USA Westküstentour 2009


Im März/April 2009 entschieden wir uns spontan, Freunde in den USA zu besuchen. Ursprünglich sollte es nur Detroit werden, aber schnell einigten wir uns, uns in L.A. zu treffen, um gemeinsam zu viert eine Rundreise durch den Westen der USA zu starten.

 

Nachfolgend findet ihr unsere Reiseoute während eines 10tägigen Aufenthaltes durch den Westen der USA. Diese soll lediglich als Anregung dienen, denn natürlich gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, die Westküste zu erkunden. Ca. 1800 Meilen (2900 km) haben wir dabei in 10 Tagen zurückgelegt.

 

Vorbereitung:
Die Vorbereitung in Deutschland umfasste die Grobplanung der Städte, Parks und sonstigen Dinge, die wir nicht verpassen wollten, etwas Internetrecherche und die Buchung von Hin- und Rückflug, Mietwagen sowie erster Nacht in L.A. Alles Weitere ist vor Ort überhaupt kein Problem – in den meisten Tankstellen und Restaurants liegen Couponhefte aus, in denen Hotelgutscheine zu finden sind – so wird es nochmals günstiger. Ansonsten einfach am nächsten Hotel/Motel stoppen und nach einem Zimmer fragen, ggf. verhandeln – das ist nie ein Problem und meist sehr günstig.

Die Flüge buchten wir über Air France – ein Top-Angebot von ca. 480 € pro Person für Hin- und Rückflug. Den Mietwagen buchten wir über usa-reisen.de – was ich nur weiterempfehlen kann. Guter Service sowie günstige Preise. Nur noch den Mietwagen vor Ort abholen – ggf. das Angebot einer besseren Kategorie ablehnen (lohnt sich meist nicht, aber das versuchen Sie IMMER ;-) ) und losfahren. Eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung mit Glas und Reifen- sowie Unterbodenschutz ist zu empfehlen – gerade wenn man durch die Valleys heizen will (was eigentlich nicht erlaubt ist) :-)


Die erste Übernachtung nach der Ankunft in L.A. buchten wir ebenfalls über usa-reisen.de vorab. Und das war es dann auch mit der Vorbereitung - alles Weitere ist vor Ort kein Problem.

 

Unsere Auto-Route als Karte:

Westküste USA 2009
StepMap Westküste USA 2009


Detaillierter Reiseverlauf:

 

1. Tag - 27.03.2009: Ankunft L.A.
Nach einem 12stündigen Flug von Stuttgart mit Zwischenstopp in Paris kamen wir um 19:30 Uhr Ortszeit am Flughafen L.A.´s „LAX“ an und trafen dort unsere Freunde. Gemeinsam fuhren wir zum Hotel. Wir entschieden uns für das flughafennahe Hotel „Howard Johnson“. Man holte uns kostenfrei vom Flughafen ab und brachte uns zum Hotel. Es war schon spät, so entschieden wir uns für´s Bett um am nächsten Tag die Stadt der Engel ausgiebig genießen zu können :-)

 

2. Tag - 28.03.2012: Sightseeing L.A.
Nach dem Ausschlafen fuhren wir (den Mietwagen holten wir in der Station direkt in Laufnähe neben dem Hotel problemlos ab) als Erstes zum Venice Beach um direkt am Strand zu frühstücken. Speck, Eier, Würstchen und Bratkartoffeln – was sonst :-) Das Wetter war sehr angenehm und warm, aber zum Baden im Meer war das Wasser doch noch leicht zu kühl, daher beließen wir es bei einem Strandspaziergang und die Damen genossen die Baywatch-Herren in ihren Strandhäuschen ;-) Nach einer zusätzlichen Besichtigung des Malibu Beaches fuhren wir schließlich nach Hollywood. Neben dem Walk of Fame sahen wir uns das Kodak Theatre (dort werden die Oscars vergeben), das Hollywood Sign und natürlich den Rodeo Drive mit seinen netten Geschäften an. Nach einer „Spanner-Tour“ durch Beverly Hills fuhren wir zudem noch durch Bel Air. Alles genau nach meinem Geschmack – ich liebe den Hollywood-Klatsch und Tratsch :-D
Wie erwartet ist das Flair Hollywoods sicher nicht mehr das, was es früher einmal war. Dennoch ist es auf jeden Fall sehenswert und beeindruckend sowie eine Pflicht für die, die dem Charme der Stars und Sternchen und Hollywoodfilmen der Traumfabrik verfallen sind. Verrückte Menschen an jeder Ecke, immer in der Hoffnung, „entdeckt“ zu werden, riesige Werbeplakate für Brust-OP´s, aber auch für die aktuellsten Movies, aufgemotzte Autos etc. - nichts bleibt einem vorenthalten! Wundervoll :-)
Abends ließen wir dann im Griffith Park den Tag mit einer spektakulären Aussicht über diese riesige und wunderbare Stadt ausklingen.

