) 


18. Tag - Montag, 06.05.2013

 

Heute fuhren wir weiter Richtung Süden; Endziel war Key Largo. Dort hatten wir gestern - wieder über Priceline - ein Hilton Hotel ergattern können. 100 Euro für eine Nacht. Wir machten einen Zwischenstopp beim Ernest Coe Visitor Center (40001 State Road 9336, Homestead, FL 33034) in den Everglades, ca. eine Stunde entfernt von Miami Beach. Dort machten wir die Tour durch den 800m langen Rundweg "Anhinga-Trail", von dem aus man hervorragend Alligatoren, Schildkröten, Anhingas und andere Vogelarten beobachten kann. Es war Mittagszeit und sehr heiß, aber mit normalem Tempo schafft man den Trail zu Fuß in ca. 45 Minuten. Sehr schön und beeindruckend, wie nah man den Tieren kommt.

Danach fuhren wir weiter zum gebuchten Hotel. Das Hilton Key Largo Resort liegt direkt am Strand des ersten Keys - Key Largo. Nach ca. 1,5 Stunden von Homestead aus waren wir da. Wir bezogen das Zimmer und bemerkten, dass wir einen tollen Meerblick hatten. Direkt vor dem Zimmer hing eine Hängematte am Strand und eine Strandbar war auch in der Nähe - weg war ich :-) Den Nachmittag ließen wir in der Hängematte bei einem tollen Sonnenuntergang ausklingen.

Abends aßen wir im Hotelrestaurant, was preislich leider im höheren Bereich liegt, aber dafür haben wir ja bei der Buchung gespart. Überzeigt hat uns das Essen nicht, Preis-Leistung passen hier nicht zusammen. Leider kostet auch das Parken extra und wird mit einer so genannten Resort-Gebühr, die auch Internet beinhaltet, abkassiert. Die Zimmer sind gut, aber abgewohnt, der Service war ok, aber an das Mondrian kommt es bei Weitem nicht ran. Nur der Zugang zum Strand war ein Plus - und die Hängematten! Ansonsten nur mit einen Sonderangebot oder eben über Priceline zu empfehlen - den regulären Preis von 170 Euro würde ich hier definitiv nicht zahlen.

18 .Tag - Dienstag, 07.05.2013

 

Vom Priceline-Fieber angesteckt buchte mein Mann gestern Abend in Key West ein weiteres nettes Hotel - das Hyatt Key West - 140 Euro für eine Nacht. Nach dem Check Out fuhren wir weiter Richtung Key West - 150 km standen vor uns. Der Highway 1 - der Overseas Highway - führt über 42 Brücken nach Key West. Die bekannteste davon ist die Seven Mile Bridge, eine 11 km lange Brücke. Die Strecke über die Inseln und Brücken sind gemütlich zu fahren, es geht ja fast nur geradeaus und der Ausblick auf das Meer ist toll - perfektes Roadtrippfeeling :-)

Zum Frühstück hielten wir an einem netten kleinen Diner und da aß ich meinen ersten Key Lime Pie - Floridas Nationaldessert. Süß ist gar kein Ausdruck und dazu einen Pitcher (ich wollte ein Glas, aber ok...) Zitronen-IceTea, genauso süß, gab mir den Zuckerschock auf meinen ohnehin schon ramponierten Magen ;-)

Beim Zwischenstopp am Sombrero Beach in Marathon kam Karibik Feeling auf: hellblaues Meer, schneeweißer Sand und Palmen - super! Der Eintritt dort ist gratis Eintritt. Auf jeden Fall zu empfehlen - hier kann man entspannen!

Wir fuhren weiter - über viele Brücken - nach Key West und kamen am Nachmittag im Hyatt an. Der Empfang war super, das Parken kostenlos und es gab erst mal ein Glas Champagner zur Begrüßung. Das Zimmer war sehr modern eingerichtet und auch der Pool mit Hängematten, Jacuzzi und Poolbar sehr einladend - dort ließen wir und gleich nieder. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Lagune. Ein tolles Hotel, was wir auch weiterempfehlen können, aber zum Normalpreis von 265 Euro pro Nacht würden wir es nicht buchen wollen, sooo luxuriös ist es dann auch nicht...  