3. Tag – 29.03.2009: Sightseeing L.A. & Fahrt nach San Diego
Am nächsten Tag verbrachten wir den Vormittag – nach dem Auschecken aus dem Hotel und gemütlichem Frühstück bei Denny´s (I love American Breakfast :-) ) - wieder mit Sightseeing und entschieden uns für die Historische Altstadt „El Pueblo de Los Angeles State Historic Park“, wo 1781 die Geschichte Los Angeles begann, Chinatown und Downtown, dem Geschäftsviertel.
Danach verbrachten wir den restlichen Tag in den Universal Studios Hollywood. Dort besteht die Möglichkeit, Filmsets zu besichtigen und nebenbei nette Attraktionen wie Achterbahnen, Erbeben-Simulationen, Stuntshows und Special Effects zu erleben. Während der Tour fährt man mit kleinen Zügen durch bekannte Filmsets, wie z. B. Psycho, Jurassic Park, Zurück in die Zukunft, Krieg der Welten, Desperate Housewives und King Kong. Sehr empfehlenswert, ganz speziell für den Desperate Housewives Fan, denn es wird die Originalstraße abgefahren :-D Super!!!
Nach diesem tollen Nachmittag fuhren wir unser nächstes Ziel an: San Diego. Etwa 2 ½ Autostunden von L.A. entfernt kamen wir am Abend in San Diego an. Wir entscheiden uns für einen Absacker im historischen Gaslamp Quarter – einem Viertel mit liebevoll restaurierten Häuser und Straßen, die auch heute noch mit Gaslaternen beleuchtet werden. Auch Shoppen kann man hier sehr gut, was am nächsten Tag auch sofort in Angriff genommen wurde. Dort setzen wir uns in eine der gemütlichen Bars und „genossen“ ein „Weizen“, was uns in einem Colaglas und ohne Blume reserviert wurde… ;-) Aber die vielen Bars und Restaurants dort sind sehr gemütlich und lohnenswert!

4. Tag – 30.03.2009: Sightseeing San Diego
Den vierten Tag unserer Rundreise verbrachten wir in San Diego. Wir fuhren direkt zum Hafen. Dort gibt es einen Flugzeugträger (USS Midway), der zu einem Museum umfunktioniert worden ist. Anschließend stand wieder das Gaslamp Quarter im Visier. Zum Flanieren auch am Tage sehr angenehm. Zum Entspannen eignet sich der Balboa Park mit seinen viele Grünanlagen, Wasserspiele und Museen. Der südöstliche Teil des Parks liegt in der Einflugschneise des Flughafens. Dort kann man große Jumbojets beim Landen beobachten. Die Squirrels (Eichhörnchen) sind dort sehr zutraulich :-) Auffällig sind die vielen Obdachlosen, die in einigen Teilen des Parks ihr Revier aufgeschlagen haben. Abschließend fuhren wir zum Aussichtspunkt Point Loma, um einen letzten Blick über den Hafen und die Stadt zu genießen. Dann ging es über Phoenix und Flagstaff auch schon weiter Richtung Grand Canyon. Einen Zwischenstopp mit Übernachtung legten wir im Motel „In The Pines“ in Munds Park Arizona (Nähe Flagstaff) ein, um am nächsten Morgen unsere Reise zum Grand Canyon fortzusetzen.

5. Tag – 31.03.2009: Auf dem Weg zum Grand Canyon, Monument Valley und weiter Richtung Bryce Canyon
Bis zum Grand Canyon war es nun nicht mehr weit. Nach einem gemütlichem American Breakfast machten wir uns auf den Weg. Der Grand Canyon als eins der größten Naturwunder der Erde ist ein MUSS für jeden USA-Reisenden! Er ist etwa 450 km lang, zwischen 6 und 30 km breit und bis zu 1800 m tief. Das Gebiet wird in drei Regionen aufgeteilt: Den Südrand, der die meisten Besucher zählt, den etwas höher gelegenen Nordrand und die Innere Schlucht. Man hat dabei zwei Möglichkeiten: entweder „Power-Sightseeing“ von oben, heißt, an einem der Besucherzentren Haltmachen, Fotos schießen, sich informieren und den Ausblick genießen und weiter fahren oder das volle Programm, sprich eine Tagestour oder mehrtägige Wanderungen (Erlaubnis notwendig) oder auch Wanderritte durch die Schluchten des Grand Canyons, Bootsfahrten, Rafting oder Wildwasserkanufahrten und Helikopterrundflüge – für jede Art Abenteurer ist etwas dabei! Wir entscheiden uns aufgrund unserer begrenzten Zeit für die Ansteuerung eines der Aussichtspunkte und fuhren zum am Südrand gelegenen „Grand Canyon Village“. Weiterhin mit dem Auto erreichen kann man den am Nordrand gelegenen „Bright Angel Point“. Der „Skywalk“ (durchsichtige Aussichtsplattform) ist 390 km vom „Grand Canyon Village“ entfernt und preislich auch mit 80$ Eintritt (Fotos machen ist dort tabu, aber kaufen darf man welche) zu teuer und laut der meisten Erfahrungsbericht auch nicht lohnenswert. Die Aussicht ist einfach spektakulär! Viel schreiben und staunen lohnt an der Stelle nicht – Fotos sagen hierbei mehr als 1000 Worte. Nach ca. 2-3 Stunden Aufenthalt und Staunen machten wir uns auf die Weiterreise zum Monument Valley.

Das Monument Valley ist eine Ebene auf dem Colorado Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah zu Arizona und wird von den Navajo-Indianern verwaltet. Es diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten. Heute leben ca. 300 Navajo-Indianer im Valley. Es gibt einen Auto-Rundweg durch das Tal. Die beste Zeit für traumhafte Fotos ist der Sonnenuntergang, aber auch bei Sonnenaufgang sind die Aufnahmen sehr stimmungsvoll. Wir kamen nach dem Besuch des Grand Canyon pünktlich zum Sonnenuntergang am Monument Valley an, genossen die romantische Aussicht und die Erinnerungen an diverse Cowboy-Filme :-) Einer der schönsten Tage an der Westküste! Nach einer Tour mit unserem Mietwagen durch das Valley zu den Felsen „Three Sisters“ fuhren wir weiter Richtung Page zum Bryce Canyon. In der Nähe von Page suchten wir uns ein Hotel zum Übernachten.

6. Tag – 01.04.2009: Horseshoe Bend & Bryce Canyon
Auf ins nächste Abenteuer. Heute suchten wir uns erst mal einen Supermarkt, um Essen und Getränke aufzustocken. Ein amerikanischer Supermarkt ist weiterhin ein MUSS jeder USA-Reise: groß, größer, Walmart Supercenter ;-) Es gibt alles, was das Herz begehrt und das im Überfluss. Ich hätte Stunden dort verbringen können. Wer es eher zügig mag, geht in einen der stets offenen Seven Eleven, dort findet man zum Überleben auch das nötigste. 
Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Bryce Canyon. Auf der Strecke hielten wir am Horseshoe Bend. Diesen fanden wir eher zufällig – es wäre auch sehr schade gewesen, wäre uns dieser fantastische Blick auf den etwa 100 Meter tieferen Colorado vorenthalten geblieben. Von Page in Richtung Flagstaff gibt es eine Abzweigung, aber auch die parkenden Autos und Wohnwägen und nicht zuletzt die Beschilderung lassen erahnen, dass es etwas Spannendes zu sehen gibt. Nach 10-15 Minuten Fußweg ist man schließlich angekommen – am Abgrund einer Schleife des Colorado Rivers – spektakulär und atemberaubend!