Bevor es dunkel wurde machten wir uns frisch und liefen Richtung Mallory Square, um den berühmten Sonnenuntergang von Key West zu sehen. Wir waren natürlich nicht die Einzigen - sehr viele andere Schaulustige saßen am Hafenrand und warteten. Als es dann soweit war, war es für uns eher unspektakulär: die Sonne ging hinter einer künstlich angelegten Insel unter, was schon mal einen großen Punktabzug gab - das hatten wir auf den Malediven oder in Kenia bereits deutlich schönere gesehen, aber nett war´s trotzdem.

Im Anschluss liefen wir zum Hafen um uns die Anbieter von Delfintouren anzuschauen. Ich hatte in Deutschland bereits nach Anbietern bei Tripadvisor geschaut, die gut bewertet sind und diese fanden wir auch schnell, nur hatten sie bereits Feierabend. Wir riefen dort an und buchten für den nächsten Morgen 9:00 Uhr eine Dolphin Watch Tour bei Dolphin Watch - Key West - ich liebe Delfine :)

Danach liefen wir noch die Duval Street auf und ab, in der sich das abendliche Leben Key West´s abspielt. Dort gibt es, neben Souvenir- und Klamottengeschäften, auch jede Menge gemütliche Restaurants und Bars. Dort findet man auch die berühmte "Sloppy Joe's Bar", in der Ernest Hemingway's gern speiste. Total überbewertet, wie wir  meinen - Touriabzocke eben! Wir entschieden uns dann endlich für ein nettes Lokal mit Live Musik und genossen unser spätes Abendessen.

20. Tag - Mittwoch, 08.05.2013

 

Nach dem Auschecken deponierten wir unser Gepäck bei der Rezeption, gingen frühstücken und liefen dann zum Hafen, um die Delfintour mitzumachen (Dolphin Watch, 201 William Street, Key West, FL 33040). Wir waren die einzigen auf den Katamaran - super! Urlaubsfeeling pur, als wir ins hellblaue Meer hineinsegelten. Wir fuhren ca. 1 Stunde raus aufs Meer und chillten an Deck mit einem kühlen Bier und bei entspannter Musik - herrlich. Und dann sah man auch schon die ersten Delfine. Ins Wasser dürfen wir - wie in Kenia damals - leider nicht, aber mir reicht es schon, sie vom Boot aus zu beobachten. Mehrere Gruppen (Schulen) sahen wir an dem Vormittag und konnten diese beim Spielen beobachten. John, unser "Kapitän" kannte alle Delfine im Einzelnen - er macht die Touren schon seit 15 Jahren - und das sehr gut! Die Frage, ob das nicht langsam langweilig wird, konnte er nur so antworten, dass er - sollte es mal eintönig werden - einfach nur daran denkt, was er früher im Büro o.ä. machen musste, und dann gehts wieder ;-)

Wir legten an einem kleinen Riff noch einen Schnorchelstopp ein: Dort sahen wir ein paar nette Fische und Muränen, aber an die Malediven kam es natürlich nicht ran - schön war es trotzdem. Nach 4 Stunden waren wir zurück im Hafen und alles in allem war es ein sehr schöner uns entspannter Trip - für 85$ pro Person mit einem Katamaran für uns allein lässt sich auch nicht am Preis meckern.
Wir holten unser Gepäck aus dem Hotel und machten uns auf den Rückweg - ein Stopp in Key West hatte ich aber noch eingeplant!

Ich wollte mir noch den Southernmost Point ansehen. Der gilt als der südlichste Punkt der USA und liegt an der Ecke Whitehead Street, South Street. Es ist eine überdimensionale bunte Betonboje an der man für ein Foto - wie so oft bei bekannten Touriattraktionen - anstehen muss, was wir dann auch taten. Von hier aus sind es wohl nur noch 9 Meilen bis Kuba.