Nach diesem tollen Ausblick fuhren wir weiter Richtung Bryce Canyon. Zwischendrin hielten wir an einer netten Westernstadt zum lunchen an – schossen ein paar dämliche Fotos im Westernstyle ;-)
Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und ist damit auch kälter als die anderen Canyons, die wir besuchten. Die Jacke musste also her :-) Berühmt ist er für seine Millionen von „Hoodoos“, Spitzen und Türme aus Stein, die durch Erosion entstanden sind. Die Farbe ändert sich je nach Tageszeit und Sonnenstand, oftmals scheint er in orange und rot – tolle Fotomotive für einen Hobbyfotografen wie mich. Der Park bietet zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und wir entschieden uns auch für eine dieser Wanderungen. Zudem kann man einen der vielen Aussichtspunkte anfahren und den wunderschönen und – bei gutem Wetter – weiten Blick genießen. Schöne Aussichtspunkte sind der Sunrise und Sunset Point, aber auch der Inspiration Point bietet tolle Motive, vor allem schön zu betrachten ist dort der Sonnenuntergang. Danach machten wir uns auf den Weg in den Zion Nationalpark und übernachteten vorher in Hurricane.

7. Tag - 02.04.2009: Zion National Park, Hoover Staudamm und weiter nach Las Vegas
Heute stand der Zion NP auf dem Plan. Der Zion NP mit seinen beeindruckenden roten Sandsteinfelsen und den malerischen Canyons zählt zu einem der schönsten Parks der USA. Viele Trails sind ideal für spannende Wanderungen. Empfehlenswerte Orte des Parks sind dabei: Angel's Landing (relativ schwieriger Wanderweg zu einem grandiosen Aussichtspunkt), The Great White Throne (imposante Felsformation), Emerald Pools (Wasserbecken mit überhängenden Felsen und Wasserfall) und The Narrows (enge Schluchten). Wir haben den Park nur auf der Durchfahrt Richtung Las Vegas besucht und hatten ca. 4 Stunden Zeit. Auch in kurzer Zeit kann man sich einen guten Überblick verschaffen und wunderschöne Eindrücke sammeln. Wer aber den mehr von diesem Nationalpark sehen möchte, sollte sich einige Tage Zeit nehmen.

Danach fuhren wir weiter Richtung Las Vegas und machten Stopp am Hoover Staudamm. Die Talsperre ist mit 232m Höhe und 379m Länge eine der größten der Welt. Ihr Hauptzweck ist, neben der Energiegewinnung, die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Sehr beeindruckend und leicht zu erreichen, wenn man nach Las Vegas möchte.
Weiter ging es nach Vegas. Endlich (ich bin ein großer Fan L.A.´s und Las Vegas :-) ) Las Vegas ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Casinos, Hotels und Shows prägen diesen Spielplatz für Erwachsene. Weiterhin typisch sind die vielen Wedding Chapels. Ausgiebig shoppen kann man in den Outlet-Centern. Die meisten Hotels konzentrieren sich auf zwei Straßen: den Strip sowie die Fremont Street. Bekannte Hotels sind zum Beispiel: Caesars Palace, Circus Circus Hotel, Excalibur Hotel, Flamingo, Hard Rock Hotel and Casino, Golden Nugget, Luxor, Mandalay Bay, Mirage, MGM Grand Hotel, New York New York Hotel, Palms Casino Resort, Paris Las Vegas, Stratosphere Las Vegas, Treasure Island, Tropicana Las Vegas, Venetian Resort Hotel, Wynn Las Vegas. Einige der Hotels stellen Nachbauten von bekannten Orten dar, wie zum Beispiel das New York, das Paris oder auch das Venetian, wie die Namen bereits bekannt geben. Das Bellagio ist vor allem bekannt durch die spektakulären Wassershows. Außerdem wurde dort „Ocean’s Eleven“ gedreht :-). Es gibt auch einen Nachbau des Münchner Hofbräuhauses. Ein Muss ist auch das berühmte Willkommensschild „Welcome to Fabulous Las Vegas“.

Am ersten Abend beschlossen wir, als erstes die Fremont Street zu besuchen. Die Straße ist teilweise mit einer Leinwand überdacht und dort spielt sich eine spektakuläre Lasershow ab – das Fremont Street Experience. Danach liefen wir zum Strip und entschieden uns für den Stratosphere-Tower, in dem wir auch am zweiten Tag übernachteten. Dieser ist 350m hoch und damit der höchste freistehende Aussichtsturm der Vereinigten Staaten. Auf 280m Höhe befindet sich die höchstgelegene Achterbahn der Welt. Mit dem Big Shot kann man sich am Turmmast 40 Meter hochkatapultieren lassen und es geht im freien Fall zurück. Die dritte Attraktion am Dach des Turms heißt X-Scream – quasi die kürzeste Achterbahn der Welt. Diese simuliert eine „Fahrt in die Tiefe“ und bremst kurz vorher ab – IRRE! :-) Mit einer weiteren Art Kettenkarussell hat man einen freien Blick in die Tiefe. Der Ganze Spaß ist ziemlich preisintensiv – so entschied ich mich für 2 Fahrten: das Kettenkarussell, weil das das einzige war, wo auch meine Freunde und mein Mann mitfuhren sowie das X-Scream – das musste sein und war WAHNSINN :-O Ich fahre wirklich alles erdenkliche mit und bin relativ schmerzfrei, aber da hatte ich kurze Zeit wirklich leichte Panik :-O Super!!!

Danach schauten wir uns einige Hotels und Casinos auf dem Strip an – was sehr beeindruckend ist. Im MGM gibt es Löwen in einem durchsichtigen Käfig, das Mirage simuliert einen Vulkanausbruch, Treasure Island eine Piratenshow, das Bellagio hat eine klasse Wasserfontainenshow usw. Man kann sich kaum entscheiden… Aber die Stadt ist (m)ein Traum :-)

8. Tag - 03.04.2009: Las Vegas
Am nächsten Tag entschieden wir und für eins der Outlet Center und gingen ausgiebig shoppen. Hier gibt es das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern. Aber generell bin ich nicht der Shopping-Fan- zumindest nicht auf Reisen, daheim schon ;-) Danach hieß es wieder „Strip“ und damit Hotel- sowie Casino-Hopping. Durch die Abdunkelung und diverse Duftstoffe kommt es einem vor, es wäre Nacht, obwohl es Mittagszeit ist. Ist man an einem Spielautomaten beschäftigt, bekommt man umsonst Getränke in den Casinos – klasse! Aber das Trinkgeld nicht vergessen, sonst kommt die Bedienung nur einmal…
Wir verbrachten den ganzen Tag in den Casinos der Hotels, schlürften Cocktails, sahen uns die Shows an und machten am Abend noch das typische Fotoshooting vorm berühmten Willkommensschild „Welcome to Fabulous Las Vegas“. Ein sehr entspannter Tag – ich könnte mich daran gewöhnen ;-)
Allgemein zu empfehlende Hotels sind das Venetian, das Bellagio, das MGM und auch das Mirage. Alle sind wirklich einzigartig! Ich bin ein Stadt- und Strand-Fan und Crazy-Town Las Vegas hat mich wirklich gefesselt – ich komme wieder! :-)