Weiter geht es wieder über die vielen Brücken zurück Richtung Festland. Es war erst Mittagszeit und wir wollen den Nachmittag noch ein einem schönen Strand verbringen, also machten wir beim Bahia Honda State Park auf dem Big Pine Key einen Stopp.

Der Bahia Honda State Park hat den schönsten Sandstrand der Keys, wie ich finde: strahlend blaues flaches Wasser und weißer Karibik-Sand. Leider gibt es hier kaum Schatten und das Wasser ist sehr flach und warm, also wer Abkühlung sucht, wird sie hier nicht wirklich finden. Der Eintritt kostet 8$ pro Auto. Wir besorgten uns ein Eis und knallten uns an den Strand, um den Nachmittag hier zu verbringen. Es gibt 2 Seiten des Parks: auf der einen Seite, rechts vom Parkplatz, gibt es mehr Seegras, aber Sitzmöglichkeiten mit Schatten und man hat einen tollen Blick auf eine alte Brücke. Links neben dem Parkplatz ist das Wasser sehr klar und man hat einen unverbauten Blick auf den strahlend blauen Ozean. Alles in allem ein gelungener Nachmittag an einem schönen Strand mit kleinen Einschränkungen.

Danach fuhren wir den Overseas Highway zurück in Richtung Fort Lauderdale.  Es war bereits dunkel als wir ankamen, deshalb sahen wir nicht so viel von der Stadt, aber auf den ersten Eindruck sah es hier ganz ordentlich aus. Fort Lauderdale an sich interessierte uns auch nicht so sehr, wir nahmen es als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Everglades, da es hier günstiger ist, als in Miami. Wir hatten ein nettes kleines Hotel dort für 2 Nächte gebucht, die Vistamar Villa. Die Bewertungen im Internet waren sehr gut, was wir auch bestätigen können. Fast direkt am Strand mit einem gemütlichen Innenhof und Pool waren die 100 Euro für 2 Nächte geradezu ein Schnäppchen. Parken kann man vorm Hotel kostenlos und Wlan gibt es auch umsonst. Die nächsten beiden Tage - unsere letzten - waren für die Everglades reserviert. Mit Vorfreude auf die Tierwelt gingen wir ins Bett :-)   

21. Tag - Donnerstag, 09.05.2013

 

Nach dem Frühstücken fuhren wir heute, nach unserem ersten kleinen Abstecher vor 3 Tagen, wieder in die Everglades. Diesmal wollen wir in Richtung Everglades City. Jens hatte vorher mit einem Gutschein bei "Everglades City Airboat Tour" eine Tour gebucht - 40$ pro Person und ein Gutschein von 6$ ist ein ordentlicher Preis - wir sind gespannt, was uns erwartet.

Wir nahmen den Tamiami Trail. Der Tamiami Trail führt direkt durch die Everglades. Der Name ist eine Zusammensetzung aus Miami (Atlantik) und Tampa (Golf von Mexiko), denn das sind die beiden Städte, die der Trail miteinander verbindet. Die Straße ist sehr angenehm zu befahren und mit Glück sieht man bereits die ersten Krokodile am Wegesrand. Nach ca. 2 Stunden - gegen Mittag - sind wir da. Unser Propellerboot steht bereit und schon geht es los. Wir bekommen Ohrenschützer mit Mikrofon, so dass wir mit dem Fahrer kommunizieren können.

Gut, dass wir die Ohrenschützer haben, der Propellermotor direkt hinter unserem Kopf ist ziemlich laut... Ich mache mir Gedanken um die Tierwelt :-/ 

Die Fahrt dauert 90 Minuten und führt durch Mangrovenwälder hindurch. Ein paar nette Manöver links und recht machen die ganze Sache recht lustig, leider sehen wir hierbei kein Krokodil, was bei dem Lärm aber auch logisch ist. Auf einmal stoppt der Fahrer - ein Manatee, eine Seekuh, ist wohl in der Nähe. Wir sehen sie auch im trüben Wasser, aber leider taucht sie nicht auf, also bleibt uns nur der Rücken, aber ein schöner Rücken kann ja bekanntlich auch entzücken ;-) Schade, denn die friedlichen Tiere hätte ich gern mal gesehen. Zwischendrin sehen wir noch 2 neugierige Waschbären und fahren dichter heran. Die Waschbären sind es gewohnt, von den Touris gefüttert zu werden, so warten sie meist schon auf die Boote. Faul liegen sie in den Ästen der Mangroven und freuen sich auf den Besuch - total niedlich :-)

Nach der Tour fahren wir zurück in Richtung Fort Lauderdale. Wir kommen dabei am kleinsten Postamt der USA in der Nähe von Ochobee vorbei uns machen einen Schnappschuss. Zwischendrin halten wir Ausschau nach dem Florida-Panther, hatten aber kein Glück - in Kenia war das damals anders, da haben wir so gut wie ALLE Tiere entdeckt, aber man kann ja nicht immer Glück haben...

Etwas 35 km vor Miami stoppen wir am Shark Valley. Shark Valley ist bekannt für die Alligatoren, die dort auch schon mal auf den ausgebauten Fahrrad- und Gehwegen liegen können. Mittlerweile ist es schon Nachmittag, eine Fahrradtour lohnt nun nicht mehr, also laufen wir zu Fuß ein Stück den Trail entlang und entdecken schon nach wenigen Metern den ersten Alligator. Zudem gibt es viele Vogelarten, Schildkröten, Waschbären und Opossums zu sehen. Toll, wie nah man den Tieren kommt - perfekte Fotos garantiert. Wir sehen bereits auf dem ersten Metern mehrere Alligatoren und nehmen uns für den morgige Tag eine Fahrradtour hier vor :-)

Bevor wir ins Hotel fahren möchte Jens noch mal meinen Fuß kontrollieren lassen, also fahren wir ins Mount Sinai Medical Center nach Miami Beach. Mein Fuß ist mittlerweile etwas blau und mein Mann macht sich Sorgen um eine Blutvergiftung... Die Prozedur im Krankenhaus ist die gleiche: keine Behandlung, ohne dass die Versicherung dies schriftlich bestätigt. Nach einiger Zeit schaut sich der Arzt meinen Fuß an und meint, das wäre gar keine Entzündung, sondern eine ganz normale allergische Reaktion auf einen Bienenstich! Also waren der ganze Stress und die Schmerzen am Anfang vollkommen überflüssig, man hätte mich gar nicht mit den starken Medikamenten behandeln müssen! Klasse, dachte ich. Also war nun alles in Ordnung und der letzte Tag konnte beginnen.

22. Tag - Freitag, 10.05.2013

 

Der letzte volle Tag in den USA bricht an. Wir deponierten mal wieder unsere Sachen bei der Rezeption, da wir auschecken mussten und fuhren weiter zum Shark Valley. Wir mieteten uns 2 Fahrräder und nahmen uns die 24 km lange Rundtour durch den inneren Teil der Everglades vor. Man kann die Tour auch mit einer Tram machen, aber das fanden wir sinnlos - Touri neben Touri in einer kleinen Parkeisenbahn? - die Plätze lassen wir lieber für die ältere Generation oder die fußfaulen Amis frei. Der Rucksack ist mit Getränken uns Schokoriegeln gepackt und los gehts! Die ersten Alligatoren lassen nicht lang auf sich warten - einfach abbremsen, absteigen und langsam vorbeilaufen - die tun einem nichts, wenn man sie nicht belästigt. Kommt man ihnen zu nahe, flitzen sie ins Wasser.

Wir sehen mehrere Schildkröten, Vögel und viele Alligatoren, teils versteckt im Fluss, teils auf der Straße. Das muss man um Kurven schon mal scharf bremsen... Eine Alligatorenmama mit ihren Kleinen hat meine besondere Aufmerksamkeit. Die Dame ist RIESIG und die kleinen Babys so süß mit ihrem frechen Blick :-) Aber nicht zu nahe kommen, sonst wird Mama böse.