9. Tag - 04.04.2009: Zurück nach Los Angeles
Am nächsten Tag traten wir die Rückreise nach L.A. an. Morgens machten wir uns auf den Weg und sagten good bye zur Glitzerwelt Las Vegas. Unseren letzten Tag in L.A. verbrachten wir hauptsächlich am Sunset Strip in West Hollywood. Dort besuchten wir unter anderem den Nachtclub „The Viper Room“ der zu Teilen Jonny Depp gehört. Bei „Carney´s“ hatten wir hervorragende Hamburger. Dies ist ein Burger-Laden in einem alten Zugwagon – auf jeden Fall zu empfehlen :-) Ansonsten genossen wir den letzten Abend im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und ließen Ihn gechillt ausklingen…

10. Tag - 05.04.2009: Rückflug nach Deutschland
Hier bleibt nicht mehr viel zu schreiben – der Rückflug stand an :-( 12 Stunden (reine Flugzeit) nach Stuttgart mit erneutem Zwischenstopp in Paris brachte uns nach diesen traumhaften Tagen zurück zu den Schwaben. Es war ein echter „American Dream“ und wir werden definitiv wieder kommen! Ich kann jedem nur empfehlen, dieses facettenreiche Land bei Möglichkeit zu besuchen! Von unendlich weiten Landschaften über großartige Canyons bis hin zu riesigen Städten - es ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Bis zum nächsten Mal – im Land der unbegrenzten Möglichkeiten…


Route und Sehenswertes zusammengefasst:

 

1. Tag, 27.03.2009: Flug von Deutschland nach Los Angeles, Californien; Ankunft 19:30 Uhr

 

2. Tag, 28.03.2009: Sightseeing L. A., Californien

  • Venice Beach
  • Malibu Beach
  • Hollywood (Walk of Fame, Kodak Theatre, Hollywood Sign, Rodeo Drive)
  • Beverly Hills
  • Bel Air
  • Griffith Park (Aussichtspunkt)

3.Tag – 29.03.2009: Sightseeing L.A. & Fahrt nach San Diego, Californien = 120 Meilen

  • Historische Altstadt „El Pueblo de Los Angeles State Historic Park
  • China Town
  • Downtown
  • Universal Studios Hollywood

4. Tag, 30.03.2009: Sightseeing San Diego und weiter über Flagstaff (eine Übernachtung) zum Grand Canyon, Arizona = 550 Meilen

  • Hafen
  • Gaslamp Quarter
  • Balboa Park
  • Point Loma

5. Tag – 31.03.2009: Sightseeing Grand Canyon und weiter zum Monument Valley, Arizona = 180 Meilen sowie über Page (eine Übernachtung) zum Bryce Canyon, Utah = 280 Meilen

  • Grand Canyon Village
  • Monument Valley (Sentinel Mesa, West & East Mitten Butte, Merrick Butte Three Sisters)

6. Tag, 01.04.2009: Horseshoe Bend & Bryce Canyon sowie weiter Richtung Zion NP, ÜN in Hurricane, Utah = 130 Meilen 7. Tag, 02.04.2009: Zion National Park, Utah und Hoover Staudamm, Nevada sowie weiter nach Las Vegas, Nevada = 165 Meilen

  • Bryce Canyon (Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point)
  • Zion National Park (Angel's Landing, The Great White Throne, Emerald Pools, The Narrows)
  • Hoover Staudamm
  • Las Vegas
    • Strip
    • Fremont Street
    • Münchner Hofbräuhaus
    • Willkommensschild „Welcome to Fabulous Las Vegas“
    • Stratosphere-Tower mit Fahrgeschäften

8.Tag, 03.04.2009: Las Vegas, Nevada

  • Shopping Outlet Center
  • Sehenswerte Hotels: Caesars Palace, Circus Circus, Excalibur, Flamingo, Hard Rock Hotel and Casino, Golden Nugget, Luxor, Mandalay Bay, Mirage, MGM Grand Hotel, New York New York, Palms Casino Resort, Paris Las Vegas, Stratosphere Las Vegas, Treasure Island, Tropicana Las Vegas, Venetian Resort, Wynn

9. Tag, 04.04.2009: Zurück nach Los Angeles, Californien = 270 Meilen

  • Sunset Blvd.

10. Tag, 05.04.2009: Rückflug nach Deutschland

 

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Ivette :-)