Überall hören wir die Alligatoren knurren, toll! Es ist ziemlich warm, also legen wir ab und zu Zwischenstopps ein, aber es gibt nicht allzu viel Schattenplätze auf der Strecke.

Wir fuhren bis zum Observation Tower, von dem aus man das Shark Valley aus der Vogelperspektive überblicken kann. Der Tower befindet sich auf der halben Strecke der Rundtour uns ist 20 Meter hoch. Wir steigen hinauf uns genießen den Ausblick. Dabei bemerken wir, dass es ziemlich dunkel wird - eine Gewitterfront zieht auf und wir haben noch 12 Kilometer vor uns... Ab auf´s Fahrrad und weiter geht´s. Wir haben uns - nach einem Gespräch mit einem Mädel was von der anderen Seite der Rundtour kam - überlegt, wieder dieselbe Strecke zurück zu fahren, da es wohl auf der anderen Hälfte kaum Alligatoren gibt. Als wir später beim Visitor Center ankamen, fing es dann auch an zu regnen - Glück gehabt! Wir liefen noch etwas im vorderen Teil des Parks herum und sahen dort noch ein besonders großes Exemplar von einem Alligator - ein toller Abschluss dieser schönen Radtour - diese kann ich jedem nur empfehlen. Es war einer der schönsten Tage in Florida bzw. der gesamten Rundreise.

Zurück in Fort Lauderdale holten wir unsere Koffer ab, fuhren noch mal in die Sawgrass Mills Mall - das hat ja am ersten Tag nicht so gut funktioniert - und shoppten ein paar Schnäppchen :-) Ich ließ mir in der Cheesecake Factory noch ein Stück Double Chocolate Cheesecake mit Sahne einpacken und wir fuhren weiter zum letzten Hotel in Flughafennähe. Ich hatte mir gestern Abend bereits das Shalimar Motel in Miami angeschaut - 55€ pro Nacht und das Motel war einfach, aber ok für die paar Stunden, schließlich klingelt um 4 der Wecker!!! Ich aß zumindest noch den halben Kuchen (Hut ab, wen den ganzen beim ersten Mal schafft); der Rest ist Frühstück!

23. Tag - Samstag, 11.05.2013

 

Der heutige Tag war kurz; vor allem die Nacht :-) Um 6:00 Uhr hieß es Mietwagen abgeben; 7:45 Uhr ging der Flieger zurück in die Heimat. Um 9:45 landeten wir in Atlanta zwischen und hatten dort 7,5 Stunden Aufenthalt... Aber es gab viele ruhige Ecken, in denen wir ein Nickerchen halten konnten und so verging die Zeit "wie im Flug". Zwischendrin aßen wir noch einen Original Burger in einem netten Diner, der letzte für die nächsten Monate, Jahre?!? Wer weiß, wann wir wieder kommen...

 

Übersicht Rundreise Süd Florida

 

Miami

  • Miami Beach
    • Ocean Drice
    • Art Deco District
  • Kreuzfahrtschiffe am Port of Miami
  • Wolkenkratzer-Skyline Miamis: am besten vom Mac Arthur Causeway
  • Coral Gables
  • Coconut Grove
  • Coco Walk, 3015 Grand Av. (Cheesecake Factory)
  • Venetian Pool, 2701 De Soto Blvd. (von uns nicht besucht)
  • Zoo Miami, 12400 South West, 152. St. (von uns nicht besucht)

Florida Keys

  • Seven Mile Bridge
  • Key Largo: John Pennekamp Coral Reef State Park
  • Sombrero Beach in Marathon
  • Bahia Honda State Park
  • Key West
    • Mallory Square (Sonnenuntergang)
    • Southernmost Point
    • Sloppy Joe's Bar (überbewertet)
    • Leuchtturm
    • Duval Street
  • Dolphin-Watching und Schnorcheln

Everglades

  • Ernest Coe Visitor Center nahe Homestead:
    • Anhinga-Trail
    • West Lake Trail
  • Tamiami Trail Richtung Everglades City
    • Airboat Tour
    • Shark Valley - Fahrradtour

 

Fazit Florida

Florida sollte für uns der entspannte Abschluss des Roadtrips werden - und das haben wir auch so umgesetzt. Das Autofahren bei dem immer schönen Wetter hier macht Spaß und ist überhaupt kein Problem, obwohl man ab und an schon mal im Stau steht, gerade in der Rush Hour im Stadtverkehr...  Miami war - wie gesagt - nicht so toll und wäre ich nicht krank gewesen, wären wir auch nach der ersten Nacht weiter gefahren und hätten mehr Zeit in den Everglades verbracht, denn dort war es richtig angenehm und entspannend. Die Keys waren schön, wobei die Strände nicht vergleichbar mit der Karibik sind: zu wenig Palmen und meist zu steinige Strände. Florida ist ein Bundesstaat, der uns noch nie wirklich gereizt hat, aber es wäre schön, ihn mal gesehen zu haben, da er auch gut in unsere Planung gepasst hat. Nochmal werden wir in den nächsten Jahren sicher nicht herkommen, das was wir sehen wollten, haben wir gesehen; Disneyworld oder Seaworld ist nichts für uns. Sicher gibt es noch die ein oder andere schöne Ecke in Florida, aber die gibt es überall in der Welt und da schauen wir uns lieber noch ein paar andere Länder an, bevor wir hierher zurückkommen. Hier ist es uns vielerorts zu touristisch.

 

Übersichtskarte Süd-Florida

Süd-Florida
StepMap Süd-Florida



24. Tag - Sonntag, 12.05.2013

 

Um 8:40 Uhr endete unsere Reise in Stuttgart - schön war´s, aber auch anstrengend! Das Wetter war für deutsche Verhältnisse ganz angenehm und so fuhren wir nach Hause, um uns erst einmal zu sammeln und auszuruhen, denn morgen muss ich wieder arbeiten... :-(


Fazit "Big City Tour" USA

 

3 Wochen Roadtrip USA - dass dies eine tolle und erlebnisreiche Reise ist, ist für jeden sicherlich logisch :-) Aber was hat uns nun am besten gefallen, welche Stadt, welcher Nationalpark, welche Autoroute? Schwer zu beantworten, da alles komplett unterschiedlich und "anders schön" war, aber bereits kurz nach der Reise hat sich schon eine Tendenz gezeigt: heraus gestochen hat auf jeden Fall New York! Diese Stadt ist einfach Wahnsinn und mit keiner anderen zu vergleichen, weder vom Stadtbild noch von den Bewohnern. Dort hat es uns eindeutig am besten gefallen. Las Vegas - unser "Spielplatz" :-) Für uns immer noch eine tolle Stadt zum Entspannen und Spaß haben, nicht kulturell ;) Der Yosemite - ein sehr schöner Park mit Parkplatzproblemen. San Francisco - die Schöne an der Bucht, auch wieder mit einem ganz eigenen Flair. L.A. - man liebt es oder hasst es. Ich habe die Stadt 2009 geliebt, nun bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher... Miami - furchtbar! Die Everglades - ein Naturparadies, dafür allein lohnt sich Florida. Die Keys - Möchtegern-Karibik, aber dennoch schön :)

Das war unsere erlebnisreiche "Big City Tour" durch die Staaten - nun stehen noch viele viele andere Länder auf der "To-Do-Liste" :-) Darunter aber auch Hawaii und die Südstaaten, wir kommen also wieder! Die Westküste und Florida müssen warten, New York aber wird uns sicher bald wieder sehen...

Mehr Bilder der Rundreise gibt es hier. Viel Spaß beim Anschauen! Fragen beantworten wir gern über das Kontaktformular.

 

Ivette :)